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Sulzer legt definitiven Abbauplan vor - in der Schweiz werden 880 Stellen gestrichen

Der Sulzer-Konzern mit Sitz in Winterthur hat am Donnerstag (07.10.) zu dem bereits Ende August `99 angekündigten Stellenabbau das definitive Massnahmenpakte vorgelegt. In der Schweiz werden insgesamt 880 Stellen abgebaut.

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 1999 - 14:46 publiziert

Der Sulzer-Konzern mit Sitz in Winterthur hat am Donnerstag (07.10.) zu dem bereits Ende August `99 angekündigten Stellenabbau das definitive Massnahmenpakte vorgelegt. In der Schweiz werden insgesamt 880 Stellen abgebaut; je 500 weitere werden innerhalb und ausserhalb von Europa gestrichen. In der Schweiz werden 450 bis 700 Kündigungen ausgesprochen.

Das angekündigte Umbauprogramm von Sulzer Industries wird weltweit zu einem Abbau von 1`900 Stellen führen; Ende August lag die entsprechende Schätzung noch bei 2'000. Die Kündigungen werden weltweit zwischen 1`300 und 1`550 liegen, gab der Sulzer-Konzern Donnerstag in Winterthur bekannt. Die genaue Zahl stehe noch nicht endgültig fest, da für Teilbereiche Ausgliederungen geprüft würden.

Von den Abbauplänen besonders betroffen seien in der Schweiz die Standorte Winterthur und Basel. In Winterthur werden laut der Mitteilung je nach Ausgang der Devestitionspläne bei ausgewählten Aktivitäten im Maschinenbau maximal 390 Stellen gestrichen. In Basel werden 270 Stellen abgebaut, davon gehen 140 nach Winterthur wegen der Verlegung des Firmensitzes des Kompressorenherstellers Sulzer Burckhardt. In Rüti (ZH) und Zuchwil (SO) werden je 110 weitere Stellen gestrichen.

Im übrigen Europa und ausserhalb Europas werden die Massnahmen gemäss den rechtlichen Rahmenbedingungen in den betroffenen Ländern eingeleitet. Sulzer will eigenen Angaben zufolge alles daran setzen, mit externen Lösungen den effektiven Stellenabbau und damit verbundene Kündigungen möglichst tief zu halten.

Der radikale Schnitt bei Sulzer Industries war am vergangenen 26. August mit der Notwendigkeit begründet worden, das Geschäft mit Maschinen für die Öl-, Gas- und Chemieindustrie und mit Webmaschinen wieder profitabler und konkurrenzfähiger zu machen. Der Stellenabbau betrifft zehn Prozent der heute 19`000 Beschäftigten bei Sulzer Industries und ist der grösste Aderlass in der Geschichte des Winterthurer Konzerns.

SRI und Agenturen

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