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Zürich (awp) - Sunrise hat im Geschäftsjahr 2009 beim Umsatz und operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Der Umsatz stieg um 7,8% auf 2'001 (1'856) Mio CHF und der EBITDA um 10,7% auf 508 (459) Mio CHF. Vor Steuern erhöhte sich der Reingewinn um 15,1% auf 213 (185) Mio CHF, wie die Telekommunikationsanbieterin am Donnerstag mitteilte.
Damit habe das Unternehmen erstmals seit 2004 wieder die Umsatzgrenze von 2 Mrd CHF überschritten, sagte Finanzchef Christian Hütwohl vor den Medien in Zürich. Das Umsatzwachstum sei wesentlichen im Festnetz- und Internetbereich entstanden. Wichtigster Grund war demnach der Kauf von Tele2 Ende 2008.
Sunrise werde für das zurückliegende Geschäftsjahr erstmals ordentliche Gewinnsteuern von 55 Mio CHF bezahlen, sagte Hütwohl weiter. Die Verlustvorträge aus früheren Perioden seien aufgebraucht. Entsprechend reduzierte sich der Reingewinn nach Steuern um 14,6% auf 158 (185) Mio CHF.
Firmenchef Christoph Brand zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. Mit Blick auf die anstehende Fusion mit der Konkurrentin Orange erklärte der Sunrise-CEO, bis zu einer Entscheidung der Wettbewerbsbehörden laufe das Geschäft ganz normal weiter.
Zur EBITDA-Margenverbesserung auf 25,4 (24,7)% sagte Finanzchef Hütwohl, eine weitere Steigerung sei vor allem über eine höhere Kundenbasis erreichbar. "In diesem Geschäft zählen nur Skalenffekte", sagte er. Dies sei auch die Logik hinter dem Sunrise-Orange-Deal.
Die Gesamtkundenzahl blieb per Ende 2009 weitgehend stabil bei 2,85 (2,86) Mio. "Wir haben eine Kundenbasis von Tele2 gekauft, die eine hohe Wechselbereitschaft aufweist", sagte CEO Christoph Brand. Insgesamt seien jedoch weniger Tele2-Kunden abgewandert als erwartet.
Die Mobilkundenzahl stieg 2009 um 5,4% auf 1,86 Mio. Treiber des Wachstums seien vor allem Postpaidangebote gewesen. Über drei Jahre hinweg habe Sunrise den Marktanteil auf dem Netz deutlich steigern können, so Brand weiter. Hier seien auch die Kunden inbegriffen, die Angebote wie Red Bull Mobile und Yallo nutzten. Die Mehrmarkenstrategie habe sich damit ausgezahlt.
Im Festnetzbereich zählte Sunrise 0,63 Mio Kunden (-13,0%) und bei Internetdiensten wie auch im Vorjahr 0,36 Mio.
Die Investitionen beliefen sich auf 215 Mio CHF (+38,7%). Die Gelder flossen wie im Vorjahr vor allem in die Entbündelung der letzten Meile, Verbesserungen im GSM- und UMTS-Netz und den Ausbau der Sunrise Center. Auch im laufenden Jahr sollen die Investitionen weitergeführt werden.
Allein in die Entbündelung will Sunrise bis Ende 2010 insgesamt über 100 Mio CHF investiert haben. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen über 600 Ortszentralen entbündelt sein. Bisher sind rund 450 mit der Infrastruktur des Telekomanbieters ausgestattet. 2009 kamen 112'000 Kunden via Entbündelung hinzu, per Ende Jahr waren 133'000 Kunden direkt an das Sunrise-Netz angeschlossen.
Die Zahl der Shops lag per Ende 2009 bei 74, im Berichtsjahr kamen 20 hinzu. Auch im laufenden Jahr und trotz der anstehenden Fusion seien weitere Neueröffnungen geplant, sagte Brand. "Es macht Sinn, weiter gute Standorte zu akquirieren."
cc/ch

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