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Zürich (awp) - Der Telekomkonzern Sunrise hat im ersten Halbjahr 2010 beim Umsatz weiter zugelegt und einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. Die Kundenbasis des grössten privaten Anbieters in der Schweiz erhöhte sich dabei leicht. Unter der neuen Führung von CEO Oliver Steil, der seit zwei Monaten im Amt ist, will Sunrise weiter in das Mobilfunknetz investieren und den Vertrieb ausbauen.
Sunrise habe nach einer Übergangsphase - vor dem Hintergrund der gescheiterten Fusion mit Wettbewerber Orange - wieder Geschwindigkeit aufgenommen, sagte Steil am Freitag vor den Medien. Nun gehe es darum, über attraktive Preise, Service und neue Produkte weitere Kunden zu gewinnen. Die Resultate im ersten Halbjahr seien sehr erfreulich ausgefallen, so der CEO.
Von Januar bis Juni stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2% auf 995 Mio CHF und der EBITDA um 15,4% auf 277 Mio CHF, wobei Sondereffekte von 10 Mio CHF enthalten sind. Es handele sich dabei um "kleinere Anlageverkäufe", wie CFO Christian Hütwohl erklärte.
Die EBITDA-Marge kletterte auf 27,8 (24,6)%. Positiv auf die Profitabilität wirkten sich vor allem zusätzliche Kunden auf dem entbündelten Kupferkabel aus, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Reingewinn legte um deutliche 52,6% auf 116 Mio CHF zu.
Die Gesamtkundenzahl erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 0,7% auf 2,86 Mio. Im Mobilfunkmarkt hat Sunrise inzwischen 1,9 Mio Kunden. Das neue iPhone 4 erhielten 12'000 Kunden in den ersten beiden Wochen seit dem Launch. Beim ADSL-Angebot registrierte der Telekomanbieter 16'000 neue Abonnenten.
Der Umsatz aus Mobilfunkdiensten stieg um 3,0% auf 578 Mio CHF und jener aus Festnetzdiensten um 2,2% auf 328 Mio CHF. Einen Rückgang um 3,3% auf 89 Mio CHF gab es bei Internetdiensten.
Die Gesamtinvestitionen gingen im ersten Halbjahr um 6% auf 79 Mio CHF zurück. In den nächsten fünf Jahren will das Unternehmen insgesamt 1 Mrd CHF investieren, im Zentrum steht die weitere Verbesserung des Mobilfunknetzes. Dabei geht es auch um vorbereitende Projekte für die neue LTE-Technologie, die deutlich höhere Bandbreiten ermöglicht. Ausserdem will Sunrise das Vertriebsnetz "weiter signifikant" ausbauen.
Durch die Entbündelung der letzten Meile verfügen inzwischen über 200'000 Haushalte über einen direkten Kupferanschluss zu Sunrise. Unzufrieden ist die Nummer zwei am Markt dabei mit der Preispolitik der Swisscom. Die monatlichen Kosten, welche Swisscom Sunrise für die Übernahme dieser Anschlüsse berechne, seien im europäischen Vergleich noch immer zu hoch, heisst es. Konkret kritisiert der alternative Anbieter die Abschreibungspraxis des Blauen Riesen und sieht sich dabei vom Preisüberwacher bestätigt.
Die Konkurrenz hatte bereits über das erste Semester informiert. Swisscom Schweiz steigerte den Umsatz mit externen Kunden um 0,9% auf 4'190 Mio CHF. Die Zahl der Mobilfunkkunden kletterte innert Jahresfrist um 4,0% auf 5,7 Mio. Bei Orange stieg der Umsatz um 1,9% auf 639 Mio CHF, während die Kundenzahl um 0,9% oder 14'000 auf 1,56 Mio zurückging.
cc/ch

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