SUVA-Invalidenrenten auf Tiefstand

Die Zahl der neu gesprochenen Invalidenrenten der SUVA hat im Jahr 2008 den tiefsten Stand seit Inkrafttreten des Unfallversicherungs-Gesetzes 1984 erreicht. Dafür trieb der schneereiche Winter die Unfallzahlen in die Höhe.

Dieser Inhalt wurde am 16. Februar 2009 - 14:19 publiziert

Insgesamt 2210 Mal sprach die Suva, die Schweizerische Berufsunfallversicherung, im vergangenen Jahr unfallbedingte Invalidenrenten aus. Das sind 10,9% weniger als im Vorjahr.

Wie die Suva mitteilte, gingen im 2008 auch die Kosten zurück, und zwar um 50 Mio. Franken - von 681 Mio. auf 631 Mio. Franken (-7,3%).

Dieses erfreuliche Resultat führt die in Luzern ansässige öffentlich-rechtliche Versicherung einerseits auf die im Jahr 2003 eingeführte Wiedereingliederungs-Methode zurück.

Zudem habe die in der ersten Jahreshälfte noch gute Wirtschaftslage dazu beigetragen, dass Arbeitgeber eher bereit gewesen seien, einem verunfallten Arbeitnehmer nach der Rehabilitation einen Arbeitsplatz anzubieten.

Ende 2008 bezogen insgesamt 99'368 Personen eine Rente der Suva, davon 77'388 Invaliditäts- und 21'980 Hinterlassenenrenten. Für alle Renten wendete die Suva total 1,5 Mrd. Franken auf.

Eine Zunahme (+5,3%) gab es dagegen bei den Freizeitunfällen. Den grössten Anstieg bei den Freizeitunfällen verzeichnete die Suva bei den Ski- und Snowboardfahren – 28% mehr als im Vorjahr. Zurückzuführen sei dies auf den schneereichen Winter.

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