Swatch trotz Wirtschafts-Krise optimistisch

Januar und Februar 2009 haben laut Swatch-Konzernchef Nick Hayek die vielfach geäusserten Katastrophenszenarien nicht bestätigt. Deshalb hat der Konzern bislang weder Kurzarbeit- noch Stellenabbaupläne ausgearbeitet.

Dieser Inhalt wurde am 18. März 2009 - 17:10 publiziert

Alle Marken des weltgrössten Uhrenkonzerns hätten sich in diesem Jahr positiv entwickelt, sagte Hayek Junior am Mittwoch in Genf.

Deutlich rückläufige Zahlen musste seine Gruppe nur in den USA, Spanien und in Japan hinnehmen. Dies sind jedoch nicht die wichtigsten Märkte der Swatch Group.

Eine bezifferte Umsatz- und Gewinnprognose wagte Hayek trotz der positiven Anzeichen nicht. Grund dafür seien die Wechselkursrisiken, welche 2008 den Umsatz um 233 Mio. Fr. schmälerten. Ziel sei es, den letztjährigen Bruttoumsatz von 5,67 Mrd. Fr. in lokalen Währungen zu übertreffen, sagte Hayek.

2008 verzeichnet die Swatch Group den höchsten Umsatz der Firmengeschichte. Der Gewinn erreichte nach einem Rückgang um 2,7% rund 828 Mio. Franken - das zweitbeste Ergebnis der Swatch Group aller Zeiten.

Trotz dieser sehr guten Resultate bewerte die Börse den Wert der Swatch Group heute schlechter als 1993, als Swatch 2,7 Mrd. Fr. Umsatz und 440 Mio. Fr. Gewinn realisiert habe, beklagte sich Hayek.

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