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Swiss: Skepsis ja, Streik nein

Mit Streik drohende Piloten, unzufriedenes Kabinenpersonal.

(Keystone)

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss rechnet nicht mit einem Streik ihrer Piloten. Die wüssten nämlich, was dies für die neue Airline bedeuten würde.

Kampfmassnahmen der Piloten würde die sich im Aufbau befindliche Fluggesellschaft blockieren, meint Swiss-Personalchef Kurt Renggli in einem Interview mit der Basler Zeitung. "Ich denke nicht, dass es soweit kommt." Skepsis und Misstrauen seien zwar vorhanden, aber zu einem Ausstand werde es kaum kommen.

Bei den Piloten der Swiss gibt es auf Seite der früheren Crossair-Kollegen noch offene Fragen. Ein Vergleich scheiterte letzten Monat, um am 12. Juni soll ein Schiedsgericht darüber befinden, of die neue Airline gegenüber der Gewerkschaft der Crossair-Piloten vertragsbrüchig geworden war, als sie mit Aeropers, dem Syndikat der ehemaligen Swissair-Piloten, einen Gesamtarbeitsvertrag aushandelte.

Streitpunkt Gleichbehandlung

Die Crossair-Piloten fühlen sich gegenüber ihren Kollegen von der Swissair benachteiligt, obwohl sie gegenüber dem geltenden GAV Salär- und andere Verbesserungen im Umfang von 16 Prozent erhalten. Ihre Gewerkschaft fordert eine einheitliche, und nicht nach Flugzeugtypen unterteilte Salärliste, einheitliche Sozialleistungen sowie eine gerechtere Dienstaltersregelung.

83 Prozent der Swissair-Piloten haben den GAV angenommen, obwohl sie Lohneinbussen hinnehmen mussten. Die Crossair-Piloten hätten Angst, in diesem Umfeld unterzugehen, sagte Personalchef Renggli.

In der Auseinandersetzung um den GAV mit den ehemaligen Crossair-Piloten sieht Swiss-Konzernchef André Dosé keinen Verhandlungsspielraum mehr. Es stünden nicht unbegrenzte Finanzmittel zur Verfügung, sagte Dosé in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". Der Turnaround sei bei weitem nicht geschafft. Zudem werde das Urteil von nächster Woche vor dem Basler Schiedsgericht nichts an der Gültigkeit des Gesamtarbeitsvertrags mit der Aeropers ändern, betonte Dosé.

Petition zugunsten ausländischer Crossair-Piloten

Vor dem Wochenende hat die Pilotengewerkschaft "Swiss Pilots" (früher CCP) in Bern eine Petition zugunsten ausländischer Crossair-Piloten eingereicht. Wie die Gewerkschaft mitteilte, soll den 33 ausländische Piloten als Folge des Swissair-Untergangs die Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert werden.

Die Petition bittet die Eidgenössischen Räte, die zuständigen Bundesstellen anzuweisen, die befristeten B-Bewilligungen in unbefristete Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen umzuwandeln.

swissinfo und Agenturen


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