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(um weitere Angaben ergänzt)
Zürich (awp) - Swiss Life hat im Geschäftsjahr 2010 den Konzerngewinn verdoppelt. Auf Ebene Betriebsgewinn konnten hingegen die Markterwartungen nicht erfüllt werden. Das Management bezeichnet das Ergebnis als "sehr gut" und verweist auf die operativen Fortschritte sowie das Anlageresultat. Für das laufende Rechnungsjahr 2011 werden weitere betriebliche Fortschritte in Aussicht gestellt und die Ziele des MILESTONE-Programmes bestätigt.
Der Reingewinn konnte im Berichtsjahr auf 560 (VJ 277) Mio CHF gesteigert werden. Der Betriebsgewinn erhöhte sich auf 694 (562) Mio CHF, wie der Lebensversicherer am Mittwoch mitteilt. Das Prämienvolumen wuchs (währungsbereinigt) um 4% auf 20'191 Mio CHF. Mit Nettokapitalerträgen von 4,6 Mrd CHF wurde eine Rendite von 4,1 (3,9)% erzielt.
"Das sehr gute Resultat zeigt, dass wir uns in allen wesentlichen Bereichen weiterentwickelt haben", wird CEO Bruno Pfister in der Mitteilung zititert. Swiss Life habe sich im vergangenen Jahr operativ verbessert, die Kosten gesenkt und ein "hervorragendes" Anlageresultat erzielt. Ohne einmalige Sondereffekt - wie die Anhebung des Rentenalters in Frankreich (Belastung von 80 Mio CHF), hätte der operative Gewinn gar 781 Mio CHF betragen.
Trotz schwieriger Marktbedingungen seien alle Geschäftseinheiten profitabel gewachsen. In den Hauptmärkten Schweiz, Deutschland und Frankreich habe Swiss Life so zulegen und die Marktposition im Geschäft mit vermögenden Privatkunden auf hohem Niveau bestätigen können. So stiegen die Prämieneinnahmen in der Schweiz um 2% auf 7,6 Mrd CHF sowie in Deutschland und Frankreich wechselkursbereinigt um 4% auf 2,1 Mrd CHF bzw. um 9% auf 5,3 Mrd CHF.
Im Geschäftsbereich "Übrige", dessen Prämieneinnahmen zum Grossteil aus dem Geschäft mit vermögenden Privatkunden stammen, stiegen die Einnahmen um wechselkursbereinigt 4% auf 5,2 Mrd CHF. Der Finanzvertrieb AWD hat wie erwartet einen Gewinn erwirtschaftet. Der operative Gewinn belief sich auf 49 Mio EUR nach einem Verlust im Vorjahr von 41 Mio EUR.
Dank des "konsequenten Margenmanagements" sei die Neugeschäftsmarge von 0,9 auf 1,4% angestiegen. Der Wert des Neugeschäfts wuchs um 70% auf 209 Mio CHF. In der Neugeschäftsproduktion konnte der AWD den Wert in Deutschland um 12% auf 431 Mio EUR steigern. In der Schweiz wurde dieser mit 197 Mio CHF auf Vorjahresniveau gehalten. Insgesamt stieg der Anteil "moderner" Produkte am Neugeschäft von 64 auf 69%.
Vom Anstieg des Betriebsergebnisses um 132 Mio auf 694 Mio CHF seien 80% auf operative Fortschritte zurückzuführen. In der Schweiz habe das Segmentsergebnis um 4% auf 488 Mio CHF gesteigert werden können, wobei die Kosten um 8% gesenkt worden seien. In Frankreich hätte der Betriebsgewinn vor dem Einmaleffekt wegen der Anhebung des Pensionsalters um 10% auf 162 Mio CHF erhöht werden können. Deutschland legte um 11% auf 102 Mio CHF zu.
In der Bilanz stieg das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital per Ende 2010 auf 7'437 (VJ 7'245) Mio CHF, die Eigenkapitalrendite betrug 7,6% (4,0%) und die Gruppensolvabilität wird mit 172 (164)% ausgewiesen. Zudem werde das seit Jahresbeginn geltende Kapitalregime Swiss Solvency Test (SST) auf Basis des internen Modells "problemlos" erfüllt, wie aus aus den Folien zum Jahresabschluss hervorgeht.
Den Aktionären wird die Ausschüttung einer Dividende von 4,50 (2,40) CHF je Aktie in Form einer Nennwertrückzahlung vorgeschlagen. Als Ersatz für den nach drei Amtsperioden aus dem Verwaltungsrat zurück tretenden Paul Embrechts wird der Generalversammlung Damir Filipovic vorgeschlagen. Wieder gewählt werden sollen Gerold Bührer, Rolf Dörig und Franziska Tschudi.
Weiter hat die Swiss Life die Ziele aus dem Effizienzprogramm MILESTONE bestätigt. Demnach will das Unternehmen die Kostenbasis bis 2012 verglichen mit dem Jahr 2008 um 350 Mio bis 400 Mio CHF senken. Davon seien bereits 311 Mio CHF realisiert. Die Eigenkapitalrendite soll bis 2012 auf 10 bis 12% steigen.
rt/ra

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