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(Ergänzt um weitere Angaben zum Geschäftsverlauf)
Zürich (awp) - Die Swiss Life Holding AG hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr markant gesteigert. Hauptgrund für die Verbesserung seien die operativen Fortschritte gewesen. Zudem habe auch der nach wie vor hohe Anlageertrag zum erfreulichen Ergebnis beigetragen. Insgesamt übertrifft der Halbjahresabschluss des Lebensversicheres die Erwartungen der Analystengemeinde deutlich.
Der Gruppengewinn nahm um 56% auf 269 (VJ aus fortgeführtem Geschäft 172) Mio CHF zu. Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 65% auf 415 Mio CHF, wie der Lebensversicherer am Mittwoch mitteilte. Die Bruttoprämieneinnahmen und Einlagen von Versicherungsnehmern der Swiss Life sind in der Berichtsperiode um 18% auf 12'241 Mio CHF gestiegen. In lokalen Währungen erhöhte sich das Volumen um 20%.
"Swiss Life verzeichnet ein starkes erstes Halbjahr 2010," wird CEO Bruno Pfister in der Mitteilung zitiert. Dies zeige sich insbesondere im Reingewinn, den zusätzlich realisierten Kostensenkungen und der guten Arbeit im Investment Management, so der Konzernchef.
Im Investment Management erzielte Swiss Life auf dem Versicherungsportfolio Nettokapitalerträge von 2,04 (1,98) Mrd CHF. Das entspreche einer nicht annualisierten Nettoanlagerendite von unveränderten 1,8%. Swiss Life bleibe für das Versicherungsportfolio bei ihren Zielsetzungen für 2010 und rechnet mit einer Nettoanlagerendite für das Gesamtjahr von 3,6 bis 3,7%. Das Segmentergebnis von Investment Management verbesserte sich auf 46 Mio CHF von 35 Mio.
Im Heimmarkt Schweiz verbesserte sich das Segmentsergebnis auf 282 Mio CHF nach 193 Mio; dies primär dank der weiter verbesserten operativen Effizienz, der hohen Kostendisziplin sowie einem guten Anlageergebnis. Das Prämienvolumen war in der Schweiz mit -0,9% auf 5'285 Mio CHF leicht rückläufig.
In Frankreich stieg das Volumen um 12,3% auf 2'834 Mio CHF. Aufgrund rückläufiger Anlageerträge verminderte sich hier indes das Segmentsergebnis auf 47 Mio von 70 Mio CHF.
Gut gearbeitet wurde in Deutschland. Das Prämienvolumen erhöhte sich um 9,1%, das Segmentsergebnis verbesserte sich auf 64 Mio von 31 Mio CHF.
Das stärkste Prämienwachstum (+95% auf 3'072 Mio CHF) realisierte indes das Segment "Übrige". Einen wichtige Beitrag zum Wachstum leistete erneut das Geschäft mit wohlhabenden Privatkunden (Private Placement Life Insurance PPLI). Dieses habe zudem erstmals einen Gewinn erwirtschaftet. Ein positiver Ertragsbeitrag stammt auch von Corporate Solutions, dem weltweiten Geschäft mit Personalvorsorgelösungen. Als Folge des Ausbaus des globalen Geschäfts und der Investitionen in die Produktplattform in Luxemburg weist das Segment insgesamt aber dennoch einen Verlust von 6 (-14) Mio CHF aus.
Die Swiss-Life-Tochter AWD hat ihre Fortschritte im ersten Semester bestätigt. Der operative Gewinn verbesserte sich auf 20,4 Mio EUR nach einem Minus von 10,3 Mio EUR in der Vorjahresperiode. AWD habe deshalb mit 15 (VJ -28) Mio CHF ein stark verbessertes Segmentergebnis zum Erfolg der Gruppe beigesteuert. Bekräftigt wurden die Ziele für AWD für das laufende Jahr (EBIT von 40 bis 50 Mio EUR) wie auch für 2012 (EBIT von 80 bis 100 Mio EUR).
In der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital seit Jahresbeginn bis Ende Juni um 6,5% auf 7'715 (Ende 2009: 7'245) Mio CHF. Die annualisierte Eigenkapitalrendite wird mit 7,3 (4,3)% angegeben. Die Solvabilität der Gruppe auf IFRS-Basis verbesserte sich auf 175% nach 165% Ende März und 164% Ende 2009.
Die Ziele für 2010 bleiben für Swiss Life unverändert, so Pfister. "Das erste Halbjahr bestätigt, dass wir mit unseren Ambitionen für 2012 auf Kurs liegen. Auch wenn das Niedrigzinsumfeld sowie der steigende Wettbewerbsdruck grosse Herausforderungen bleiben, sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für dieses Jahr erreichen werden."
Mit dem im Dezember 2009 lancierten Effizienzprogramm MILESTONE sieht sich die Swiss Life insgesamt auf Kurs. Ziel dieses Programms ist es, bis im Jahr 2012 die Kostenbasis gegenüber 2008 um 350 bis 400 Mio CHF zu reduzieren. Bis dato seien rund 60% der Effizienzverbesserungen erreicht worden. Zudem strebt Swiss Life bis 2012 weiterhin eine Eigenkapitalrendite im Bereich von 10 bis 12% an.
Noch nicht auf Zielkurs ist die Gruppe in Sachen Margenmanagement. Hier strebt der Versicherer bis 2012 eine Marge von grösser 2,2% an. Aufgrund der Zinssituation und des Wettbewerbsdrucks sei die Neugeschäftsmarge im Halbjahr bei 0,9% und damiot auf dem Niveau von Ende 2009 verharrt. Swiss Life arbeite mit Priorität daran, die Margenziele bis 2012 zu erreichen, so das Versprechen.
Im ersten Halbjahr verbuchte der Konzern Restrukturierungsaufwendungen von total 152 Mio CHF.
mk/gab

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