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(Um weitere Angaben ergänzt, insbesondere zur Prämienentwicklung)
Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal aufgrund hoher Kosten aus Naturkatastrophen einen Verlust erlitten. Die Gruppe sieht sich aber weiterhin gut kapitalisiert und rechnet an der Preisfront mit einer rasch verbesserten Situation.
Swiss Re weist für die Berichtsperiode einen Verlust von 665 Mio USD aus nach einem Gewinn im Vorjahr von 158 Mio. Analysten hatten im Vorfeld der Zahlenpublikation einen höheren Fehlbetrag erwartet. Je Aktie belief sich der Verlust auf 1,94 USD nach einem Plus von 0,46 USD, wie Swiss Re in der Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Die Eigenkapitalrendite sank auf -10,7% von 2,7%.
Die Naturkatastrophen in Australien, Neuseeland und Japan hätten die Rechnung im ersten Quartal mit insgesamt 2,3 Mrd USD belastet. In der Nichtlebensparte erhöhte sich die Combined Ratio in der Folge deutlich auf 163,7% nach 109,4% im Vorjahr. Der Einfluss der Naturereignisse auf den Satz alleine betrug 89,4 Prozentpunkte und lag damit um 79,8 Prozentpunkte über dem erwarteten Ausmass.
Der operative Verlust im Bereich Property&Casualty belief sich auf 1,23 Mrd USD nach 259 Mio Gewinn. Im Bereich Life&Health ging das operative Ergebnis auf 144 Mio von 245 Mio zurück. Nachteilige Sterblichkeitsraten sowie die Entwicklung bei den variablen Rentenversicherungen hätten belastet. Dies sei durch eine günstige Morbiditätsentwicklung nur teilweise kompensiert worden.
Im Asset Management sei ein sehr gutes Ergebnis erzielt worden. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 31% auf 1,23 Mrd USD. Die Anlagerendite betrug auf Jahresbasis 4,0% nach 2,8% im Vorjahr. Das Eigenkapital ging per Ende März um 0,9 Mrd auf 24,4 Mrd USD zurück. Der Buchwert der Aktie betrug 65,19 CHF (71,26 USD) gegenüber 68,99 CHF (74,02 USD) Ende 2010.
Die verdienten Prämien der Gruppe betrugen 4,88 Mrd USD. Während die Einnahmen im Nichtlebenbereich um 8% auf 2,63 Mrd zurückgingen, erhöhten sich diese im Lebenbereich um 3% auf 2,99 Mrd.
Die Naturkatastrophen im ersten Quartal würden zwar eine zusätzliche Herausforderung darstellen. "Sie werden zugleich aber auch die Trendwende im Markt, die wir für 2012/2013 erwartet haben, beschleunigen", wird CEO Lippe in der Mitteilung zitiert.
In der April-Erneuerungsrunde, in der rund 10% des Property & Casualty-Vertragsgeschäfts gezeichnet werden und die mehrheitlich in Japan, Korea und Indien stattfindet, konnte Swiss Re signifikante Verbesserungen erzielen. Gegenüber dem Vorjahr konnten die gezeichneten Prämien um 5% und seit Jahresbeginn gar um 13% gesteigert werden. Dabei seien die Preise in den vom Erdbeben betroffenen Gebiete um bis zu 50% angestiegen, sagte Finanzchef George Quinn an einer Telefonkonferenz.
Für die weitere Entwicklung sieht sich Swiss Re gut positioniert und will Marktchancen nutzen. An den anlässlich der Bilanzpräsentation von Mitte Februar veröffentlichten Finanzziele für die nächsten fünf Jahre hält Stefan Lippe fest. So soll die Eigenkapitalrendite (RoE) im Durchschnitt um 700 Basispunkte über der risikofreien Rendite liegen. Für den Gewinn je Aktie strebt Swiss Re über die fünf Jahre ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 10% an. Das ökonomischen Eigenkapital pro Aktie plus Dividende soll ebenfalls um jährlich durchschnittliche 10% wachsen.
mk/ra

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