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Swiss Steel: Dank Nachfrageboom höherer Auftragsbestand

Der Stahlproduzent Swiss Steel kann dank eines Nachfragebooms derzeit einen höheren Auftragsbestand verbuchen.

Die explodierenden Rohstoffpreise werden Stahl jedoch zukünftig teurer machen.

"Der Nachfrageboom nach Stahl bewirkt, dass unsere Produktionsanlagen aktuell für zehn bis zwölf Wochen ausgelastet sind", sagte Swiss Steel-Chef Marcel Imhof gegenüber der "Handelszeitung" vom Mittwoch (28.07.).

Wie in der gesamten Stahlbranche üblich, arbeite Swiss Steel normalerweise mit einem Auftragsbestand von lediglich sechs bis sieben Wochen. Ein Grund für die Nachfrage seien die im vergangenen Jahr extrem tiefen Lagerbestände, die nun, vor allem in Deutschland, wieder aufgefüllt werden, so Imhof weiter.

Alle Stahlsorten gefragt

Der Nachfrageboom umfasst nach den Worten von Imhof alle Stahlsorten, auch wenn einige Qualitäten um bis zu 20 Prozent begehrter seien.

Zukünftig werden Imhof zufolge die Stahlpreise auf Grund der rohstoffhungrigen chinesischen Wirtschaft anziehen. "Auf dem Stahlmarkt ist der Teufel los", sagte er. Trotz einer kurzen Verschnaufpause im Sommer müsse man sich generell auf Grund der gestiegenen Schrottpreise auch auf höhere Stahlpreise einstellen.

Auf höherwertige Stahlsorten setzen

Um dem zu begegnen, will Swiss Steel gemäss Imhof verstärkt auf höherwertige Stahlsorten setzen und dazu die Investitionen ankurbeln. "Zusammen mit den ordentlichen Ersatzinvestitionen werden es in nächster Zeit jährlich gegen 40 Millionen Franken sein. Üblich waren in den letzten Jahren 25 bis 30 Millionen Franken", sagte er weiter.

Swiss Steel wird mehrheitlich vom deutschen Stahlproduzenten Schmolz und Bickenbach kontrolliert.

swissinfo und Agenturen


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