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Mailand (awp) - Die Swisscom-Tochter Fastweb hat über ihre Anwälte um eine Verschiebung der für morgen Dienstag vorgesehenen gerichtlichen Anhörung ersucht. Der italienische Telekomanbieter habe den Untersuchungsbehörden einige Vorschläge unterbreitet, um das höchstmögliche Mass an Transparenz herzustellen, teilte Fastweb am Montagabend mit.
Mit der beantragten Verschiebung sollen die Behörden Gelegenheit erhalten, die Vorschläge angemessen zu prüfen, so das Unternehmen weiter. Fastweb strebe eine volle Kooperation bei den Ermittlungen an.
In Italien wird gegen mehrere Firmen und Personen wegen des Verdachts auf Mehrwertsteuervergehen und Geldwäsche ermittelt, wie in der Vorwoche bekannt wurde. Betroffen ist auch die Swisscom-Tochter bzw. Teile von deren Management. Die Verdächtigen werden beschuldigt, zwischen 2003 und 2006 mit fiktiven Käufen und Verkäufen von internationalen Telekom-Dienstleistungen knapp 2 Mrd EUR in Rechnung gestellt zu haben. Damit hätten sie den Fiskus um insgesamt 365 Mio EUR betrogen, hiess es.
Die Untersuchungsbehörden hatten die Bestellung eines Kommissars gegenüber Fastweb beantragt. Über das so genannte Commissariamento sollte ein Richter am 2. März entscheiden. Während die Swisscom erklärt hatte, die Weiterführung der Geschäftstätigkeit sei dadurch voraussichtlich nicht beeinträchtigt, hatte sich Fastweb-CEO Stefano Parisi wesentlich besorgter gezeigt.
cc

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