Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Die Wettbewerbskommission (Weko) nimmt Kooperationen der Swisscom mit regionalen Elektrizitätsversorgungsunternehmen beim Bau von Glasfasernetzen unter die Lupe. Sie befürchtet wegen der Kooperationen eine Beschränkung des Wettbewerbs und langfristig eine Monopolisierung der Glasfasernetzinfrastruktur. So prüft die Behörde den Bau des Glasfasernetzes in St. Gallen sowie ein Gemeinschaftsunternehmen im Kanton Freiburg, wie sie am Dienstag mitteilte.
In den letzten Monaten seien den Wettbewerbsbehörden mehrere Meldungen betreffend Kooperationen zwischen staatlichen Elektrizitätsversorgern und Swisscom eingegangen, schreibt die Weko in ihrer Mitteilung. Da die Stadt St. Gallen einzelne Klauseln ihres Vertrages mit der Swisscom zur Überprüfung gemeldet habe, werde diese Kooperation auch als erste beurteilt. Bei einzelnen Klauseln sehe das Sekretariat wettbewerbsrechtliche Probleme, weshalb eine Vorabklärung eröffnet worden sei. Mit dieser Vorabklärung könnten die gestaffelt eintreffenden Meldungen gesamthaft beurteilt werden.
Im Kanton Freiburg prüft die Weko ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen Swisscom und der Groupe E zum Aufbau und Betrieb einer gemeinsamen Glasfaserinfrastruktur. Dieses würde dazu führen, dass im Kanton ein einziges Unternehmen eine solche Infrastruktur anbieten würde, so die Weko. Daher bestünden Anhaltspunkte, dass das Gemeinschaftsunternehmen in Freiburg eine marktbeherrschende Stellung begründe.
tp/cf

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???