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Dornach (awp) - Der Solothurner Buntmetallhersteller Swissmetal ist im ersten Semester des laufenden Jahres trotz einer deutlichen Umsatzsteigerung in den roten Zahlen geblieben. Das Unternehmen sieht sich jedoch auf gutem Weg, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Entsprechend erhöht das Management die Umsatzprognosen für 2010 um 10% und rechnet weiterhin mit einer "schwarzen Null" auf Stufe EBIT ohne Metallbewertungseffekt.
Der Bruttoumsatz stieg im ersten Semester um 37% auf 141,1 Mio CHF. Diese Erhöhung sei vor allem auf die merkliche Erholung der globalen Wirtschaftslage sowie auf die steigenden Metallpreise zurückzuführen, teilte Swissmetal am Freitag mit. Die deutlich gestiegene Nachfrage habe für eine gute Kapazitätsauslastung gesorgt. Der Auftragseingang erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr per Stichtag um 59%.
NEGATIVE WÄHRUNGS- UND METALLPREISEFFEKTE
Unter dem Strich resultierte für die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2010 ein Reinverlust (EAT) von 9,6 (VJ Verlust 7,2) Mio CHF. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT lag mit 9,8 (-9,2) Mio CHF ebenfalls im Minusbereich. Das Ergebnis sei von einem nicht operativen Metallbewertungseffekt von 6,1 Mio CHF belastet worden, heisst es. Diesen Effekt nicht mitgerechnet lag der EBITDA bei 2,4 (-0,7) Mio CHF und der EBIT bei -3,6 (-7,0) Mio CHF.
Mit diesen Zahlen liege Swissmetal im eigenen Erwartungshorizont, sagte CEO Olaf Schmidt-Park vor den Medien. Negativ habe sich auch der ungünstige Wechselkurs auf das Resultat ausgewirkt. Das Währungsrisiko von Swissmetal gegenüber dem Euro sei gross, weil 39% der Produktion in der Schweiz in den Euroraum frakturiert werde, so CFO Joachim Blatter. Insgesamt sei das Ergebnis durch den Wechselkurs mit weiteren 1,6 Mio CHF belastet worden.
AUSTIEG VON LAXEY - ATMOVA IM MARKT
Der Ende Mai kommunizierte, geplante Ausstieg des grössten Einzelaktionärs Laxey Partners Ltd (32,7%) bei Swissmetal sei weiterhin ein Unsicherheitsfaktor, so VR-Präsident Friedrich Sauerländer. Sauerländer erhofft sich eine baldige Veränderung des Aktionariats. Er bevorzuge dabei einen langfristigen und industriell orientierten Investor. In diesem Zusammenhang hält Sauerländer auch den Anschluss von Swissmetal an einen grösseren Verbund für eine "denkbare Möglichkeit".
Die ersten Produktesysteme "Atmova" seien am Markt abgesetzt worden und weitere Installationen für 2010 geplant, so Schmidt-Park. Allerdings werde Atmova 2010 noch keinen grösseren Beitrag zum Umsatz leisten. Das alternative Energieversorgungsmodell durch Dachziegel stosse zwar auf grosses Interesse, allerdings seien die Entscheidungsprozesse bei den Kunden länger als zunächst erwartet.
UMSATZPROGNOSEN ERHÖHT
Aufgrund des hohen Auftrageingangs zeigt sich Swissmetal für das zweite Halbjahr optimistisch. Nach dem Durchstehen der Krise sei nun auch die Erholung auf gutem Weg, so der CEO. Auf Stufe Umsatz erhöht das Management die eigenen Prognosen für 2010 um 10%. Neu wird von einem Umsatz von 260 Mio bis 280 Mio CHF ausgegangen. Der Bruttobetriebsumsatz soll im Vergleich zum Vorjahr zwischen 20% und 30% erhöht werden.
Auf operativer Ebene, ohne Berücksichtigung des Metallpreiseinflusses, stellt das Management weiterhin eine "schwarze Null" in Aussicht. Im Fokus stehe auch das Cash-Management. In Anbetracht der hohen Metallpreise und des signifikanten Wachstums der Volumen bleibe die Sicherung genügender Liquidität wichtigstes Gebot. Zudem seien weitere Programme im Produktionsbereich gestartet worden, um die Kosten- und Organisationsstruktur zu verbessern.
AKTIE UNVERÄNDERT
Die Aktien von Swissmetal notieren am Freitagmittag in einem knapp behaupteten Gesamtmarkt unverändert bei 8,80 CHF.
an/ch

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