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(Meldung durchgehend um weitere Informationen ergänzt)
Gland (awp) - Die Swissquote Group Holding hat im Geschäftsjahr 2009 die Zurückhaltung der Anleger zu spüren bekommen. Trotz deutlichem Zufluss neuer Kundengelder resultierte ein Ertragsrückgang um 11,7% auf 98,6 Mio CHF. Das Betriebsergebnis lag mit 41,8 Mio CHF um 26,7% unter Vorjahresniveau. Der Reingewinn erhöhte sich dagegen um 6,7% auf 35,0 Mio CHF, nachdem aus der 2008 vollständig abgeschriebenen Lehman-Obligation 2009 noch ein Erlös resultierte.
Der Generalversammlung wird nun die Zahlung einer Dividende von 0,60 CHF beantragt, wie der Online-Broker am Freitag mitteilte. Im Vorjahr hatten die Aktionäre eine Dividende von 0,40 CHF erhalten.
Die drei Swissquote-Geschäftssegmente wiesen 2009 eine unterschiedliche Entwicklung auf. Das Hauptsegment, das Kommissionsgeschäft, legte mit einem Plus von 1,7% leicht auf 70,7 Mio CHF zu. Obwohl sich das Börsenumfeld im Verlauf des Jahres deutlich verbesserte, hätten die Handelskunden vorerst zurückhaltend reagiert, schreibt das Unternehmen. Durchschnittlich tätigte ein Kunde im vergangenen Jahr 16,9 Transaktionen gegenüber 19,2 im Jahr 2008.
Im Zinsengeschäft brachen die Erträge um 69,4% auf 9,6 Mio CHF ein, Grund sei der auf absoluten Tiefstniveaus verharrende Geldmarkt, so Swissquote. Im Handelsgeschäft konnte die Bank dagegen zulegen: Vor allem wegen einem erfolgreichen eForex-Geschäft stiegen die Erträge um 69,7% auf 18,3 Mio CHF. Der Betriebsaufwand stieg vor allem wegen höherer Kosten beim eForex-Geschäft um 4,0% auf 56,8 Mio CHF.
Die Steigerung des Reingewinns gegenüber dem Vorjahr ist auf die Obligation von Lehman Brothers zurückzuführen: Hatte diese 2008 mit einem Abschreiber von 12,2 Mio CHF noch den Gewinn deutlich geschmälert, so konnte auf der Obligation 2009 ein Erlös von 1,8 Mio CHF realisiert werden.
Beim Zufluss der Neugelder konnte Swissquote 2009 mit einem Zuwachs um 1,38 (VJ +1,28) Mrd CHF das angestrebte Wachstumsziel von 1 Mrd CHF klar übertreffen. Die Kundenvermögen erhöhten sich im Jahresvergleich auch wegen der positiven Börsenentwicklung um 45,0% auf 6,58 Mrd CHF.
Nicht ganz erfüllen konnte Swissquote dagegen ihr Jahresziel, die Anzahl Kunden um 25'000 Personen zu erhöhen: Die Kundenzahl stieg im Jahresvergleich um 22'833 auf 142'702 Personen. Die Zahl der Handelskunden erhöhte sich dabei um 15% auf 134'654 Personen, die Zahl der Sparkunden um 195% auf 8'048. Das Vermögen der Sparkunden stieg um 317% auf 253,8 Mio CHF.
Im laufenden Geschäftsjahr will Swissquote ihre Wachstumsstrategie fortsetzen: Die Bank strebt eine weitere Steigerung der Kundenzahl in der Grössenordnung von 20% und einen erneuten Neugeldzufluss von "deutlich über 1 Mrd CHF" an.
Zusätzlich zum Informationsangebot auf Internet hat Swissquote zudem ein Anlegermagazin lanciert. Das am Freitag erstmals publizierte Magazin hat eine Startauflage von 60'000 Exemplaren. Als weitere Innovation plant Swissquote zudem bis Mitte 2010 die Aufschaltung eines "elektronischen Anlageberaters", der aufgrund eines persönlichen Risikoprofils konkrete Vorschläge zur Depotgestaltung ausarbeitet.
tp/ps

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