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Syngenta bereinigt Sortiment

Der Basler Agrokonzern Syngenta hat den Verkauf des Pilzbekämpfungs-Mittels Flint an die deutsche Bayer abgeschlossen. Damit wechseln 90 Beschäftigte in Muttenz BL den Arbeitgeber. Die israelische Makhteshim übernimmt ausserdem das Fungizid Nimrod.

Dieser Inhalt wurde am 11. Dezember 2000 - 18:36 publiziert

Bayer bezahlt für die Übernahme der Flint-Produktlinie gut 1,3 Mrd. Franken, wie das deutsche Unternehmen mitteilte. Bayer übernimmt dabei die Produktionsanlagen in Muttenz BL mit 90 Beschäftigten. Bei Syngenta habe der Verkauf keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze, hiess es beim Basler Unternehmen.

Der Verkauf von Flint war von der Europäischen Kommission als Bedingung für die Fusion der Agrosparten von Novartis und AstraZeneca zu Syngenta verlangt worden. Die Massnahme war bereits im Juni angekündigt worden.

Nimrod nach Israel

Die israelische Agrochemiegruppe Makhteshim hat gemäss einer Mitteilung vom Montag (11.12.) von Syngenta die Produktions- und Vertriebsrechte des Fungizids Nimrod erworben. Weitere Angaben zu den finanziellen Details wurden nicht gemacht.

Syngenta hatte Ende November bereits die Herbizid-Produktlinie Propaquizafop und das Insektizid Tau-Fluvalinat an Makhteshim verkauft. Dafür erhielt Syngenta zunächst 140 Mio. Franken, weitere Zahlungen sollen in Abhängigkeit von der Umsatzentwicklung folgen.

swissinfo und Agenturen

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