Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

(Meldung umfassend erweitert, inkl. GV-Beschlüsse)
West Chester (awp) - Das Medtech-Unternehmen Synthes ist in allen Märkten weiter gewachsen, etwas differenzierter sieht es in den einzelnen Produktbereichen aus. Vager formuliert wurde zudem der Ausblick. Das Medtech-Unternehmen soll, wie gestern Mittwoch bekannt gegeben wurde, für 21,3 Mrd USD an den US Pharma- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson verkauft werden.
Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2011 um 7,8% auf 983,0 Mio USD. In Lokalwährungen (LW) betrug der Anstieg 6,0%. In Nordamerika, dem grössten Absatzmarkt des Unternehmens, konnte der Umsatz um 4,7% auf 558,3 Mio erhöht werden, wie Synthes am Donnerstagabend mitteilt.
In Europa nahm der Umsatz um 4,0% auf 235,1 Mio USD zu, im asiatisch-pazifischen Raum um 28,6% auf 128,9 Mio und in den übrigen Marktregionen um 16,0% auf 60,7 Mio. Dabei profitierte Synthes vor allem in den Märkten Asien/Pazifik und "übrige Regionen" von einem positiven Wechselkurseffekt von 9,4 bzw. 7,6 Prozentpunkte. In Europa betrug der positive Effekt 0,9 Prozentpunkte.
Mit den ausgewiesenen Umsatzzahlen hat Synthes die Erwartungen der Analysten in den grösseren Märkten erfüllt. In der Region Asien/Pazifik wurden die Erwartungen übertroffen, in den restlichen, kleineren Märkten unterschritten. Von AWP befragte Analysten haben im Durchschnitt mit einem Konzernumsatz von 983,4 Mio USD gerechnet.
Unter den einzelnen Geschäftsbereichen sei der Umsatz im Segment "Trauma" dank neuer Produkteinführungen und gezielter Verkaufsförderung solid geblieben, trotz der Auswirkungen eines gegenüber der Vorjahresperiode milderen Winters in Europa, so die Mitteilung.
Der Bereich "Wirbelsäule" sei weiterhin von einer nachteiligen Marktdynamik betroffen gewesen. Dies sei insbesondere in den USA der Fall gewesen, wo die Kostenträger weitere Einschränkungen bei der Rückvergütung für lumbale Fusionen eingeführt hätten, heisst es weiter. Mit neuen Produkten in den Segmenten Lendenwirbelsäulenfixation und Zwischenwirbel-Spacek in Nordamerika sowie im Halswirbelsäulensegment in Europa und Asien-Pazifik hätten diese Marktwidrigkeiten teilweise kompensiert werden können.
Bei Matrix, dem im Schlussquartal 2010 lancierten Pedikelschraubensystem für Operationen der Lendenwirbelsäule, hätten in den USA die Erwartungen übertroffen werden können. Über 90% der Operationen mit Matrix seien nämlich von Chirurgen durchgeführt, die zuvor noch nie Synthes-Produkte verwendet hatten, so die Mitteilung. Die globale Einführung von Matrix habe unverändert oberste Priorität. In Europa soll das System im 2. Quartal lanciert werden.
CMF habe das Produkt- und Serviceangebot über eine exklusive Partnerschaft mit Materialise weiter ausbauen können, heisst es weiter.
"Synthes hat das Jahr 2011 gut begonnen, besonders wenn man die starke Umsatzbasis des Vorjahres und das schwierige Marktumfeld bedenkt", wird CEO Michel Orsiger in der Mitteilung zitiert. Es seien neue Produkte erfolgreich eingeführt worden, und man wolle mit der Umsetzung neuer Produktlancierungen weitere Marktanteile hinzugewinnen. "Überdies werden wir zur Erreichung dieses Ziels auch laufend Investitionen in den Schwellenländern tätigen", so der CEO weiter.
Zum Ausblick gibt sich das Management bedeckter als auch schon. "Synthes will ihren Marktanteil in allen vier Divisionen weltweit weiter ausbauen, und zwar hauptsächlich über neue Produktlancierungen. Das Unternehmen wird zudem weiterhin seine Massnahmen zur Produktivitätssteigerung umsetzen, um so die Belastungen durch das schwierige Marktumfeld auszugleichen und seine Profitabilität aufrechtzuerhalten", heisst es in der Mitteilung weiter.
Bei der Präsentation des Jahresabschlusses Mitte Februar hatte das Management für das Ganzjahr noch ein Umsatzwachstum "mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich" sowie gehaltene bis leicht höhere Margen in Aussicht gestellt.
An der am (heutigen) Donnerstag stattgefundenen Generalversammlung wurden alle Anträge des Verwaltungsrates verabschiedet. So wird eine Dividende von 1,80 CHF ausgeschüttet. Amy Wyss und Robert Bland wurden für eine weitere Amtszeit von drei Jahren als Mitglieder der Kategorie III in den VR gewählt. An der GV nahmen 209 Aktionäre teil, die 65,9% des gesamten Aktienkapitals vertraten.
rt/tp

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???