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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 22. Juli
WENIGER GLANZ: Ganz so glänzend wie zu Jahresbeginn hat die Grossbank Credit Suisse im zweiten Quartal nicht mehr abgeschnitten. Der Reingewinn sank im Vergleich zum Vorquartal um 22 Prozent auf 1,6 Mrd. Franken. Die Grossbank bewegt sich damit aber auf dem Niveau des Vorjahres. Die Credit Suisse (CS) spürte insbesondere die schwierigeren Marktverhältnisse im Investmentbanking.
MEHR AUFTRÄGE: Der globale Wirtschaftsaufschwung belebt das Geschäft von ABB. Der Energie- und Automationstechnikkonzern erhielt im zweiten Geschäftsquartal 5 Prozent mehr Aufträge als im Vorjahr. Der Umsatz sank um 4 Prozent auf 7,57 Mrd. Dollar, in Lokalwährungen betrug das Minus 5 Prozent. Verglichen mit dem Vorquartal erhöhte sich der Umsatz in Lokalwährungen um 13 Prozent. Unter dem Strich erzielte ABB ein gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent geringeres Ergebnis von 623 Mio. Dollar.
ROCHE WÄCHST: Der Basler Pharma- und Diagnostikkonzern Roche ist im ersten Halbjahr 2010 kräftig gewachsen. Während der Umsatz um 3 Prozent auf 24,6 Mrd. Fr. anstieg, legte der Konzerngewinn um satte 37 Prozent auf 5,6 Mrd. Fr. zu. CEO Severin Schwan zeigte sich mit dem Semesterergebnis "sehr zufrieden". Beide Divisionen seien schneller gewachsen als die jeweiligen Märkte. Pharma wuchs währungsbereinigt um 4 Prozent auf 19,4 Mrd. Franken, die Division Diagnostics legte in Lokalwährungen um 9 Prozent 5,3 Mrd. Fr. zu.
WENIGER UMSATZ: Der Pharmazulieferer Lonza hat im ersten Halbjahr 2010 zwar erneut etwas weniger Umsatz erzielt, mit einem Sparprogramm aber die Rentabilität gesteigert. Der Reingewinn stieg um 14,4 Prozent auf 135 Mio. Franken. Das Plus wird dadurch relativiert, dass im Vorjahressemester der Überschuss um 55,8 Prozent abgesackt war. Der Umsatz des Herstellers von pharmazeutischen Wirkstoffen und Spezialchemikalien ging nun um weitere 2,1 Prozent auf 1,301 Mrd. Fr. zurück.
SYNGENTA-GEWINN SCHRUMPFT: Der weltgrösste Pflanzenschutzmittel- und Saatgut-Hersteller Syngenta leidet unter Preisdruck in Industrieländern, vor allem in Nordamerika. Der Reingewinn schrumpfte im ersten Halbjahr 2010 um 11 Prozent auf 1,254 Mrd. Dollar. Vor Restrukturierungskosten und Wertberichtigungen ging das Nettoergebnis um 9 Prozent auf 1,307 Mrd. Dollar zurück. Der Umsatz weitete sich zwar um 1 Prozent auf 6,74 Mrd. Dollar aus.
KRISE WIRKT WEITER: Der Sulzer-Konzern trägt mit einem Gewinn- und Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2010 noch immer an den Folgen der Krise. Der Umsatz des Traditionskonzerns fiel in Folge der tiefen Bestellungen im Krisenjahr 2009 um 14,7 Prozent auf 1,47 Mrd. Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 27,8 Prozent auf 155 Mio. Fr. zurück. Der Gewinn von 112 Mio. Fr. lag mit einem Minus von 28,2 Prozent ebenfalls deutlich tiefer als im ersten Halbjahr 2009.
WENIGER VERLUST: Mit dem krisenerprobten Bieler Maschinen- und Anlagenbauer Mikron geht es wieder aufwärts. Die Bestellungen nahmen im ersten Halbjahr 2010 um 82,2 Prozent auf 110,2 Mio. Fr. zu. Dabei profitierte Mikron von der Erholung der Autoindustrie. Das Unternehmensergebnis blieb zwar noch negativ, der Verlust verkleinerte sich aber von 18,3 Mio. auf 2,5 Mio. Franken. Der Umsatz wuchs erstmals seit zwei Jahren wieder, und zwar um 5,7 Prozent auf 81 Mio. Franken. 2009 war er noch um 43 Prozent eingebrochen.
WACHSTUM GEHT WEITER: Der Gehäuse- und Komponentenhersteller Phoenix Mecano hat nach dem Rekordquartal von Januar bis März den deutlichen Wachstumstrend fortsetzen können. Der Umsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr 2010 um rund 35 Prozent auf 254 Mio. Euro. Der Auftragseingang weitete sich gar um 42 Prozent auf 271 Mio. Euro aus. Phoenix Mecano erhöhte deshalb die Gewinnprognose für das laufende Jahr von mindestens 20 Mio. Euro auf 35 bis 40 Mio. Euro.
UMSATZ GESTEIGERT: Die Kaffeehauskette Starbucks hat im dritten Geschäftsquartal 2009/10 nach einer Phase der Kostensenkungen und der Schliessung unrentabler Filialen wieder gute Geschäfte gemacht. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar. Der Gewinn sprang um 37 Prozent auf 208 Mio. Dollar. Der gute Lauf gelang der Kaffeehauskette trotz der Konkurrenz durch McDonald's McCafé-Linie.
EBAY MIT STARKEM QUARTAL: Der Online-Marktplatz Ebay blickt auf ein starkes zweites Quartal zurück. Vor allem dank der Bezahltochter PayPal und des regen Handels europäischer Kunden konnte das US-Unternehmen seinen Umsatz auf 2,2 Mrd. Dollar hochschrauben, 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die verkaufte Internettelefonie-Tochter Skype herausgerechnet, waren es sogar 15 Prozent mehr. Über das Jahr gesehen erwartet Ebay allerdings deutliche Einbussen durch den schwachen Euro und andere ausländische Währungen.

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