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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 29. Juli
SWISS SCHREIBT WIEDER SCHWARZ: Die Fluggesellschaft Swiss ist nach dem kleinen Verlust zum Jahresbeginn im zweiten Quartal trotz Aschewolke in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die Lufthansa-Tochter erzielte im Halbjahr einen operativen Gewinn von 61 Mio. Franken, 6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Auf einen Verlust von 10 Mio. Fr. im ersten Quartal folgte ein operativer Gewinn von 71 Mio. Fr. im zweiten Quartal. Der Halbjahresumsatz stieg um 6 Prozent auf 2,245 Mrd. Franken.
CLARIANT VERBESSERT SICH: Der Spezialchemie-Konzern Clariant hat sich im ersten Halbjahr 2010 in die schwarzen Zahlen zurückgekämpft. Unter dem Strich verdiente das Baselbieter Unternehmen 35 Mio. Franken. In der Vorjahresperiode hatte noch ein Verlust von 152 Mio. Fr. resultiert. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 3,711 Mrd. Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 18 Prozent. Allein im zweiten Quartal nahmen die Verkäufe gegenüber zum schwachen Vorjahreswert um 18 Prozent auf 1,894 Mrd. Fr. zu. Das Niveau von vor der Krise wurde aber noch nicht wieder erreicht.
AFFICHAGE SACKT AB: Das Genfer Werbeunternehmen Affichage hat sich im ersten Halbjahr 2010 nur knapp in den schwarzen Zahlen halten können. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen Gewinn von 0,95 Mio. Franken. Das ist ein Minus von 84,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Umsatz sank um 14,6 Prozent auf 141 Mio. Franken. Schlecht lief vor allem das Auslandgeschäft, namentlich in Griechenland. Nun wird eine neue Ausland-Strategie erarbeitet. Auf dem Heimmarkt Schweiz konnte Affichage den Umsatz leicht steigern.
LOGITECH WIEDER MIT GEWINN: Der Hersteller von Computerzubehör Logitech kann für das erste Quartal 2010/11 wieder schwarze Zahlen vorweisen. Nach einem Verlust von 37 Mio. Dollar in der Vorjahresperiode verdiente der Konzern nun 19,5 Mio. Dollar. Der Umsatz stieg um 47 Prozent auf 479 Mio. Dollar.
SYNTHES VERDIENT GUT: Der Solothurner Medizinaltechnikkonzern Synthes hat trotz Wachstumseinbussen in Nordamerika und Europa mehr verdient. Der Reingewinn des Anbieters von Knochenschrauben und Skelettimplantaten stieg im ersten Halbjahr um 11,2 Prozent auf 424,6 Mio. Dollar. Das Umsatzwachstum schwächte sich vom ersten Quartal (+13,3 Prozent) zum zweiten Quartal (+7,4 Prozent) ab. Im gesamten Halbjahr stiegen die Verkäufe damit um 10,3 Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar.
POSTFINANCE MIT GEWINNSPRUNG: Mit einem Gewinnplus von über einem Drittel bewährt sich PostFinance als lukrative Geldquelle der Schweizerischen Post. Im ersten Halbjahr stieg der Gewinn auf 274 Mio. Franken (+37 Prozent). Als Grund nannte PostFinance das höhere Kundenvermögen sowie die Kostendisziplin. Stark beigetragen habe aber auch das Anlagegeschäft, wo sich die weggefallenen Wertberichtigungen auswirkten. Verlangsamt hat sich der Zufluss von Kundengeldern, der während der Finanzkrise markant war. Im zweiten Quartal wurden der PostFinance netto 1,3 Mrd. Fr. anvertraut.
BKB HÄLT SICH: Die Basler Kantonalbank (BKB) hat im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 40,8 Mio. Fr. erzielt. Das sind 9,4 Prozent weniger als in der von Einmaleffekten geprägten Rekord-Vorjahresperiode. Die Kundenvermögen stiegen um 14,8 Prozent auf 33,2 Mrd. Franken. Dies ist die Folge der Integration der AAM Privatbank, die liquidiert wird. Im BKB-Konzern inklusive Bank Coop sank der Gewinn um knapp einen Drittel auf 108,6 Mio. Franken.
SARASIN SAMMELT GELD EIN: Die zur niederländischen Rabobank gehörende Privatbank Sarasin hat den Gewinn im Halbjahr um 11 Prozent auf 60,1 Mio. Fr. erhöht. Die Kundenneugelder beliefen sich auf netto 6,4 Mrd. Franken. Im Vorjahressemester hatten sie 4,8 Mrd. Fr. und im zweiten Halbjahr 2009 rund 7,7 Mrd. Fr. betragen. Die verwalteten Kundenvermögen stiegen von 93,7 Mrd. Fr. per Ende 2009 auf 96,2 Mrd. Fr. zur Jahresmitte 2010.
MEHR UMSATZ, WENIGER KUNDEN: Der Telekomanbieter Orange hat in der Schweiz im ersten Halbjahr Kunden verloren, den Umsatz jedoch erhöht. Der Gesamtumsatz stieg um 1,9 Prozent auf 639 Mio. Franken. Die Zahl der Kunden sank um 14'000 oder 0,9 Prozent auf 1,56 Millionen. Die Zahl der mobilen Breitbandkunden legte hingegen deutlich zu - um 38 Prozent auf 543'000. Der Anteil der Datendienste am Umsatz erreichte 28 Prozent.
BASF MIT GEWINNSPRUNG: Der weltgrösste Chemiekonzern BASF hat auch im zweiten Quartal von einer kräftig anziehenden Nachfrage in fast allen Sparten profitiert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 1,183 Mrd. Euro, verglichen mit 343 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um knapp 30 Prozent auf 16,214 Mrd. Euro. BASF legte vor allem im Industriegeschäft zu. Nach Regionen betrachtet, verzeichnete das Unternehmen in Asien das stärkste Wachstum.
SHELL GLÄNZT: Der niederländisch-britische Energie-Konzern Royal Dutch Shell hat seinen Gewinn im zweiten Quartal beinahe verdoppelt. Gestiegene Ölpreise und eine stärkere Nachfrage durch die Erholung der Weltwirtschaft brachten dem Unternehmen 4,5 Mrd. Dollar ein nach 2,3 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Rund zwei Drittel des Gewinns wurden im Geschäft mit der Öl- und Gasförderung erwirtschaftet.
SIEMENS AUS DER KRISE: Der Elektro-Konzern Siemens hat im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2009/10 den operativen Gewinn der drei Kernsektoren Industrie, Energie und Medizintechnik um 40 Prozent auf den Rekordwert von 2,33 Mrd. Euro gesteigert. Unter dem Strich verdiente Siemens 1,44 (Vorjahresperiode: 1,32 Mrd) Euro. Der Umsatz legte um 4 Prozent auf 19,17 Mrd. Euro zu, der Auftragseingang um 22 Prozent auf 20,87 Mrd. Euro. Die kräftigsten Zuwächse gab es im Industriesektor. Im Energiegeschäft profitierte Siemens von der lebhaften Nachfrage nach Windkraftanlagen.
MEHR ARBEITSLOSE: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli um 39'000 auf 3,192 Millionen gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, erhöhte sich die Arbeitslosenquote gegenüber Juni leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli ist nicht unüblich, da sich im Sommer viele Jugendliche nach Abschluss einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung vorübergehend arbeitslos melden.
NEUES UNGEMACH: Der japanische Autohersteller Toyota schlägt sich mit einem neuen Sicherheitsproblem herum. Ein defektes Lenkradschloss droht während der Fahrt einzurasten. Vorsichtshalber ruft Toyota deshalb in den USA rund 373'000 Avalon-Limousinen in die Werkstätten. Es gehe um Modelle der Jahre 2000 bis 2004, betonte Toyota. Keine anderen Typen seien betroffen.

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