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Bern (awp/sda) - Montag, 6. September
MEHR WOHNUNGEN GEBAUT: Der Wohnungsbau in der Schweiz läuft noch auf Hochtouren. Im zweiten Quartal befanden sich 12 Prozent mehr Wohnungen im Bau als im Vorjahr. Rückläufig sind jedoch die Baubewilligungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Im zweiten Quartal 2010 wurden in der Schweiz 9750 Wohnungen neu erstellt. Das entspricht einem Anstieg um 2,5 Prozent. Mehr neue Wohnungen wurden in Gemeinden mit zwischen 5000 und 10'000 Einwohnern sowie bis zu 2000 Einwohnern gebaut. In den Agglomerationen der fünf grössten Städte sank hingegen die Zahl der neu erstellten Wohnungen um knapp ein Fünftel. Rückgänge gab es in den Agglomerationen Bern, Genf, Basel und Zürich. Eine massive Zunahme wurde hingegen in Lausanne festgestellt.
STARKER GEWINNANSTIEG: Die Zuger Vermögensverwalterin Partners Group blickt auf ein gutes erstes Halbjahr zurück: Der adjustierte Gewinn stieg auf die Rekordhöhe von 157 (Vorjahr 85) Mio. Franken. Die Einnahmen der Partners Group erhöhten sich von 159 Mio. auf 192 Mio. Franken, wie die Vermögensverwalterin mitteilte. Trotz negativer Währungseffekte durch den schwachen Euro hätten die Einnahmen ein überproportionales Wachstum verzeichnet. Das Betriebsergebnis (EBITA) erhöhte sich deutlich von 114 Mio. auf 136 Mio. Franken. Wie bereits vor drei Wochen vermeldet, stieg der Neugeldzufluss in der ersten Jahreshälfte 2010 brutto um 3,0 Mrd. Franken. Die verwalteten Vermögen nahmen damit - nach Abflüssen - von 25,7 Mrd. Fr. Ende 2009 auf 26,5 Mrd. Fr. zu.
ROTE ZAHLEN: Die Tropenholz-Gesellschaft Precious Woods steckt tief in den roten Zahlen. Im ersten Semester 2010 kletterte der Verlust gegenüber der Vorjahresperiode von 4,8 Mio. auf 8,9 Mio. Dollar. Der Umsatz schrumpfte um 4,2 Prozent auf 42,9 Mio. Dollar. Precious Woods erzielt neben dem Holzanbau auch Einnahmen mit Strom aus Biomasse und Emissionsrechten. Das neue Exportverbot von Rundholz aus Gabun kostete Precious Woods 2,3 Mio. Dollar. In Brasilien rissen ein Inventarfehler (0,9 Mio. Dollar) und zu hohe Fixkosten angesichts einer verlängerten Ernte-Sperrfrist sowie ein Ausweichen auf weniger wertvolle Hölzer (2,3 Mio. Dollar) Löcher in die Kassen.
AMERIKANISCHER ZUSATZ: Der "Tages-Anzeiger" ist erstmals mit einer achtseitigen Beilage der "New York Times" erschienen. Die Wochenbeilage soll jeweils die Montagsausgabe des Zürcher Blattes "noch reichhaltiger machen", wie Redaktion und Verlag schreiben. Die Beilage mit dem Namen "New York Times International Weekly" enthält ausgewählte englischsprachige Artikel des renommierten amerikanischen Blattes aus den Bereichen Internationales, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Die erste Seite ist jeweils für Kolumnen renommierter Autorinnen und Autoren reserviert. Für die Publikation ihrer Wochenbeilage "International Weekly" kooperiert die "New York Times" laut Tages-Anzeiger mit führenden Tageszeitungen in über 25 Ländern.
SCHRITT NACH SHANGHAI: Die Zürcher Privatbank Julius Bär will spätestens im kommenden Jahr in der chinesischen Handelsmetropole Shanghai eine Niederlassung eröffnen. Seit längerem bezeichnet Julius Bär Asien, wo eine schnell wachsende Zahl Reicher einen Vermögensverwalter sucht, als "zweiten Heimmarkt". Dazu will Julius Bär auch die Filiale in Hongkong stärken sowie in Singapur, wo die grösste Repräsentanz steht, eine Trust-Gesellschaft eröffnen. Auch die Investment-Aktivitäten in Asien sollen ausgebaut werden. Laut Konzernchef Boris Collardi könnte die Bank 1,2 Mrd. Fr. für eine Akquisition lockermachen, doch fehlt es an Kaufobjekten: Derzeit wollten alle kaufen, aber niemand verkaufen, sagte Collardi in Singapur.
AUTOS IMMER BELIEBTER: Die Zahl der Autos auf Chinas Strassen wird sich nach Einschätzung der Regierung in Peking binnen zehn Jahren mehr als verdoppeln. Im Jahr 2020 dürften rund 200 Millionen Autos in China zugelassen sein, zitierte das "China Securities Journal" den stellvertretenden Industrieminister Wang Fuchang. Bisher sind rund 76,2 Millionen Autos in China unterwegs. Deshalb müsse China grosse Anstrengungen unternehmen, um sparsame Autos und Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zu entwickeln, sagte Wang. Im vergangenen Jahr waren in China rund 13,5 Millionen Autos verkauft worden, womit das Land die bisher führenden USA überholte. In diesem Jahr soll die Zahl der verkauften Autos auf 15 Millionen steigen.

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