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Zürich (awp/sda) - Freitag, 10. September
VOLLE KASSE BEI ABB: Der Elektrotechnik- und Automationstechnikkonzern ABB hat für Zukäufe und weltweite Wachstumspläne 5 Mrd. Dollar in der Kriegskasse. Laut Unternehmenschef Joe Hogan will ABB aber kein weiteres Standbein errichten. "Sie werden nicht sehen, dass wir ein Medizinaltechnik- oder Pharmaunternehmen kaufen", sagte Hogan während eines Medien- und Analystengesprächs in Zürich. Das Interesse liege speziell bei jenen Nischen, die das heutige Technologieportefeuille des Konzerns ergänzen und erweitern. ABB habe die solideste Bilanz in der Branche, sagte Hogan. Grundsätzlich stünden 1 Mrd. Dollar pro Jahr für Zukäufe bereit.
STABILER GEWINN: Die Tessiner Stromgesellschaft Società Elettrica Sopracenerina (SES) hat im ersten Halbjahr 2010 den Reingewinn stabil bei 7,1 Mio. Fr. gehalten. Der Umsatz stieg wegen höherer Stromeinkaufspreise um 18,5 Prozent auf 70,3 Mio. Franken. Der Stromabsatz ging leicht von 385 auf 382 Gigawattstunden zurück. Der Betriebsgewinn (EBITDA) blieb mit 19 Mio. nach 19,1 Mio. Fr. in der Vorjahresperiode stabil. Mit 181 Personen beschäftigte SES drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als im ersten Halbjahr 2009. Die Gesellschaft erwartet für das Jahr 2010 ein "sehr gutes" Ergebnis, jedoch etwas niedriger als im Vorjahr. 2009 sei durch ausserordentliche Ereignisse beeinflusst gewesen.
VERLUST IM ZWEITEN QUARTAL: Die an der Schweizer Börse zweitkotierte US-Biotechfirma Oxygen hat im ersten Quartal ihres Geschäftsjahrs 2011 den Verlust von 2,4 Mio. in der Vorjahresperiode auf 3 Mio. Dollar ausgeweitet. Die höheren Verluste gehen auf Kosten einer Schädelhirntrauma-Studie zurück. Hinzu kamen Kosten für die Marktanalyse und das Direktmarketing der Kosmetik-Linie sowie für den Gang an die Schweizer Börse am 29. Juni. Oxygen-Aktien werden als Zweitkotierung neben der US-Technologiebörse Nasdaq auch in der Schweiz gehandelt. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Dank zweier Finanzierungen in Höhe von rund 5 Mio. Dollar könne Oxygen die klinischen und vorklinischen Studien für sein Produkt Oxycyte weiterverfolgen und die Vermarktung der Kosmetiklinie vorantreiben.
NEUER CHEF BEI NOKIA: Ein Manager des US-Softwarekonzerns Microsoft wird neuer Chef des finnischen Handy-Herstellers Nokia. Stephen Elop sei zum CEO ernannt worden, teilte Nokia am Freitag in Helsinki mit. Er ersetzt Olli-Pekka Kallasvuo, der seit 2006 an der Spitze des Unternehmens steht. Nokia ist zwar immer noch nach Marktanteilen grösster Handyhersteller weltweit, hatte aber in den vergangenen Monaten schwer zu kämpfen. Vor allem im lukrativen Smartphone-Geschäft hat Nokia den Anschluss an Konkurrenten wie Apple oder Blackberry-Hersteller Research in Motion verloren. Für zusätzlichen Druck sorgen Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android.
UMSCHULDUNG BEI DUBAI WORLD: Der staatliche Mischkonzern Dubai World hat sich mit seinen Kreditgebern auf eine Umschuldung geeinigt. 99 Prozent der Gläubiger hätten der Umstrukturierung von 24,9 Mrd. Dollar an Schulden zugestimmt. Der Konzern sei gut aufgestellt, um die Restrukturierung innerhalb der nächsten Wochen abzuschliessen. Dubai World hatte Ende 2009 die Finanzmärkte mit der Bitte um Zahlungsaufschub geschockt. Seither bemühte sich der Konzern um eine Umschuldung. Die Regierung in Dubai zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten. Der Staat bleibe Anteilseigner und werde den Konzern unterstützen. Zu Dubai World gehören unter anderem der angeschlagene Baukonzern Nakheel sowie Luxushotels, der Casino-Betreiber MGM und Vergnügungsparks.
KEIN FREIHANDELSABKOMMEN: Die Verhandlungen über das als historisch geltende Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea ziehen sich in die Länge. Weil Italien negative Auswirkungen für seine Autoindustrie befürchtet, wurde die Vereinbarung von den EU- Handelsministern noch nicht besiegelt. Italien habe als einziges Land den Pakt nicht unterzeichnen wollen, erklärte EU-Handelskommissar Karel De Gucht in Brüssel nach einem Treffen der EU-Handelsminister. Doch werde es eine zusätzliche Erklärung der EU zu dem Vertrag geben, so dass die Italiener beim Allgemeinen Rat am Montag Ja sagen könnten. Mit dem Abkommen sollen fast sämtliche Zölle und andere Handelsbarrieren zwischen der EU und ihrem viertgrössten Handelspartner abgebaut werden.
ZUKAUF IN FRANKREICH: Der Verlagskonzern Axel Springer will mehr als eine halbe Milliarde Euro für eine Internetfirma in Frankreich ausgeben. Springer bietet 34 Euro je Aktie für SeLoger.com, den Betreiber von sechs Internet-Portalen für Immobilienanzeigen. Seloger.com wird damit mit 566 Mio. Euro bewertet. Das Unternehmen ist nach Angaben von Springer die führende Internet-Immobilienbörse in Frankreich. Springer-Chef Mathias Döpfner begründete den Zukauf damit, dass Rubrikanzeigenmärkte immer stärker ins Internet abwanderten.
NEUER PRÄSIDENT BEI DER BRITISCH-SCHWEIZERISCHEN HANDELSKAMMER: Alexis Lautenberg ist seit dem 1. September neuer Präsident der Britisch-Schweizerischen Handelskammer. Er trat die Nachfolge von Edgar Britschgi an. Lautenberg durchlief eine diplomatische Karriere und war zuletzt Botschafter in London. Derzeit ist Lautenberg Berater bei einer Anwaltskanzlei in Brüssel. Zwischen 1993 und 1999 amtierte Lautenberg als Botschafter und Leiter der Schweizer Mission bei der EU in Brüssel.

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