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Bern (awp/sda) - Montag, 27. September
NESTLÉ INVESTIERT IN GESUNDHEIT: Nestlé setzt auf das Geschäft mit medizinischer Nahrung. Der Konzern gründet dazu eine Tochtergesellschaft und ein Institut im Umfeld der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Nestlé werde in den nächsten zehn Jahren hunderte Millionen Franken in das Nestlé Institute of Health Sciences investieren, um ein Weltklasseinstitut für Gesundheitswissenschaften aufzubauen, kündigte der Konzern an. Nestlé wolle damit eine neue Industrie zwischen Nahrung und Pharma anführen. Das Institut soll zusammen mit der ebenfalls vor der Gründung stehenden Tochtergesellschaft Nestlé Health Science personalisierte Gesundheitsprodukte entwickeln, die Gesundheitsbeschwerden wie Diabetes, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Alzheimer vorbeugen und behandeln.
ARYZTA BACKT KLEINERE BRÖTCHEN: Der schweizerisch-irische Backwarenkonzern Aryzta hat mit Tiefkühl-Gipfeli, knusprigen Brötchen und Süssgebäck deutlich weniger Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Die Verkäufe im Geschäftsjahr 2009/10 (per Ende Juli) sanken um 8,6 Prozent auf 3,01 Mrd. Euro, wie der Konzern bekannt gab. Operativ konnte Aryzta unter anderem dank Kosteneinsparungen den Gewinn aber um 2,2 Prozent auf 304,6 Mio. Euro steigern. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 193,9 Mio Euro, das sind 5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Aryzta ist 2008 aus der Fusion der Aargauer Grossbäckerei des Unternehmers Fredy Hiestand und der irischen IAWS-Gruppe entstanden.
RINGIER BEI TICKETCORNER: Ringier baut seine Unterhaltungssparte aus. In einem Joint-Venture mit der deutschen CTS Eventim betreibt der Medienkonzern künftig den Billettanbieter Ticketcorner. Eventim hatte Ticketcorner im Februar übernommen, wobei Ringier Schützenhilfe leistete. Die Verträge mit CTS Eventim seien unterschrieben, bestätigte Ringier-Kommunikationschef Edi Estermann eine Meldung der "SonntagsZeitung". Ringier halte die Hälfte am Joint-Venture. Mit der Beteiligung an Ticketcorner stärke der Medienkonzern neben den Medien und der Online-Tätigkeit das dritte Standbein, die Unterhaltung.
MALER- UND GIPSER-GAV ALLGEMEINVERBINDLICH: Der Bundesrat hat den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) im Maler- und Gipsergewerbe für allgemeinverbindlich erklärt. Damit verpflichtet erstmals ein grosser Schweizer Branchenvertrag alle Arbeitgeber zur Hinterlegung einer Kaution, was vor Lohndrückerei schützen soll. Ab 1. Oktober müssen auch Selbstständige eine Kaution von 10'000 Franken hinterlegen. Gleichzeitig hat der Bundesrat ausländischen Fachverbänden und Firmen das Recht abgesprochen, gegen schweizerische Branchenverträge Beschwerde einzulegen, wie Bundesratssprecher André Simonazzi auf Anfrage Angaben der Gewerkschaft Unia bestätigte.
BRITISCHER KONZERN WILL IN DIE SCHWEIZ: Der britische Baumaterial-Konzern Wolseley flieht vor den hohen Steuern in England und will seinen Steuersitz in der Schweiz errichten. Der weltgrösste Heizungs- und Sanitäranbieter, der stark unter den Folgen der globalen Rezession leidet, könnte so Jahr für Jahr Millionen von Pfund sparen. Die Verlagerung in die Schweiz werde den Steuersatz des Unternehmens von 34 Prozent auf 28 Prozent drücken, sagte Finanzchef John Martin während einer Telefonkonferenz. Das Unternehmen hätte im abgelaufenen Geschäftjahr mit Schweizer Steuersitz etwa 23 Mio. Pfund (über 35 Mio. Franken) gespart. Wolseley wolle die "nicht hilfreiche" britische Gesetzgebung hinter sich lassen, sagte Martin.
ACTELION VON STUDIE BELASTET: Ein negatives Studienergebnis hat den Börsenkurs des Baselbieter Biotechnologieunternehmens Actelion belastet. Kurz nach Handelsbeginn sank der Aktienkurs um 7,4 Prozent. Wie Actelion zuvor mitgeteilt hatte, hat der Wirkstoff Clazosentan in der klinischen Studie Conscious-2 das Hauptziel verfehlt. Clazosentan habe das Risiko von Hirnblutungen nicht signifikant reduziert. Zuvor musste das Allschwiler Unternehmen bereits mit dem Schlafprodukt-Kandidaten Almorexant einen Rückschlag hinnehmen, nachdem eine Studie Sicherheitsfragen aufgeworfen hatte.
PETROPLUS VERKAUFT US-BETEILIGUNG: Der Raffinerie-Betreiber Petroplus verkauft seinen Anteil an der US-amerikanischen Investmentgesellschaft PBF Energy Company. Für das Aktienpaket von 32,62 Prozent erhält Petroplus 91 Mio. Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Der Anteil von Petroplus an PBF Energy Company wird von den anderen PBF-Teilhabern, den Beteiligungsgesellschaften Blackstone und First Reserve übernommen. Petroplus begründet den Verkauf mit seiner Absicht, sich auf seine europäischen Aktivitäten zu konzentrieren.
UNILEVER KAUFT HAARPFLEGE-KONZERN: Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever baut mit einem Milliarden-Zukauf in den USA sein Körperpflegegeschäft aus. Für 3,7 Mrd. Dollar in bar übernimmt der weltweite Branchendritte den amerikanischen Haarpflegespezialisten Alberto Culver. Mit dem Zukauf macht der Hersteller von Marken wie Dove, Axe, Pond's und Rexona vor allem dem US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble Konkurrenz. Die Kartellbehörden und die Culver-Aktionäre müssen der Übernahme noch zustimmen. Die Unilever-Aktie reagierte mit einem Aufschlag von 2,6 Prozent.
UNZE GOLD ÜBER 1300 DOLLAR: Der Goldpreis jagt von Rekord zu Rekord. Am Montagvormittag kostete die Feinunze (31,1 Gramm) erstmals auch im offiziellen Handel kurzzeitig mehr als 1300 Dollar. Als Grund nannten Händler unter anderem die Sorge vor einer Abschwächung der Weltwirtschaft. Enttäuschende US-Konjunkturdaten hatten den Goldpreis zuletzt immer weiter nach oben getrieben.

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