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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 06. Januar
NIEDRIGE TEUERUNG: Das Leben in der Schweiz ist im vergangenen Jahr leicht teurer geworden. Mit 0,7 Prozent blieb die durchschnittliche Teuerung aber auf einem tiefen Niveau. Trotz starken Frankens sind die Preise für Importgüter im Vergleich zu Waren aus dem Inland stärker gestiegen. Güter aus dem Ausland kosteten 2010 im Mittel 0,9 Prozent mehr. Die Erdölprodukte nicht mitgerechnet, wären die Preise der importierten Waren lediglich um 0,1 Prozent gestiegen und hätten sich also kaum verändert. Bei Waren aus dem Inland betrug die Teuerung übers ganze Jahre gesehen 0,6 Prozent. Massiv billiger geworden sind 2010 nebst Nahrungsmitteln etwa auch Computer (-12,5 Prozent) und Bücher (-4,6 Prozent). Gestiegen sind die Preise dagegen im Bereich Aus- und Weiterbildung und Kinderbetreuung (1,5 Prozent), unter anderem infolge höherer Semestergebühren auf allen Schulstufen. 2009 hatten die Preise um 0,5 Prozent nachgegeben.
MEHR GELD FÜR PR: Die 500 grössten Schweizer Unternehmen haben ihre PR-Budgets laut einer Umfrage mehrheitlich beibehalten oder gesteigert. Der Kommunikationsindex der PR-Agentur Farner für 2011 ist auf 78 Punkte gestiegen, nachdem er vor einem Jahr auf 61 Zähler gefallen war. Gemäss der Umfrage von Farner wollen 58 Prozent der befragten Unternehmen das PR-Budget unverändert beibehalten, 20 Prozent wollen es erhöhen. Allerdings gaben auch 18 Prozent an, sich einschränken zu wollen, wie aus der Farner-Mitteilung hervor geht. In den vergangenen beiden Jahren hatten angesichts der Rezession noch 27 respektive 32 Prozent der Unternehmen die PR-Budgets gesenkt.
CHEFWECHSEL BEI SIA ABRASIVES: Roland Eberle tritt Ende März als Chef des Schleifmittelherstellers sia Abrasives zurück. Sein Nachfolger wird Stephan Keller, wie das zur Bosch-Gruppe gehörende Unternehmen mitteilte. Eberle habe die sia-Gruppe erfolgreich durch das Krisenjahr 2009 gesteuert und zu profitablem Wachstum zurückgeführt sowie wesentlich an der erfolgreichen Eingliederung der sia Abrasives in die Bosch-Gruppe mitgewirkt, heisst es im Communiqué der Firma. sia Abrasives beschäftigt weltweit 1250 Mitarbeitende. Der neue Chef Stephan Keller ist Maschinenbau-Ingenieur und arbeitet seit 15 Jahren für Bosch.
BESSERES WIRTSCHAFTSKLIMA IN EURO-ZONE: Die Stimmung von Unternehmern und Konsumenten in der Euro-Zone hat sich im Dezember überraschend stark aufgehellt. Der Index für das Wirtschaftsklima kletterte um 1,1 auf 106,2 Punkte, wie die EU-Kommission mitteilte. Besonders Frankreich und Deutschland - die beiden Schwergewichte der Euro-Zone - waren für den Anstieg verantwortlich. Das Barometer setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, wobei die Industrie 40 Prozent, Konsumenten und Handel dagegen nur jeweils fünf Prozent ausmachen. Das Geschäftsklima im Währungsgebiet erholte sich auf plus 1,31 von revidiert plus 0,91 Punkten.
AUFSCHWUNG BEI SYNGENTA-KONKURRENT: Der US-Agrochemiekonzern Monsanto schreibt unter anderem dank eingeleiteter Umbaumassnahmen wieder schwarze Zahlen. Der für seine Pflanzen-Gentechnik bekannte US-Konzern erzielte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2011 einen Gewinn von 6 Mio. Dollar. Dies nach einem Verlust von 19 Mio. Dollar vor Jahresfrist. Der Konkurrent des Basler Agrochemie-Konzerns Syngenta setzte im Dreimonatszeitraum bis Ende November 1,8 Mrd. Dollar um - das sind acht Prozent mehr als vor Jahresfrist.
MEHR GELD FÜR IT: Die Unternehmen geben Marktforschern zufolge in diesem Jahr weltweit mehr Geld für Informationstechnologie aus als bislang erwartet. Grund sei der schwache Dollarkurs, der Investitionen in Telekommunikationstechnik, Computer und IT-Dienstleistungen begünstige, gab das Marktforschungsinstitut Gartner bekannt. Die Experten gehen von einem Ausgabenanstieg um 5,1 Prozent auf 3,6 Billionen Dollar aus. Bislang hatte Gartner ein weltweites Wachstum von 3,5 Prozent vorhergesagt. 2010 summierten sich die IT-Ausgaben auf 3,4 Billionen Dollar, ein Plus von 5,4 Prozent.

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