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Bern (awp/sda) - Dienstag, 11. Januar 2011
DENNER MUSS KAFFEEKAPSELN VOM MARKT NEHMEN: Der Schweizer Discounter Denner muss die Kaffeekapseln, die mit Nespresso-Maschinen kompatibel sind, aus ihren Regalen räumen. Nestlé hat sich erfolgreich vor dem St. Galler Handelsgericht gegen die Denner-Plagiate gewehrt. Das Gericht verfügte superprovisorisch, dass Denner mit sofortiger Wirkung untersagt ist, die Kaffeekapseln anzubieten. Überdies darf der Schweizer Discounter nicht mehr mit dem Slogan "Denner - was susch?" werben, entschied das Gericht. Eine Sprecherin des Discounters hat am Dienstag angekündigt, dass man sich gegen den Entscheid wehren wolle.
BANKEN ERWARTEN POSITIVE ENTWICKLUNG: Die Schweizer Banken blicken optimistisch in die Zukunft. 58 Prozent der Finanzhäuser erwarten in der nahen Zukunft einen eher positiven Geschäftsverlauf, 34 Prozent rechnen gar mit einem uneingeschränkt guten Geschäft, wie eine Umfrage des Wirtschaftsprüfers Ernst & Young ergeben hat. Auch scheint das Vertrauen in die Finanzmärkte ungetrübt. Nur 13 Prozent der insgesamt 60 befragten Bankmanager rechnen für das laufende Jahr überhaupt mit neuen Verwerfungen. Überdies lassen sich die Banken von möglichen Aufweichungen des Bankgeheimnisses nicht entmutigen. 73 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Aufweichung des Bankgeheimnisses und eine mögliche Abgeltungssteuer für ausländische Kontoinhaber dem Finanzplatz Schweiz letztlich nützen.
HYPOTHEKARZINSEN STEIGEN LEICHT: Gegen Ende des Jahres stiegen die Hypothekarzinsen leicht an. Etwas teurer wurden vor allem Festhypotheken mit einer langen Laufzeit. Bei einer 10-jährigen Festhypothek etwa stieg der durchschnittliche Richtzins innerhalb des vierten Quartals um einen Siebtel auf 3,1 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal stiegen die Zinsen dieser Hypotheken von durchschnittlich 2,8 Prozent auf 2,9 Prozent, wie aus dem Hypothekenbarometer des Internetvergleichsdienstes comparis.ch hervorgeht.
SWISS ERHÖHT DIE TREIBSTOFFZUSCHLÄGE: Die Fluggesellschaft hebt die Treibstoffzuschläge für Europaflüge um 2 auf 39 Franken an, jene für Langstreckenflüge um 8 auf 154 Franken. Sie begründet dies mit den Rohöl- und Kerosinpreisen, die in den letzten Wochen und Monaten stark gestiegen seien. Vor zwei Jahren hatte Swiss letztmals die Treibstoffzuschläge gesenkt. Seither sind sie viermal in Folge gestiegen.
BELL VERKAUFT MARKANT MEHR FLEISCH: Bell, der grösste Schweizer Fleischverarbeiter, hat 2010 insgesamt 5,1 Prozent mehr Fleisch verkauft, was 224 Millionen Kilogramm entspricht. Der Umsatz hinkt den Verkaufsmengen aber hinterher: Dieser stieg um 1,1 Prozent auf 2,58 Mrd. Franken. Nur den Schweizer Markt betrachtet, zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Nettoerlös aus den Schweizer Verkäufen konnte mit dem Mengenwachstum nicht mithalten. Grund waren gemäss Bell die leicht tieferen Verkaufspreise. Derweil baute Bell seine Marktposition in Europa aus. Der Mengenabsatz stieg im Euroraum um 8,8 Prozent.
KMU RECHNEN MIT POSITIVER EXPORTWIRTSCHAFT: Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz erwarten trotz starkem Franken ein positives Exportwachstum. Dies hat eine Umfrage der Grossbank Credit Suisse und der Aussenwirtschaftsförderin Osec ergeben. Von 200 befragten KMU erwarten 58 Prozent für das erste Quartal einen Exportzuwachs. Nur 9 Prozent befürchten einen Rückgang; vergangenes Quartal waren es noch 33 Prozent gewesen. Laut Osec zieht sich die positive Exportstimmung durch sämtliche Branchen. Am zuversichtlichsten seien die Sektoren Dienstleistungen, Chemie/Pharma und Konsumgüter.
SIKA STEIGERT UMSATZ: Die Schweizer Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat 2010 ihren Umsatz um über 10 Prozent auf 4,4 Mrd. Fr. gesteigert. Das Unternehmen legte insbesondere in Asien mit einem Umsatzsprung um 41,4 Prozent und Lateinamerika mit einem Schub von 18 Prozent zu. Die umsatzstärkeren Regionen in Europa und Nordamerika erholten sich hingegen nur zögerlich: Nordeuropa legte 4,6 Prozent zu, Südeuropa 1,7 und Nordamerika 8,5.
JAPAN KAUFT EURO-ZONEN-ANLEIHEN: Japan will Europa beim Eindämmen der Schuldenkrise unter die Arme greifen und kauft deshalb die neuen Staatsanleihen der Euro-Zone. Der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda erklärte am Dienstag, sein Land wolle das Vertrauen in die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) stärken. Japan will rund 20 Prozent der EFSF-Emission zeichnen. Insgesamt will man mit den Emissionen 16,5 Mrd. Euro aufnehmen. Die Gelder werden in Form von Krediten an die Antrag stellenden Länder weitergegeben.
INTEL ZAHLT MILLIARDEN FÜR PATENTRECHT: Der amerikanische Chip-Riese Intel kauft für 1,5 Mrd. Dollar die Lizenzrechte für Technologien des Grafikkarten-Spezialisten Nvidia. Damit wurde am Montag ein zäher Patentstreit der beiden US-Konzerne beigelegt. Die von Intel erworbene Lizenz dauert sechs Jahre. Nvidia darf im Gegenzug auch einige Intel-Technologien lizenzieren. Das "Kronjuwel", die x86-Plattform, auf der immer noch der Grossteil heutiger PC-Prozessoren basiert, ist aber nicht darunter.
AIR BERLIN MELDET PASSAGIER-REKORD: Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hat im vergangenen Jahr 33,6 Millionen Passagiere transportiert. Das ist neuer Rekord - trotz Aschewolke über Island und Schneestürmen, welche die europäischen Flughäfen zum Teil lahmgelegt haben. Die Zahl der Passagiere stieg 2010 um 3,8 Prozent. Dennoch erwartet die Fluggesellschaft weiter rote Zahlen. Im Krisenjahr 2009 hatte der Verlust 9,5 Mio. Euro betragen.

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