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Bern (awp/sda) - Montag, 24. Januar
NOVARTIS ÜBERNIMMT US-FIRMA: Novartis verstärkt sich auf dem Gebiet der Krebsdiagnostik: Der Basler Pharmakonzern kauft für 470 Mio. Dollar das auf Krebsdiagnosen spezialisierte US-amerikanische Unternehmen Genoptix. Novartis offeriert 25 Dollar in bar pro Aktie, was einer Summe von 470 Mio. Dollar entspricht. Die Angebot liegt 27 Prozent über dem letzten Schlusskurs der Genoptix-Aktie. Den Unternehmenswert von Genoptix gibt Novartis mit 330 Mio. Dollar an. Genoptix mit Sitz in Carlsbad im Bundesstaat Kalifornien beschäftigt rund 500 Personen. Die Führung des kalifornischen Unternehmens habe der Übernahme zugestimmt, heisst es. Damit der Kauf zustande kommt, muss Novartis die Mehrheit der Aktien angedient erhalten.
WACHSTUM IM DETAILHANDEL: Das Konjunkturforschungsbüro Bakbasel erwartet fürs laufende Jahr für den Detailhandel ein Umsatzwachstum von real 1,4 Prozent. Als Wachstumstreiber erweist sich dabei insbesondere die Gier der Konsumenten nach den neuesten elektronischen Geräten. Allerdings wird auch die etwas schwächere konjunkturelle Entwicklung spürbar sein. So war 2010 das Umsatzwachstum der Detailhändler mit rund 2,8 Prozent noch erheblich grösser. Bakbasel geht bei seiner Prognose von einem abermals leicht sinkenden Preisniveau aus (-0,3 Prozent).
SCHWEIZER DETAILHÄNDLER LEGEN ZU: Migros und Coop gehören zu den 50 grössten Detailhandelskonzernen der Welt. Insbesondere Coop hat zugelegt und ist dieses Jahr zum ersten Mal in den Top 50. Migros belegt den 41. Rang in der Liste der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Deloitte, während sich Coop auf Platz 49 wiederfindet. Migros rutschte im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz zurück, dafür hat sich Coop, durch Zukäufe gewachsen, von Platz 52 nach vorne gearbeitet. An der Spitze der globalen Liste befindet sich unverändert der US-Handelsgigant Walmart, gefolgt von der französischen Kette Carrefour, dem deutschen Metro-Konzern und der britischen Tesco-Gruppe.
WENIGER WIRTSCHAFTSKRIMINELLE: Im letzten Jahr sind in der Schweiz 52 grössere Fälle von Wirtschaftskriminalität vor die Richter gekommen. Mit fast der Hälfte der Delikte musste sich die Zürcher Justiz befassen. Insgesamt verursachten die 52 Delikte einen strafrechtlich relevanten Schaden von knapp 365 Mio. Franken, wie das Beratungsunternehmen KPMG mitteilte. Im Vorjahr waren es 57 Fälle mit einer Schadenssumme von 1,5 Mrd. Fr. gewesen. Ursache für den hohen Betrag im Jahr 2009 war namentlich der grösste je in der Schweiz behandelte Fall von organisierter Kriminalität und Geldwäscherei. Die Summe könnte gemäss KPMG zudem gesunken sein, weil die geschädigten Firmen sich vermehrt mit den kriminellen Mitarbeitern einigten und auf eine Strafanzeige verzichteten.
TOYOTA BLEIBT AN DER SPITZE: Toyota hat im vergangenen Jahr trotz bedeutender Rückrufaktionen seine Spitzenposition auf dem weltweiten Automarkt behauptet. Damit waren die Japaner 2010 zum dritten Mal in Folge der weltgrösste Autohersteller. 2008 hatte Toyota die amerikanische General Motors (GM) nach fast 80 Jahren vom Thron gestossen hatten. 2010 wuchs GM allerdings in den beiden wichtigsten Automärkten der Welt, in China und den USA, schneller als Toyota und blieb dem japanischen Konzern damit dicht auf den Fersen. Auf Platz Drei rangiert weiterhin Volkswagen (VW).
MEHR SCHWEIZER TOURISTEN IN SPANIEN: Spanien hat erstmals seit drei Jahren wieder mehr Touristen angelockt. Die Zahl der ausländischen Feriengäste stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent auf 52,6 Millionen. Die Zunahme sei zwar leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Sie markiere aber eine Trendwende, nachdem die Touristenzahlen in den Jahren 2008 und 2009 zurückgegangen waren. Spanien verdankt den Aufschwung in der Reisebranche vor allem einem wachsenden Zustrom von Gästen aus Frankreich, Italien, Skandinavien und den Niederlanden. Aus der Schweiz kamen nach Angaben des Ministeriums 1,158 Millionen Touristen - dies sind 2,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die wichtigste Region ist Katalonien vor Mallorca un den übrigen Balearen-Inseln.
PHILIPS STEIGERT GEWINN: Der Elektronikkonzern Philips hat seinen Gewinn im vierten Quartal um 79 Prozent gesteigert. Er belief sich auf 465 Mio. Euro. Der Umsatz wuchs um 1,7 Prozent auf 7,39 Mrd. Euro - ohne die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen wäre er allerdings zurückgegangen. Das Unternehmen erklärte am Montag in Amsterdam, es sei gelungen, die Kosten zu reduzieren und die Gewinnspannen zu erhöhen. Philips verzeichnete insbesondere in Asien und den USA eine grosse Nachfrage, in Westeuropa dagegen sind die Verkäufe zurückgegangen.
MCDONALDS LEGT ZU: Die Menschen haben Heisshunger auf Big Mac und Chicken McNuggets: Die Fastfoodkette McDonald's hat im Schlussquartal ihren Umsatz um 4 Prozent auf 6,2 Mrd. Dollar gesteigert. Der Gewinn legte unterm Strich um 2 Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar zu. Die Kunden seien trotz des strengen Winters in die Restaurants geströmt, stellte der US-Konzern fest. Im Dezember hatte es in Deutschland und Teilen der Vereinigten Staaten heftig geschneit, mancherorts kamen die Menschen gar nicht aus ihren Häusern heraus. McDonald's ist der unangefochtene Marktführer unter den Fastfood-Ketten. Die Nummer zwei, Burger King, kommt nur auf ein Zehntel der Grösse.
CHINA IN DEN USA: Erstmals steht eine chinesische Staatsbank vor der Übernahme eines amerikanischen Finanzinstituts. Im Zuge ihrer globalen Expansion kauft die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) 80 Prozent des US-amerikanischen Arms der Bank of East Asia. Der Kaufpreis wurde mit 140 Mio. Dollar angegeben. Die Übernahme muss allerdings noch von den amerikanischen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Die Vereinbarung war schon am Rande des USA-Besuchs von Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao in Chicago unterzeichnet worden, wurde aber erst jetzt bekannt.
mk

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