Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern (awp/sda) - Montag, 31. Januar
VERZÖGERUNG BEI MOBILFUNKAUKTION: Der grösste Ausbau des Schweizer Mobilfunknetzes seit vielen Jahren geht nicht ohne Nebengeräusche vor sich. Die Versteigerung aller Schweizer Mobilfunkfrequenzen, die ursprünglich vor den Sommerferien über die Bühne hätte gehen sollen, verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Grund dafür sind die viele offenen Fragen, welche die interessierten Unternehmen bei der Eidg. Kommunikationskommission (ComCom) deponiert haben. Im Rahmen der Ausschreibung von Mobilfunkfrequenzen, die Ende November eröffnet worden war, hatten Interessierte Gelegenheit, Fragen zu stellen. Eine sorgfältige Beantwortung dieser Fragen nehme nun mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant, schreibt die ComCom in einer Mitteilung.
KOF-BESCHÄFTIGUNGSINDIKATOR MIT RÜCKSCHLAG: Der KOF-Beschäftigungsindikator hat im Januar einen Rückschlag erlitten. Der Indikator sank gegenüber Oktober um 2,7 auf plus 7,5 Punkte. Der nach wie vor positive Wert deutet darauf hin, dass die Unternehmen auch im kommenden Quartal mehr Personal einstellen werden. Im Januar hat sich damit bestätigt, was sich schon im Oktober angekündigt hatte: Der Anstieg des Indikators seit dem Tiefpunkt vom April 2009 wurde gestoppt, wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) mitteilte. Analog zum Gesamtindikator ist der Beschäftigungsindikator auch auf Branchenebene - mit wenigen Ausnahmen wie den Banken oder dem Gastgewerbe - gefallen. In den meisten Branchen befindet sich der Indikator aber nach wie vor im positiven Bereich.
FINANZCHEFS ERWARTEN GUTE GESCHÄFTE: Nach Einschätzung von über 50 grossen Schweizer Unternehmen wird 2011 ein gutes Jahr. Ein Grossteil braucht gemäss ihren Finanzchefs mehr Personal und sucht auch jenseits der Landesgrenzen nach Fachkräften. Für 40 Prozent der Finanzchefs wichtiger Unternehmen, die das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte kontaktiert hat, sind Neueinstellungen weit oben auf der Prioritätenliste. Nur 6 Prozent glauben, dass sie dieses Jahr Stellen reduzieren müssen, wie die Umfrage unter den Finanzchefs deutlich macht. Für 19 Prozent der Teilnehmer ist klar, dass sie geeignete Mitarbeiter stärker im Ausland suchen müssen. 83 Prozent wollen zudem moderat Löhne erhöhen. Der Optimismus der Top-Manager gründet in ihren Einschätzungen: 76 Prozent erwarten eine positive Entwicklung der Wirtschaft, 82 Prozent erwarten steigende Umsätze für ihr Unternehmen.
KABA VERKAUFT TEIL EINER GESCHÄFTSEINHEIT: Der Sicherheitskonzern Kaba verkauft den Grossteil des Geschäfts mit automatischen Türen und Toren (Door Automation) für 220 bis 240 Mio. Fr. an die japanische Nabtesco Gruppe. Der Verkauf schlägt sich in der Konzernrechnung als einmaligen Gewinn von über 100 Mio. Fr. nieder. Nicht betroffen vom Verkauf ist der Bereich Security Doors. Die Transaktion soll bis zum 1. April abgeschlossen werden, wie Kaba am Montag weiter mitteilte.
OEHLER IM VISIER DER EIGENEN FIRMA: Der Verwaltungsrat der Arbonia Forster Holding (AFG) überprüft die Bezüge ihres 69-jährigen Patrons Edgar Oehler. Eine interne Revision soll laut einem Bericht der Zeitung "Sonntag" aufdecken, welche "vergütungsähnlichen Leistungen" Oehler bezogen hat. "Der Verwaltungsrat will bis zur Amtsübergabe an einen neuen Konzernchefs klare Verhältnisse schaffen", sagte AFG-Sprecher Aloys Hirzel auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
INFLATION IM EURORAUM AUF 2-JAHRES-HOCH: Die Inflation im Euroraum ist auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren geklettert. Im Januar betrug die jährliche Teuerungsrate 2,4 Prozent und damit so hoch wie seit Oktober 2008 nicht mehr, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Damals war ein Wert von 3,2 Prozent gemessen worden. Der Preisauftrieb in den Euro-Ländern beschleunigt sich seit Monaten und war im Januar 0,2 Punkte höher als im Dezember 2010. Nach Einschätzung von Ökonomen haben teurere Energie und Lebensmittel die Konsumentenpreise in die Höhe getrieben. Somit verharrt die Inflation weiterhin deutlich über der wichtigen Marke von zwei Prozent.
TOSHIBA SURFT AUF SMARTPHONE-BOOM: Dank des Smartphone-Booms hat der Elektronikkonzern Toshiba seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Ein starker Absatz von Nand-Speicherchips und Bildschirmen aus Flüssigkristall bescherte den Japanern ein überraschend gutes drittes Quartal. Der zweitgrösste Lieferant für Nand-Chips bekräftigte seine Prognose für den Betriebsgewinn im Gesamtjahr bis Ende März, erwartet nun aber einen höheren Vorsteuer- und Nettoüberschuss. Toshiba-Chips werden unter anderem in iPads und iPhones von Apple eingebaut.
MOODY'S STUFT ÄGYPTEN ZURÜCK: Wegen der Unruhen in Ägypten hat die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit des arabischen Landes herabgestuft. Die Bonitätswächter senkten die Bonität um eine Stufe auf Ba2 von Ba1. Wie die Agentur weiter mitteilte, wurde zudem der Ausblick von stabil auf negativ verändert. Die mit den Unruhen einhergehenden politischen Risiken seien der Grund für die Herabstufung. Insbesondere die ohnehin prekäre Lage der öffentlichen Kassen in Ägypten könne sich weiter verschlechtern, hiess es. Konkret befürchtet die Agentur, dass die Staatsführung von Präsident Husni Mubarak unter dem Druck der Strasse teure Sozialprogramme auflegen könnte, die die Budgetlage weiter verschärfen dürften.
US-KONSUMENTEN IN KAUFLAUNE: Die Amerikaner bleiben trotz hoher Arbeitslosigkeit in Kauflaune. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Dezember bereits den sechsten Monat in Folge, wie die US-Regierung mitteilte. Das Plus fiel mit 0,7 Prozent sogar noch stärker aus als erwartet. Viele Konsumenten griffen ihr Erspartes an, um zum Jahresende einkaufen zu gehen. Die Sparquote sank leicht auf 5,3 Prozent. Doch auch die Einkommen legten um 0,4 Prozent und damit so stark wie erwartet zu.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???