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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 2. Februar
ROCHE ARBEITET PROFITABLER: Der Basler Pharmakonzern Roche hat im vergangenen Jahr bei kleinerem Umsatz mehr verdient. Er spürte den starken Franken und musste deutliche Einbussen beim Grippemittel Tamiflu hinnehmen. Der Umsatz sank 2010 um 3 Prozent auf 47,47 Mrd. Franken. Der Gewinn stieg aber gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 8,89 Mrd. Franken. Klammert man die Tamiflu-Verkäufe aus, liegt der Umsatz in lokalen Währungen um 5 Prozent über dem Vorjahr, wie der Konzern festhält. Neben Tamiflu hätten sich etwa die Gesundheitsreform in den USA sowie die europäischen Sparmassnahmen negativ auf die Verkäufe ausgewirkt. Konzernchef Severin Schwan beurteilte die Ergebnisse als "gut, trotz eines zunehmend herausfordernden Marktumfelds".
BUCHER MIT MEHR AUFTRÄGEN: Der Maschinen- und Fahrzeughersteller Bucher Industries hat im vergangenen Geschäftsjahr zwar bei den Auftragseingängen um fast ein Viertel zugelegt, der Umsatz brach aber um 5 Prozent auf 2,034 Mrd. Fr. ein. Währungsbereinigt erreichte der Umsatz das Vorjahresniveau. Der Auftragseingang lag bei 2,216 Mrd. Franken (+23,3 Prozent; währungsbereinigt +30,4 Prozent). Der Auftragsbestand stieg um 30,7 Prozent (währungsbereinigt +39,8 Prozent) auf 663 Mio. Franken. Auch der Personalbestand hat zugelegt: Bucher Industries stellte 716 neue Mitarbeitende an und beschäftigt nun 7899 Personen.
RHEINHÄFEN BOOMEN: Der boomende Containerbetrieb hat den Schweizerischen Rheinhäfen trotz Mineralölimport-Flaute Mehrumschlag beschert. Im vergangenen Jahr war der Wirtschaftsaufschwung ausser beim Öl bei fast allen Güterarten spürbar, wie die Häfen mit Sitz in Basel mitteilten. Insgesamt 6,51 Mio. Tonnen Güter wurden im vergangenen Jahr in den Rheinhäfen in Basel, Birsfelden BL und Muttenz BL ein- und ausgeladen. Dies bedeutet ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber 2009. Die Zufuhr ans Rheinknie summierte sich dabei auf 5,54 Mio. Tonnen, die Abfuhr flussabwärts auf 0,97 Mio. Tonnen.
WALL-STREET-BANKER MACHEN KASSE: Nur zwei Jahre nach dem Beinahekollaps des gesamten Finanzsystems schwimmen die Banker an der Wall Street wieder im Geld. Die 25 grössten Finanzfirmen am Platze haben nach einer Erhebung des "Wall Street Journals" die Rekordsumme von 135 Mrd. Dollar an ihre Mitarbeiter gezahlt. Das sind knapp 6 Prozent mehr als die 128 Mrd. Dollar des Jahres 2009. Ein Grund sind die erhöhten Personalbestände. Der einzelne Banker kann sich "nur" über eine Gehaltserhöhung von 3 Prozent freuen und verdiente demnach im Schnitt 141'000 Dollar.
IRLAND HERUNTERGESTUFT: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Irlands um eine Stufe gesenkt. Die langfristige Bonität sinkt von "A" auf "A-", wie S&P in London mitteilte. Zudem stellte die Agentur weitere Herabstufungen in Aussicht, indem sie das Land auf der Beobachtungsliste ("CreditWatch") beliess. S&P begründete den Schritt mit einer Revision der Risikoeinschätzung für die irischen Banken. Darüber hinaus bestünden Unsicherheiten mit Blick auf den zusätzlichen Kapitalbedarf für den weitgehend in Staatsbesitz liegenden Finanzsektor.
EU SUCHT EIGENE ROHSTOFFE: Angesichts drohender Rohstoffengpässe setzt die EU auf den Abbau von Industriemineralien in Europa. Die Mitgliedsstaaten müssten dafür die Voraussetzungen schaffen, fordert die EU-Kommission in Rohstoffstrategie. Insbesondere langatmige Genehmigungsverfahren sind der EU-Behörde ein Dorn im Auge. Laut Schätzungen finden sich beispielsweise sieben Prozent der weltweiten Vorkommen von Seltenen Erden, die für High-Tech-Produkte benötigt werden, auf dem Gebiet der EU.
ICT-EXPORTE AUS ASIEN: Im Jahr 2009 stammten zwei Drittel der weltweiten Exporte von Informatik- und Kommunikationstechnologie (ICT) aus Asien. Damit wurde ein neuer Rekordwert erzielt, wie aus einem Bericht der UNO-Handels- und Entwicklungsorganisation UNCTAD hervorgeht. Der Anteil Asiens an den weltweiten ICT-Exporten stieg binnen Jahresfrist von 63,8 auf 66,3 Prozent. Die Zahlen bestätigten, dass die Finanzkrise die Verschiebung der ICT-Produktion nach Asien beschleunigt habe, teilte die UNCTAD mit.
ARBEITSMARKTPROBLEME IN SPANIEN: Die angespannte Lage am Arbeitsmarkt Spaniens hat sich zu Jahresbeginn verschärft. Die Zahl der Erwerbslosen legte im Januar zum Vormonat um 3,2 Prozent auf 4,2 Mio. zu, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Im Vergleich zum Januar 2010 stieg die Zahl der Spanier ohne Job sogar um 4,5 Prozent. Das südwesteuropäische Land hält bei der Arbeitslosenquote mit Abstand die Rote Laterne in der Euro-Zone: Im vierten Quartal 2010 war mehr als jeder fünfte Spanier nicht in Lohn und Brot.
REKORDGEWINN BEI ELEKTROLUX: Der schwedische Hausgerätehersteller Electrolux hat 2010 einen Rekordgewinn eingefahren, muss aber zunehmend mit steigenden Materialkosten und sinkenden Preisen kämpfen. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Nettogewinn um 53 Prozent auf rund 4 Mrd. Kronen (588 Mio. Franken). Allerdings schlugen 2009 und 2010 hohe Aufwendungen für die Restrukturierung diverser Werke zu Buche. Ohne diesen Effekt legte der Gewinn um 23 Prozent auf 4,7 Mrd. Kronen zu.
dl

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