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Bern (awp/sda) - Dienstag, 8. Februar 2011
UBS MIT SCHWARZEN ZAHLEN: Nach drei Jahren mit Milliardenverlusten hat die UBS im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Trotz der 7,16 Mrd. Fr. Gewinn, welche die Grossbank nach dem Minus von 2,74 Mrd. im Vorjahr vorlegen konnte, streiten sich die Analysten darüber, ob die Bank die Wende endgültig geschafft habe. Besonders die Investmentbank, welche der UBS nach 2007 verheerende Verluste beschwert hatte, entwickelt sich laut Konzernchef Oswald Grübel immer noch "enttäuschend". Für das vierte Quartal weist die Sparte einen kleinen Vorsteuergewinn von 75 Mio. Fr. aus, nach 406 Mio. Verlust im Vorquartal. Beim Neugeld vermeidet die UBS selbst das Wort Trendwende und spricht lediglich von einer Stabilisierung. Nach dem dritten Quartal hatte die UBS erstmals seit zehn Quartalen einen Nettoneugeldzufluss von 1,2 Mrd. Fr. melden können. Im vierten Quartal betrug der Zustrom 7,1 Mrd. Franken.
REKORDGEWINN FÜR SWATCH: Der Uhrenkonzern Swatch hat die Wirtschaftskrise mehr als nur überwunden. Nicht nur der Umsatz des Konzerns erreichte 2010 wieder Rekordhöhen, Swatch gab auch einen Rekordgewinn bekannt. 1,08 Mrd. Fr. blieben der Swatch Group Ende des Jahres unter dem Strich übrig. Im Vergleich zu 2009 verdiente der Uhrenkonzern letztes Jahr damit 41,5 Prozent mehr. Hauptgrund für den Gewinnanstieg war eine bessere Auslastung der Produktionskapazitäten. Der Betriebsgewinn kletterte bei einem um 18,8 Prozent höheren Umsatz beinahe 60 Prozent in die Höhe und belief sich auf 1,44 Mrd. Franken. Offensichtlich konnte selbst der starke Franken den Uhrenkonzern nicht bremsen, auch wenn die Währungssituation sich natürlich negativ auf Umsatz und Gewinn ausgewirkt hat.
STABILER ARBEITSMARKT: Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt ist stabil: Im Januar waren mit 148 Personen nur wenige Menschen mehr arbeitslos als im Vormonat. Ohne die üblichen, winterbedingten Abgänge auf dem Bau und in der Gastronomie wären es sogar rund 3500 Arbeitslose weniger. Sogenannt saisonbereinigt hätte es im Januar damit 2,5 Prozent weniger Arbeitslose gegeben als im Dezember, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mitteilte. Insgesamt waren 148'784 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,8 Prozent. "Für einen Januar ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung", sagte Serge Gaillard, Leiter der Direktion für Arbeit beim SECO. Noch im Vorjahr hatte die Arbeitslosenquote mit 4,5 Prozent deutlich höher gelegen.
GIVAUDAN MIT DUFTE ERGEBNIS: Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat 2010 deutlich mehr verdient als im Jahr zuvor. Der Reingewinn stieg um 71 Prozent auf 340 Mio. Franken. Der Umsatz erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 4,2 Mrd. Franken. Etwas Sorgen machen dem Konzern die höheren Rohstoffkosten, die zu Preissteigerungen bei den Kunden führen werden. Ansonsten hat Givaudan die im letzten August neu aufgestellten Ziele bestätigt. Das Betriebsergebnis (EBITDA) von Givaudan stieg um 17 Prozent auf 963 Mio. Franken.
GLARNER KANTONALBANK AUF INVESTORENSUCHE: Die Glarner Kantonalbank (GLKB) schlägt nach einer turbulenten Phase wieder eine Vorwärtsstrategie ein. Die Bank ist nach dem Debakel mit faulen Krediten wieder auf Kurs: Im Geschäftsjahr 2010 steigerte sie den Gewinn um 5,4 Prozent auf 11 Mio. Franken. Nach Verrechnung des Gewinns mit dem Verlustvortrag beläuft sich der neue Bilanzverlust auf nunmehr rund 35 Mio. Franken. Die Glarner Regierung beauftragte die Bank, Gespräche mit potenziellen Investoren zu führen. Der Kanton will die Mehrheit von rund 70 Prozent am Kapital der GLKB behalten. Etwa 30 Prozent des Aktienkapitals sollen Dritten überlassen werden.
BELIEBTE SCHOKOLADE: Konsumenten haben im vergangenen Jahr bei Schokolade wieder mehr zugelangt: Rund drei Tafeln mehr hat jeder gegessen. Damit ist der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz auf 12 Kilo gestiegen. Zum ersten Mal seit neun Jahren habe der Anteil der Importschokolade am Inlandkonsum nicht mehr zugenommen, teilte Chocosuisse, der Verband der Schweizerischen Schokoladefabrikanten, mit. Von den 93'975 Tonnen gingen 33,2 Prozent auf das Konto ausländischer Produzenten. Die abgesetzte Menge nahm im In- und Ausland insgesamt um 1,3 Prozent auf 176'424 Tonnen zu. Der Branchenumsatz lag mit 1,743 Mrd. Fr. um 2,4 Prozent höher. Rund 60 Prozent der Gesamtproduktion setzten die Fabrikanten im Ausland ab.
UBS-AKTIONÄRE SOLLEN KLAGEN: Eine Klage gegen die Ex-Führung der Bank UBS wird wieder zum Thema: Der Jurist Hans-Jacob Heitz will die Aktionäre darüber abstimmen lassen, ob die Führungsriege des Jahres 2007 eingeklagt werden soll. Heitz sammelt Stimmen, um die Klage an der GV zu traktandieren. Der Zürcher Jurist muss Aktien im Nennwert von 62'500 Fr. vertreten, um das Thema an der GV vom 28. April 2011 auf das Tapet zu bringen. Traktandierungsbegehren können bis zum 18. Februar eingereicht werden. Aus heutiger Sicht belangt werden kann ohnehin nur die Bankführung des Jahres 2007 unter Präsident Marcel Ospel. Für jenes Geschäftsjahr ist der damaligen Leitung an der letzten UBS-GV die Entlastung verweigert worden.
TOYOTA MIT WENIGER GEWINN: Der starke Yen hat dem weltgrössten Autokonzern Toyota im dritten Geschäftsquartal spürbar zugesetzt. Dennoch rechnet der japanische Branchenprimus für das noch bis zum 31. März laufende Gesamtjahr dank Absatzsteigerungen in Wachstumsmärkten und Kostensenkungen mit höheren Ergebnissen bei Ertrag und Umsatz als veranschlagt. Der Nettogewinn sank zwischen Oktober und Dezember um 38,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 93,6 Mrd. Yen (1,09 Mrd. Franken). Der Umsatz sank von 5,3 Billionen auf 4,7 Billionen Yen.

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