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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 9. Februar 2011
GEWINN VON SYNGENTA STAGNIERT: Der Basler Agrochemiekonzern Syngenta rüstet sich mit einer neuen Strategie für die Zukunft: Die Zusammenlegung des Pflanzenschutz- und des Saatgutgeschäfts soll den Bauern in aller Welt nützen und dem Konzern zugleich zu Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe verhelfen. Syngenta-Chef Mike Mack stellte die neue Strategie bei der Präsentation des Ergebnisses für 2010 vor: Während der Umsatz um 6 Prozent auf 11,6 Mrd. Dollar anstieg, verharrte das operative Ergebnis des Weltmarktführers bei 1,97 Mrd. Dollar. Der Reingewinn sank um 1 Prozent auf 1,4 Mrd. Dollar. Besonders schnell war die Expansion letztes Jahr laut Mack in den Schwellenländern. Die Pflanzenschutz- und die Saatgut-Division sollen bis 2012 zusammengelegt werden.
FLOTTES BIP-WACHSTUM: In den Augen der Konjunkturforscher der Grossbank UBS dürfte der globale Wirtschaftsaufschwung die negativen Folgen des starken Frankens auf die Schweizer Wirtschaft auch künftig mildern. Die UBS-Experten gehen fürs Jahr 2011 weiterhin von einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 2,3 Prozent aus. Die Wachstumsimpulse kämen aber kaum mehr vom Aussenhandel, sondern nur noch von der anhaltend starken Binnenkonjunktur. Die Ökonomen der Grossbank erwarten keine weitere Aufwertung des Frankens.
NEUENBURGER FABRIK SCHLIESST: Den 226 Angestellten von Energizer in La Chaux-de-Fonds droht die Kündigung: Der US-Konzern will seine neuenburgische Batteriefabrik schliessen. Das Unternehmen wolle seine Wettbewerbsfähigkeit stärken, heisst es in der Mitteilung. Die Produktionskosten in der Schweiz seien konzernweit am höchsten, und bei der Herstellung von Alkali-Batterien gäbe es Überkapazitäten. Das Konsultationsverfahren zur möglichen Schliessung werde Anfang März abgeschlossen. Dann falle der endgültige Entscheid.
STABILES GESCHÄFT VON JURA: Die Jura Elektroapparate AG, Produzentin von Kaffee-Vollautomaten, hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2010 knapp gehalten. Wegen des starken Frankens ging der Umsatz 2010 um 0,2 Prozent auf 372,1 Mio. Franken zurück. In lokalen Währungen wurde ein Wachstum erzielt. Weltweit verkaufte die Firma 270'000 Kaffee-Vollautomaten. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 4,7 Prozent. 86 Prozent der Maschinen gingen ins Ausland. 2009 war die verkaufte Stückzahl um 13,4 Prozent gesunken.
WENIGER HEIZÖL VERKAUFT: In der Schweiz sind im letzten Jahr weniger Erdölprodukte verkauft worden: Der Absatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent auf rund 10,5 Mio. Tonnen, wie die Erdöl-Vereinigung schreibt. Der Absatz von Heizöl ging um über einen Fünftel zurück. Viele Konsumenten hatten ihre Heizöltanks wegen der auf Anfang dieses Jahres erhöhten CO2-Abgabe noch im 2009 gefüllt. Der starke Anstieg der Preise im Jahresverlauf sorgte zusätzlich für eine kleinere Nachfrage. Treibstoffe wurden hingegen praktisch gleich viel abgesetzt wie im Vorjahr (+0,6 Prozent). Sie machen 60 Prozent des Gesamtabsatzes von Erdöl aus.
MEHR SWISS-PASSAGIERE: Mit der Swiss sind im Januar mehr Passagiere geflogen: Die Zahl der Gäste stieg dank eines grösseren Flugangebots im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 1,12 Millionen. Die Nachfrage erhöhte sich weniger stark als das Angebot - in den Flugzeugen blieben mehr Sitze leer. Die Auslastung sank insgesamt um 0,7 Prozentpunkte auf 75,8 Prozent. Die Swiss hat ihr Flugangebot innert Jahresfrist stark ausgebaut: Innerhalb Europas führte sie 11'245 Flüge durch (+9,2 Prozent), Langstreckenflüge gab es im Januar 1398 (+8,2 Prozent).
TOYOTA ENTLASTET: Aufatmen bei Toyota: Experten der US-Raumfahrtbehörde NASA haben den japanischen Autohersteller vom Vorwurf entlastet, elektromagnetische Störungen hätten die Unfallserie der vergangenen Jahre ausgelöst. "Toyotas Probleme waren mechanischer Natur, nicht elektronischer", sagte der US-amerikanische Verkehrsminister Ray LaHood. Es habe nur zwei Gründe gegeben, wegen denen die Autos ohne das Zutun der Fahrer beschleunigt hätten, fuhr LaHood fort: rutschende Fussmatten und klemmende Gaspedale. Toyota hatte zur Jahreswende 2009/2010 rund acht Millionen Autos wegen der beiden Defekte zurückrufen müssen.
DEUTSCHER EXPORTBOOM: Die deutschen Exporte sind 2010 wegen der starken Nachfrage aus boomenden Schwellenländern wie China kräftig gestiegen. Sie legten um 18,5 Prozent auf 951,9 Mrd. Euro zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Importe erhöhten sich sogar um 20,0 Prozent auf 797,6 Mrd. Euro. Damit haben aber noch weder die Aus- noch die Einfuhren ihre Vorkrisen-Werte von 2008 erreicht. Der Überschuss in der Aussenhandelsbilanz erreichte 154,3 Mrd. Euro. Für den Exportboom sorgte vor allem die starke Nachfrage aus den Ländern ausserhalb der Europäischen Union wie China, Brasilien und Indien.

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