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Bern (awp/sda) - Montag, 21. Februar
FELDSCHLÖSSCHEN VERKAUFT WENIGER BIER: Die zur dänischen Carlsberg-Gruppe gehörende Brauerei Feldschlösschen setzte im vergangenen Jahr 0,3 Prozent weniger Bier ab als im Jahr davor. Der Bierabsatz in der Schweiz ist gleichzeitig um 1 Prozent gestiegen, wobei allerdings der Konsum von Schweizer Bier gesunken und jener von importierten Bier gestiegen ist. Zu spüren bekommen hat Feldschlösschen mit den ihren Marken Feldschlösschen, Cardinal und Carlsberg allerdings auch den Preisdruck: Die Einnahmen aus den Bierverkäufen gingen um 1,7 Prozent zurück, jene aus dem Verkauf von Mineralwasser um 6,9 Prozent.
VOR GERICHT ABGEBLITZT: Denners Kaffeekapseln, die auch in Nespressomaschinen passen, verletzten laut einem Urteil des Zürcher Handelsgericht die Patente von Nestlé und Nespresso nicht. Im Gegensatz zur Nespresso-Kapsel habe die Denner-Kapsel nämlich auf dem Deckel Löcher. Dass die luftdichte Portionenpackung der Denner-Kapsel dieselbe Wirkung wie die geschlossene Kapsel vorweisen, sah das Gericht nicht als erwiesen an. Nestlé kann das Urteil ans Bundesgericht weiterziehen. Aufgrund einer Verfügung eines St. Gallers Gerichts in einem anderen Rechtsstreit kann Denner die Nespresso-kompatiblen Kaffeekapseln dennoch nicht verkaufen.
VOLG-VERKAUFSWAGEN ROLLT NICHT MEHR: Der Detailhändler Volg hat den Verkauf von Lebensmitteln aus einem Verkaufswagen eingestellt. Der Wagen bediente ähnlich wie früher die Verkaufslastwagen der Migros Dörfer in den Randregionen des Kantons Zürich. Grund für die Einstellung des Angebots war ein Umsatzrückgang von rund 30 Prozent innert zwei Jahren. Zudem hätte das Fahrzeug für einen fünfstelligen Betrag repariert werden müssen. Das fahrende Verkaufsgeschäft wurde im Frühling 2007 als Pilotprojekt lanciert.
SWISS WILL 250 NEUE JOBS SCHAFFEN: Die Fluggesellschaft Swiss will im laufenden Jahr 250 neue Stellen schaffen. Das Unternehmen benötigt insbesondere mehr Flugbegleiter und mehr Piloten, sagte Swiss-Chef Harry Hohmeister in einem Interview. Weil die Fluggesellschaft zu wenig Piloten hat, lässt sie Anfang März einzelne Flüge ausfallen.
MEHR GUETSLI: Die Schweizer Dauerbackwaren-Hersteller haben 2010 den Absatz um 3,1 Prozent auf 48'687 Tonnen erhöht. Der Umsatz mit Biscuits, Salzgebäcken, Zwieback, Cakes und Getreideriegel stieg gleichzeitig um 3,6 Prozent auf 480,3 Mio. Franken. Insgesamt halten die inländischen Hersteller am Schweizer Markt einen Anteil von knapp 60 Prozent. Pro Kopf wurden vergangenes Jahr 6,9 Kilogramm so genannt haltbare Backwaren konsumiert (+200 Gramm).
WENIGER GAMES: Mit dem Siegeszug der Smartphones und von Online-Games hat die Nachfrage nach Spielkonsolen deutlich abgenommen. In der Schweiz ist der Umsatz mit Spielkonsolen und den dazugehörenden Videospielen um 10,6 Prozent auf 341,5 Mio. Franken. Während die Nachfrage nach Games um 5,8 Prozent sank, nahmen die Umsätze mit Heimkonsolen um 12 Prozent ab. Bei den portablen Konsolen brachen sie sogar um ein Drittel ein. Als Grund für den Rückgang nannte der Branchenverband die steigende Beliebtheit von Spielen auf Smartphones und auf dem Internet genannt.
MEHR INSERATE: Die Schweizer Zeitungen und Zeitschriften haben im Januar deutlich mehr mehr Inserateeinnahmen verbucht als im Jahr zuvor. Ende Monat resultierte mit 117,4 Mio. Fr. ein Plus von 13,2 Prozent. Stark gestiegen sind die Inserateeinnahmen der Sonntagspresse, rückläufig waren dagegen jene der Finanz- und Wirtschaftspresse.
MERCK MIT UMSATZSPRUNG: Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Merck hat seinen Umsatz 2010 um 20 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro steigern können. Der Gewinn stieg sogar um 70 Prozent auf 642 Mio. Euro. Das Umsatzwachstum steht unter anderem im Zusammenhang mit der Übernahme des US-amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens Millipore im vergangenen Sommer.
JOHNNIE WALKER SCHLUCKT MEY ICKI: Der weltgrösste Spirituosen-Hersteller Diageo kauft für 1,5 Mrd. Euro den türkischen Raki-Produzenten Mey Icki. Der Spirituosenspezialist mit Marken wie Johnnie-Walker und Smirnoff will damit das Geschäft in den schnell wachsenden Schwellenländern ausbauen, wo der Konzern bislang rund einen Drittel seines Gewinns erwirtschaftet.

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