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Bern (awp/sda) - Montag, 28. Februar
BANK COOP MIT HÖHEREM GEWINN: Die Bank Coop hat ihren Gewinn 2010 Jahr leicht um 1,7 Prozent auf 72,6 Mio. Fr. gesteigert. Im Hypothekargeschäft erreichte die Tochter der Basler Kantonalbank (BKB) einen neuen Rekordwert. Die Nachfrage nach Festhypotheken war dabei angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen nach wie vor stärker als jene nach variablen Hypotheken. Noch stärker zugelegt haben die Kundengelder. Derweil litt aber im immer noch von Margendruck geprägten Markt das Zinsengeschäft, das im Vergleich zum Vorjahr stagnierte.
SCHWARZE ZAHLEN FÜR BELLEVUE GROUP: Die Vermögensverwalterin Bellevue Group ist 2010 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unter dem Strich steht ein kleiner Gewinn von 1,5 Mio. Franken, nachdem im Vorjahr Abschreiber in dreistelliger Millionenhöhe für einen Verlust von 95,1 Mio. Fr. gesorgt hatten. Die Geschäfte der in Küsnacht ZH ansässigen Gruppe, die auf Wertpapiervermittlung (Brokerage), Unternehmensfinanzierung und Vermögensverwaltung von institutionellen Kunden spezialisiert ist, liefen allerdings schlechter. Der operative Konzerngewinn vor Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen verschlechterte sich von 8,5 Mio. auf 4,6 Mio. Franken.
FINMA RÜGT HSBC (SUISSE): Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat die Genfer Privatbank HSBC (Suisse) wegen deren Datenklau-Affäre gerügt. Die Finma ortete bei einer umfangreichen Untersuchung Mängel bei der internen Organisation und der Kontrolle der IT-Aktivitäten der Bank. Durch diese Mängel habe die Bank in schwerwiegender Weise die Bewilligungsvoraussetzungen verletzt, so die Finma. Sie verlangt, dass die HSBC (Suisse) "den eingeschlagenen Weg fortsetzt und die Massnahmen zur Herstellung der erforderlichen IT-Sicherheit konsequent weiterführt".
VIELE STELLEN ONLINE AUSGESCHRIEBEN: Das Angebot an offenen Stellen im Internet ist weiterhin gross. Auf den Online-Stellenbörsen waren im Januar sogar mehr Jobs ausgeschrieben als letzten Herbst. Das Angebot auf Firmenwebsites ging leicht zurück. Besonders Stellenangebote für Pflege- und Reinigungspersonal waren gemäss einer Erhebung der Jobplattform monster.ch deutlich häufiger zur finden als bei der letzten Erhebung im Oktober. Auch Fachkräfte für die Bereiche Verkehr, Lager und Sicherheit wurden im Januar stärker nachgefragt.
UMSATZVERDOPPELUNG BEI MEYER BURGER: Der Spezialsägen-Hersteller Meyer Burger hat dank der boomenden Solarindustrie einen Wachstumssprung hingelegt. Der Umsatz stieg auch dank der Fusion mit der Berner Solarfirma 3S Industries von 420,9 Mio. auf 826 Mio. Franken. Der Konzern beliefert namentlich die Solarenergie-Industrie. Meyer Burger stellt unter anderem Spezialsägen zur Produktion von Solarzellenschichten aus Silizium, Saphir und anderen Kristallen her.
IVF-HARTMANN MIT GEWINNSPRUNG: Trotz des steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen hat die IVF-Hartmann-Gruppe den Gewinn wiederum deutlich steigern können. Die auf Produkte für den Spitalbedarf und Hygiene-Artikel spezialisierte Gruppe verdiente 12,4 Mio. Franken. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 3,5 Prozent auf 117,6 Mio. Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Ein Teil des Wachstums verdankt die IVF-Hartmann-Gruppe der Übernahme der basellandschaftlichen Firma Bode Anfang Oktober 2009. Die Ergebnisse von Bode wurden erstmals über ein ganzes Jahr berücksichtigt.
USTER MIT UMSATZSPRUNG: Uster Technologies hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Hersteller von Messinstrumenten für die Qualitätskontrolle in der Textilindustrie profitierte vor allem von der anziehenden Nachfrage aus den asiatischen Märkten. Der Umsatz des Unternehmens legte um 31,8 Prozent auf 132,8 Mio. Franken zu. Unter dem Strich betrug der Reingewinn 20,8 Mio. Franken, nach 1,1 Mio. im Vorjahr. Dieses Ergebnis wurde durch einmalige Effekte im Zusammenhang mit der Lösung von Steuerfragen aus früheren Jahren verbessert, wie Uster mitteilte.
BAYER MIT UMSATZREKORD: Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat 2010 einen Rekordumsatz erwirtschaftet, ist beim Ergebnis aber hinter dem Vorjahr zurückgeblieben. Mit 35,1 Mrd. Euro Umsatz habe Bayer den höchsten Wert der Unternehmensgeschichte verzeichnet, sagte Vorstandsvorsitzender Marijn Dekkers. Im Vorjahr hatte der Konzern 31,2 Mrd. Euro erlöst. Das Konzernergebnis ging dagegen um 4,3 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro zurück. Wie der Konzern mitteilte, war das Ergebnis 2010 durch Sondereinflüsse in Höhe von 1,7 Mrd. Euro belastet. Darin seien 957 Mio. Euro für ausserplanmässige Abwertungen enthalten gewesen.

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