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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 3. März 2011
UBS-RETTUNGSFONDS VERBESSERT SNB-ERGEBNIS: Kursverluste auf den Euro-, Dollar- und Pfund-Beständen haben bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) 2010 zu einem Konzernverlust von 19,2 Mrd. Fr. geführt. Im Vorjahr wies die SNB einen Gewinn aus. Die Rechnung verbessert haben hauptsächlich die Goldreserven und der Stabilisierungsfonds für die Grossbank UBS. Der UBS-Fonds brachte einen Gewinn von 2,6 Mrd. Franken. Die Nationalbank hatte mit dem Fonds, in dem die UBS ab Oktober 2008 toxische Papiere entsorgte, zur Rettung der Grossbank beigetragen.
TRAUMERGEBNIS DANK WIRTSCHAFTSAUFSCHWUNG: Der weltgrösste Stellenvermittler Adecco hat 2010 seinen Gewinn von 8 Mio. Euro im Vorjahr auf 423 Mio. Euro gesteigert. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 18,7 Mrd. Euro. Die Geschäftsentwicklung von Stellenvermittlern ist eng mit den Konjunkturzyklen verknüpft, was Adeccos gutes Ergebnis erklärt. Wachstumstreiber für den Konzern waren vor allem die Vermittlung von Industriearbeitern, Büro- und Fachkräften gewesen.
GUTES GESCHÄFT MIT TV-WERBUNG: Die in der Vermarktung von Radio-, Fernseh- und Internetwerbung tätige Goldbach Gruppe hat 2010 ihren Gewinn um 6,7 Prozent auf 5,1 Mio. Fr. gesteigert. Der Umsatz der ganzen Gruppe stieg um 5,2 Prozent auf 334,5 Mio. Franken. Zugpferde dabei war vor allem die Fernsehwerbung. Markant zugenommen hat auch die Werbung auf Internetfernsehkanälen. Das zur Gruppe gehörende Internet-TV Wilmaa sei bereits im zweiten Jahr nach dem Start profitabel, hiess es.
GEWINNSPRUNG DANK PREISEXPLOSION: Der weltgrösste Rohstoffhändler Glencore vermeldet für das vergangene Jahr einen Gewinnsprung von 40 Prozent. Das Unternehmen mit Sitz in Zug verdiente dank der Preisexplosion bei Metallen und Lebensmitteln 3,8 Mrd. Dollar. Zu den Plänen des lang erwarteten Börsengangs nahm das Unternehmen keine Stellung. Der Wert von Glencore wird auf bis zu 60 Mrd. Dollar geschätzt. Damit könnte das Unternehmen einen der grössten Börsengänge in der europäischen Wirtschaftsgeschichte hinlegen.
VORMARSCH DER SCHWEIZER KMU: Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) haben im vierten Quartal 2010 Umsätze und Beschäftigung ausbauen können. Wie das KMU-Barometer der UBS zeigt, haben sich die Gewinne und Verkaufspreise stabilisiert. In der Industrie-, der Tourismus- und der Baubranche haben die KMU besser gewirtschaftet als die Schweizer Grossbetriebe.
SCHWACHER JAHRESSTART DER DETAILHÄNDLER: Die Umsätze im Schweizer Detailhandel sind im Januar überraschend stark gesunken. Teuerungsbereinigt verzeichneten die Unternehmen einen Rückgang von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut der Konjukturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) dürfte es sich um einen statistischen Ausreisser handeln. Die Konsumentenstimmung bleibt indes gut. Viele Detailhändler erwarteten für das laufende Jahr Umsatzsteigerungen.
GEGEN KAUTION FREIGELASSEN: Der ehemalige UBS-Banker, der mittlerweile bei der Credit Suisse tätig ist und Ende Januar bei der Einreise in die USA verhaftet wurde, ist gegen eine Kaution von 650'000 Dollar freigelassen worden. Ihm wird von den amerikanischen Behörden vorgeworfen, zusammen mit anderen Bankern reiche Amerikaner mit dem Anbieten undeklarierter Konten zur Steuerflucht ermuntert zu haben. Der in der Schweiz wohnhafte Grieche darf bis zum Gerichtsprozess Florida nicht verlassen und muss eine elektronische Fussfessel tragen.
EUROPÄISCHER LEITZINS WEITERHIN AUF REKORDTIEF: Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt den Leitzins unverändert bei 1,0 Prozent. Wegen der steigenden Energie- und Rohstoffpreise und der deshalb drohenden Inflation dürften die Zinsen im Euroraum aber schon bald steigen, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Nicht zuletzt wegen der Unruhen im Nahen und Mittleren Osten geht die EZB von einer möglichen Rohölknappheit aus. Die Ölpreise haben seit Jahresbeginn um 20 Prozent angezogen.

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