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Bern (awp/sda) - Freitag, 4. März 2011
BONUSVERZICHT VON OSWALD GRÜBEL: UBS-Chef Oswald Grübel will auch für das vergangene Jahr keinen Bonus. Wie schon im Vorjahr gibt er sich mit seinem Fixgehalt von 3 Mio. Franken zufrieden. Weil die UBS wieder Gewinn schreibt, hätte Grübel vertraglich einen Bonus zugute gehabt. Laut UBS wolle Grübel aber weiter darauf hinarbeiten, dass der Kurs der UBS-Aktie steige. Gerüchte über einen baldigen Rücktritt hat der UBS-Chef dementiert. Er habe "immer noch Spass" an seiner Tätigkeit.
WEITERE RUNDE IM KAFFEEKAPSEL-STREIT: Der Discounter Denner darf ab sofort wieder eigene Kaffeekapseln für Nespresso-Geräte verkaufen. Das St. Galler Handelsgericht hat das superprovisorisch verfügte Verkaufsverbot vom 10. Januar teilweise aufgehoben. Auch der Hinweis "kompatibel zu Nespresso-Maschinen" in der Werbung und auf Verpackungen ist wieder gestattet, sofern der Schriftzug klein ist. Verboten bleiben aber verschiedene Werbeslogans von Denner für die Kaffeekapseln. Der Hersteller der Kapsel-Imitate im bündnerischen Misox wird die Produktion bereits am Montag wieder aufnehmen.
MEHR EIGENKAPITAL NOETIG BEI DER POSTFINANCE: Wird die Postfinance ab 2012 zur Aktiengesellschaft, muss sie ihr Eigenkapital um eine Milliarde Franken aufstocken. Post-Konzernchef Jürg Bucher geht davon aus, dass mit den den Eigenkapitalvorschriften von Basel III rund 3,5 Mrd. Fr. Eigenkapital benötigt werden. Starten würde die Postfinance AG mit rund 2,5 Mrd. Fr. Eigenkapital. Die fehlende Milliarde würden in den ersten drei Jahren aus Gewinnen aufgebaut.
KRÄFTIGES WACHSTUM IM HYPOTHEKENGESCHÄFT: Die Raiffeisen-Bankengruppe hat im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 627 Mio. Fr. erzielt. Das sind 18,2 Mio. Fr. weniger im Jahr zuvor. Bereinigt um eine ausserordentliche Aufwertung im 2009 wäre der Gewinn laut der Bankengruppe allerdings um 53 Mio. Fr. gestiegen. Stark zugelegt hat Raiffeisen im Hypothekengeschäft. Der Hypothekenbestand stieg um 8,1 Prozent. Bei den verwalteten Kundengeldern konnte die Bankengruppe um 5,2 Prozent zulegen.
ZÜRCHER BROKERAGE-SPEZIALIST VOR DEM AUS: Nach der Aufgabe des Vermögensverwaltungsgeschäfts Ende 2009 stellt die Neue Zürcher Bank NZB nun auch ihre Börsen- und Devisengeschäfte (Brokerage) ein. Damit gibt die Bank ihre operative Tätigkeit weitgehend auf. Als Grund gibt die NZB neben Altlasten auch die zurzeit erschwerten Rahmenbedingungen im grenzüberschreitenden Geschäft mit den USA an. Von der Schliessung des Brokerage-Geschäfts sind 18 Angestellte in Zürich betroffen. Sie haben ein Jobangebot vom Finanzdienstleister MainFirst Schweiz erhalten.
WEITERE AKQUISITION IN DEUTSCHLAND: Der grösste Schweizer Fleischverarbeiter Bell übernimmt den Deutschen Convenience-Food-Anbieter Hoppe. Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden. Für die strategische Ausrichtung von Bell in den Bereichen Convenience und Snacks sei mit Hoppe ein idealer Partner gefunden worden. Hoppe beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 20 Mio. Euro. Die Coop-Tochtergesellschaft Bell ist bereits im Besitz der Deutschen Firmen ZIMBO und Abraham.
BLKB MIT MEHR GEWINN: Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat ihren Gewinn im letzten Jahr um 2,4 Prozent auf 108,9 Mio. Fr. gesteigert. Der Bank flossen 345,6 Mio. Fr. Neugeld zu. Das klassische Kantonalbankenmodell habe sich einmal mehr bewährt, teilte die Bank mit. Zum guten Ergebnis hätten vor allem die gestiegenen Ausleihungen, sowie die Spar- und Anlagegelder beigetragen.
GEWINNEINBRUCH BEIM OSTSCHWEIZER FRÄSMASCHINEN-SPEZIALISTEN: Der Fräsmaschinen-Hersteller StarragHeckert erwirtschaftete im vergangenen Jahr fast einen Drittel weniger Gewinn als 2009. Dieser sank von 11,5 Mio. auf 8,1 Mio. Franken. Auch der Umsatz ging um 21,1 Prozent auf 199,2 Mio. Fr. zurück. StarragHeckert begründet den Rückgang mit einem tiefen Auftragsbestand zu Jahresbeginn. Zudem belasteten Währungsrisiken und der zunehmende Protektionismus in den Absatzmärkten.
GEWINNVERDOPPLUNG BEI CREALOGIX: Das Zürcher Softwareunternehmen Crealogix hat im ersten Halbjahr 2010/2011 seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 2,9 Mio. Fr. knapp verdoppelt. Der Umsatz wuchs um 11 Prozent auf 28 Mio. Franken. Am stärksten sei Crealogix bei Kunden aus der Finanzsparte gewachsen. Für die zweite Hälfte des am 30. Juni endenden Geschäftsjahrs rechnet Crealogix mit weiteren Umsatzsteigerungen und der gleichen Profitabilität wie im ersten Halbjahr.

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