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Bern (awp/sda) - Dienstag, 15. März 2011
MEHR GEWINN UND CHEFWECHSEL: Der Berner Pharma- und Apothekenkonzern Galenica hat 2010 seinen Reingewinn um 10,8 Prozent auf 232,1 Mio. Fr. gesteigert. Dass der Gewinn des Unternehmen stärker stieg als der Umsatz ist auf die Geschäftssparte Medikamentenproduktion zurückzuführen, deren Betriebsgewinn um 20,7 Prozent anstieg. Ende Jahr gibt Konzernchef und Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod die operative Führung zudem an David Ebsworth ab, der seit 2009 Chef der Galenica-Tochter Vifor Pharma ist. Das Amt des Verwaltungsratspräsidents behält Jornod.
WENIGER GEWINN UND NEUE HERAUSFORDERUNGEN: Die Börsenbetreiberin und Transaktionsdienstleisterin SIX Group hat 2010 trotz Preisnachlässen den Betriebsertrag leicht auf 1,22 Mrd. Fr. steigern können. Der Konzerngewinn sank dagegen um 21,2 Prozent auf 173,6 Mio. Franken, was vor allem auf tieferen Erträge aus den Finanzanlagen und eine Abschreibung auf einer Tochtergesellschaft zu tun hat. Vor Herausforderungen steht die SIX Group durch die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der New Yorker Börse. Mit der Deutschen Börse zusammen hält die SIX derzeit die Terminbörse Eurex, die Derivatebörse Scoach und die Indexspezialistin Stoxx. Über die Zukunft der drei gemeinsamen Töchter muss jetzt verhandelt werden.
MEHR GEWINN UND NEUE ARBEITSPLÄTZE: Der grosse Appetit auf Schokolade ist zurück: Der Schokoladenhersteller Lindt&Sprüngli hat 2010 trotz starken Frankens um 2,2 Prozent auf 2,579 Mrd. Fr. gesteigert. Der Reingewinn stieg gar um 25,3 Prozent auf 241,9 Mio. Franken. Nun will Lindt&Sprüngli kräftig expandieren: Die Schokoladenproduktion soll gemäss Konzernchef Ernst Tanner bis 2017 um rund die Hälfte ausgebaut werden. Damit werden 1200 bis 1500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Projekt zur Erweiterung der Produktion am Stammsitz im zürcherischen Kilchberg ist allerdings noch von einem neuen Verkehrskonzept abhängig.
ETWAS MEHR UMSATZ UND DEUTLICH MEHR GEWINN: Der Belags- und Klebstoffhersteller Forbo hat seinen Umsatz 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent auf 1,79 Mrd. Fr. gesteigert. Der Konzerngewinn kletterte um 114,6 Prozent auf 163,3 Mio. Franken, was namentlich auf den Ertrag aus dem Verkauf des Aktienanteils des Industriekonzerns Rieter zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich dank Effizienzsteigerungen und Produkten mit besseren Margen aber ebenfalls um 52,6 Prozent auf 185,9 Mio. Franken.
ETWAS HÖHERER GEWINN UND VIEL MEHR LOHN: Das oberste Kader der Grossbank UBS verdiente 2010 ein Drittel mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurde den Konzernleitungsmitgliedern 91,0 Mio. Franken zugesprochen. Ein grosser Teil der Vergütungen wird allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt ausbezahlt. Die höchste Entschädigung erhielt mit 9,32 Mio. Fr. der Investmenbankchef Carsten Kengeter. Im Geschäftsbericht hat die UBS zudem auch ihren Reingewinn fürs 2010 um 373 Mio. Fr. nach oben korrigiert. Die Grossbank hat damit im vergangenen Jahr 7,534 Mrd. Fr. verdient.
VIEL MEHR UMSATZ UND VIEL HÖHERER GEWINN: Der Konzerngewinn des Kabelherstellers Huber + Suhner ist im vergangenen Jahr um 63,4 Prozent auf 79,0 Mio. Fr. gewachsen, der Umsatz stieg gleichzeitig um 26,7 Prozent auf 799,5 Mio. Franken. Durch die gestiegene Nachfrage insbesondere aus dem asiatischen Raum stösst Huber + Suhner teilweise an seine Kapazitätsgrenzen. In China soll deshalb bis 2012 ein neues Kabelwerk gebaut werden. Dort wurde im vergangenen Jahr bereits eine neue Montagestätte errichtet.
ETWAS MEHR UMSATZ UND MARKANT MEHR GEWINN: Die in der Befestigungstechnik und Zulieferindustrie tätige SFS Gruppe hat 2010 den Umsatz um 7 Prozent auf 1,2 Mrd. Franken gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag 2010 bei 130 Millionen Franken oder 262 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Auch der Nettogewinn des Konzerns stieg 2010 markant auf 101 Millionen Franken; das entspricht einem Sprung von 147 Prozent gegenüber dem für die SFS sehr schwierigen Jahr 2009. Die Erholung der Weltwirtschaft und Personalabbau haben zum guten Ergebnis beigetragen.
ROCHE VERSTÄRKT LABORAUTOMATISIERUNG: Roche übernimmt die deutsche PVT Probenverteiltechnik GmbH und deren amerikanische Vertriebsgesellschaft PVT LLC. Der Deal, mit dem Roche das Geschäftsfeld Laborautomatisierung in der klinischen Diagnostik stärken will, kostet bis zu 85 Mio. Euro. 65 Mio. Euro überweist Roche den Besitzern von PVT als Sofortzahlung. Bis zu 20 Mio. Euro folgen zusätzlich nach Erreichen erfolgsabhängiger Meilensteine.
HÄRTERE STRAFEN FÜR VERSCHULDETE EURO-STAATEN: Defizitsünder unter den Euro-Staaten werden künftig härter angepackt. Die EU-Finanzminister einigten sich auf schärfere Regeln für den Stabilitätspakt. Dabei geht es vor allem um eine bessere Haushaltskontrolle, die Bekämpfung makroökonomischer Ungleichgewichte sowie Defizitverfahren gegen Sünder unter den Euro-Staaten. Sobald ein Land einem Defizitverfahren unterzogen wird, kann die EU-Kommission eine nicht verzinste Einlage in der Höhe von 0,2 Prozent des Bruttosozialprodukts (BIP) einziehen. Defizitverfahren können nicht mehr nur dann eingeleitet werden, wenn ein Staat die Defizitgrenze von drei Prozent des BIPs überschreitet. Die Kommission kann neu auch einschreiten, wenn die gesamte Staatsverschuldung über 60 Prozent liegt. Das Euro-Gesamtpaket soll beim EU-Gipfel nächste Woche verabschiedet werden.

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