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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 23.März 2011
PANNE BEI DER SIX GROUP: Mehrere Besitzer von Maestro- oder Postcards sind über Nacht fälschlicherweise zu Milliardären geworden. Auf ihren Konten sind derzeit deutlich höhere Beträge verbucht als die betroffenen Personen tatsächlich besitzen. Grund ist ein technischer Fehler. Die Six Group, die in der Schweiz die Finanzmarktinfrastruktur bereitstellt, will den Fehler bis Donnerstag beheben. Wie viele Personen von der Panne betroffen sind, ist unklar.
ÜBERRASCHENDE RÜCKKEHR IN DIE GEWINNZONE: Der Industriekonzern OC Oerlikon hat für das letzte Jahr überraschend einen operativen Gewinn von 51 Mio. Fr. bekannt gegeben. 2009 resultierte noch ein Verlust von 589 Mio. Franken. Analysten hatten erst für das laufende Jahr mit der Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet. Der Umsatz stieg ebenfalls um 25 Prozent auf 3,6 Mrd. Franken. Die Anleger zeigten sich erfreut: An der Schweizer Börse legte die OC Oerlikon Aktie bis Börsenschluss um über 12 Prozent zu.
FLUGHAFEN ZÜRICH MIT MEHR UMSATZ: Der Flughafen Zürich hat 2010 wegen der wirtschaftlichen Erholung und der Zunahme an Flugreisen den Gewinn um 20,6 Prozent auf 138,5 Mio. Fr. steigern können. Die Gewinnsteigerung resultierten aber nur, wenn der Verkauf von Anteilen im 2009 am Flughafen Bangalore in Indien ausgeblendet wird. Der Umsatz wuchs 2010 um 5,2 Prozent auf 863,0 Mio. Franken. Der Flughafen zeigte sich angesichts der Aschewolke im April und dem starken Wintereinbruch zufrieden mit dem Resultat.
TALFAHRT AN TOKIOTER BÖRSE: An der Börse in Tokio sind die Aktienkurse erneut getaucht. Am Mittwoch verlor der Nikkei-Index fast 1,7 Prozent und unterschritt die psychologisch wichtige Marke von 9500 Punkten. Die Investoren würden sich wieder verstärkt mit den Kosten des Erdbebens beschäftigen, hiess es aus Händlerkreisen. Die Kosten werden gemäss der japanischen Regierung auf bis zu 300 Mrd. Dollar geschätzt.
US-SANKTIONEN GEGEN LIBYEN: Das US-Finanzministerium hat 14 libysche Unternehmen mit Sanktionen belegt. Die Firmen stehen unter Kontrolle der staatlichen libyschen Ölgesellschaft NOC und fallen damit unter das Embargo, das US-Präsident Barack Obama Ende Februar verhängt hatte. Damit ist es Bürgern und Unternehmen in den USA verboten, Geschäfte mit diesen Unternehmen zu machen. Die libysche Ölgesellschaft NOC ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Gaddafi-Regimes.
GROSSAUFTRAG FÜR ABB IN INDIEN: ABB hat in Indien einen Grossauftrag im Wert von 900 Mio. Dollar erhalten. Der Elektrotechnikkonzern liefert eine Hochspannungsleitung, die Wasserkraftstrom vom Nordosten Indiens über eine Entfernung von 1728 Kilometern zur Stadt Agra transportieren wird. Auftraggeber sei das staatliche Unternehmen Power Grid Corporation of India. Das bestellte Übertragungssystem arbeitet mit einer Spannung von 800 Kilovolt und wird mit 8000 Megawatt die grösste jemals realisierte Übertragungsleistung aufweisen. Bei voller Auslastung könne die Verbindung genug Strom für die Versorgung von 90 Mio. Indern zur Verfügung stellen, hiess es.
CHAMPAGNER-IMPORTE DEUTLICH GESTIEGEN: In der Schweiz stiegen die Champagner-Importe 2010 gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent. Mit 5,4 Mio. Flaschen landete die Schweiz damit auf dem siebten Platz unter den Importländern der prickelnden Produkte. Beim Konsum des Schaumweins mit garantierter Herkunft nimmt die Schweiz hinter Frankreich und Belgien gar den zweiten Rang ein. Jährlich trinken die Schweizer pro Kopf 0,7 Flaschen.
KAIRO-BÖRSE WIEDER OFFEN: Erstmals seit den Unruhen in Ägypten im Januar hat die Börse in Kairo am Mittwoch wieder geöffnet. Nach der siebenwöchigen Zwangspause verzeichnete der ägyptische Aktienmarkt weitere Kursverluste. Der EGX30-Index fiel um 8,9 Prozent auf 5139 Punkte. Gleich zu Handelsbeginn stürzte der Leitindex ab, weshalb die Transaktionen an der Kairoer Börse für eine halbe Stunde ausgesetzt wurden. Zahlreiche Standardwerte wie Orascom Construction oder Commercial International Bank gerieten massiv unter Druck.
BASLER UHRENMESSE MIT JAPANISCHER PRÄSENZ: Die am Donnerstag anlaufende Basler Uhren- und Schmuckmesse "Baselworld" kann auf seine japanischen Aussteller zählen: Von den total zwölf angemeldeten Ausstellern habe sich trotz der Umweltkatastrophe im eigenen Land keiner abgemeldet, sagte Messeleiterin Sylvie Ritter. Insgesamt werden an der "Baselworld" rund 100'000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet. Eröffnet wird die Messe von Bundesrat Didier Burkhalter.

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