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Bern (awp/sda) - Dienstag, 29. März 2011
MIGROS LEGT TROTZ PREISKAMPF NOCH ZU: Der Detailhandels-Marktführer Migros hat im vergangenen Jahr dank der Migros Bank den Gewinn um 0,6 auf rekordmässige 851,6 Mio. Fr. gesteigert. Der Detailumsatz legte um 0,8 Prozent auf 21,2 Mrd. Fr. zu, während der Marktanteil leicht von 20,4 auf 20,1 Prozent zurückging. Migros hat im vergangenen Jahr Preise gesenkt und steht mehr und mehr unter dem Druck von Discountern wie Aldi und Lidl. Im laufenden Jahr dürfte die Migros keinen Rekordgewinn mehr erreichen: Migros-Chef Herbert Bolliger geht von einem Gruppengewinn von 750 Mio. Fr. aus, wie er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA sagte.
KÜNFTIGE CLARIANT-TOCHTER SÜD-CHEMIE VERDOPPELT GEWINN: Die süddeutsche Süd-Chemie-Gruppe hat 2010 ihren Umsatz um 14 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro gesteigert. Der Überschuss des Unternehmens, dessen Übernahme der Basler Spezialchemiekonzern Clariant vorbereitet, verdoppelte sich nahezu auf 81,1 Mio. Euro. Süd-Chemie-Chef Günter von Au zeigte sich zuversichtlich, dass das Unternehmen auch nach der Übernahme durch Clariant Kurs halte und ein grösserer Stellenabbau ausbleibe. In globalen Funktionen würden aber wohl Arbeitsplätze zusammengelegt.
SO VIELE KATASTROPHEN-TOTE WIE LANGE NICHT MEHR: Bei Naturkatastrophen und von Menschenhand verursachten Grossunglücken sind 2010 über 300'000 Personen ums Leben gekommen, so viele Menschen wie seit 1976 nicht mehr. Der durch die Katastrophen entstandene wirtschaftliche Schäden verdreifachte sich laut dem Rückversicherer Swiss Re im Vergleich zum Vorjahr auf 218 Mrd. Dollar. Durch Versicherungen gedeckt waren davon Schäden in der Höhe von 43 Mrd. Dollar. Im laufenden Jahr dürfte dagegen alleine die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan die Versicherer gemäss Schätzungen über 30 Mrd. Dollar kosten.
BOTSCHAFTER GLAUBT NICHT AN BETRUG BEI CS: Die US-Klagen gegen Mitarbeiter der Credit Suisse (CS) deuten nach Einschätzung des amerikanischen Botschafters in Bern nicht auf einen systematischen Betrug durch die Bank hin. Donald S. Beyer erwartet deshalb keinen mit der UBS-Affäre vergleichbaren Fall, wie er im Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" sagte. Die Strukturen der Bank hätten wahrscheinlich einen systematischen Betrug durch ihre Mitarbeiter verhindert. Gegen drei ehemalige und einen noch bei der Grossbank beschäftigten Mitarbeiter der CS war im Februar vor einem Gericht im US-Bundesstaat Virginia Anklage erhoben worden.
SCHWEIZ HAT DRITT-TIEFSTE ERWERBSLOSIGKEIT IN EUROPA: Im vierten Quartal 2010 sind in der Schweiz 187'000 erwerbswillige und -fähige Personen ohne Job gezählt worden. Das sind 29'000 weniger als ein Jahr zuvor. Damit nimmt die Schweiz im europaweiten Vergleich einen Spitzenplatz ein. Mit einer Erwerbslosenquote bei 4,2 Prozent liegt die Schweiz im europaweiten Vergleich nur hinter Norwegen (3,2 Prozent) und Österreich (4,1 Prozent).
SCHWEIZER GEBEN WENIGER AUS: Die Kauflaune in der Schweiz hat sich im Februar im Vergleich zum Januar verschlechtert. Der Konsumindikator der Grossbank UBS ist um 0,20 auf 1,46 Punkte gefallen. Bereits im Januar war der Konsum gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Unter anderem war der Geschäftsgang im Detailhandel nicht über die Massen gut.
SAWIRIS VERGIBT IM URNERLAND MILLIONENAUFTRÄGE: Der ägyptische Investor Samih Sawiris vergibt in diesen Tagen für sein Bauprojekt in Andermatt vor allem an Urner Unternehmen Aufträge für 57 Mio. Franken. Insgesamt sollen in diesem Jahr 100 Mio. Franken in das Tourismusresort des Ägypters Samih Sawiris investiert werden. Anfang Woche sind nach Angaben von Sawiris' Gesellschaft Andermatt Swiss Alps die Bauarbeiten nach der Winterpause wieder aufgenommen worden.
ZINSERHÖHUNG DER EZB "WAHRSCHEINLICH": Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) im April ist laut Ratsmitglied Jozef Makuch sehr wahrscheinlich. "Sie ist aber nicht sicher", fügte der slowakische Notenbankchef hinzu. Eine Anhebung des derzeitigen Leitzinses von 1,0 Prozent wäre die erste geldpolitische Straffung der europäischen Währungshüter seit fast drei Jahren.
PORTUGALS UND GRIECHENLANDS KREDITWÜRDIGKEIT HERABGESTUFT: Die internationale Ratingagentur Standard & Poor's hat am Dienstag die Kreditwürdigkeit Griechenlands und Portugals herabgestuft. Die Notierung Griechenlands sank um zwei Stufen auf BB-, jene von Portugal um eine Stufe auf BBB-. Die Ratingagentur begründete ihren Schritt mit Befürchtungen, dass eine Umschuldung von Krediten beider Staaten Voraussetzung für Hilfen der EU sein könnte.
mk

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