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Bern (awp/sda) - Dienstag, 19. April
NOVARTIS LEGT ZU: Der Basler Pharmakonzern Novartis ist gut ins laufende Jahr gestartet: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 16 Prozent auf 14 Mrd. Dollar. Zwei Prozentpunkte des Wachstums hat der Konzern dem schwachen Dollar zu verdanken. Der Reingewinn ging jedoch wegen der Übernahme des Augenheilmittel-Unternehmens Alcon um 4 Prozent auf 2,82 Mrd. Dollar zurück. Für das gesamte Jahr 2011 erwartet Novartis eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich. Auch die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen soll weiter steigen.
FRANKENSTÄRKE BELASTET SCHINDLER: Beim Liftbauer Schindler belastete die Frankenstärke die Ergebnisse im ersten Quartal 2011. Die Aufträge nahmen um 2,8 Prozent auf 2,08 Mrd. Fr. ab. In Lokalwährungen resultierte hingegen eine Zunahme um 6,7 Prozent. Der Umsatz fiel um 5,2 Prozent auf 1,85 Mrd. Franken, in Lokalwährungen stieg er um 4,3 Prozent. Trotzdem weist Schindler einen Gewinnsprung um 21,7 Prozent auf 185 Mio. Fr. aus. Auch ohne den einmaligen Buchgewinn von 31. Mio. Fr. aus der Neubewertung der Anteile am IT-Logistiker Also-Actebis nahm der Gewinn um 6,2 Prozent zu. Der Konzerngewinn über das ganze Jahr dürfte laut Schindler das Vorjahresniveau von 711 Mio. Fr. voraussichtlich leicht unterschreiten.
OC OERLIKON WÄCHST: Mit dem Industriekonzern OC Oerlikon geht es weiter bergauf. In den ersten drei Monaten gingen 23 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg um 35 Prozent auf 953 Mio. Franken. Konzernchef Michael Buscher liess durchblicken, dass auch die Profitabilität erneut gesteigert werden konnte. "Dieses Jahr werden wir uns diesbezüglich dem Leistungsniveau der operativ besten Jahre annähern." Der Maschinen- und Anlagenbauer hatte während der Finanz- und Wirtschaftskrise tiefrote Zahlen geschrieben und stand wegen seiner Schulden kurz vor dem Kollaps. Grosse Hoffnungen setzt OC Oerlikon auf den im ersten Quartal mit einem Umsatz von 47 Mio. Fr. noch bescheidenen Konzernbereich Solar. In den kommenden Monaten erwartet der Konzern hier Aufträge in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe.
ACTELION IM PLUS: Das Biotechunternehmen Actelion hat im ersten Quartal trotz starken Frankens seinen Umsatz um 5 Prozent auf 528,2 Mio. Franken gesteigert. Rund drei Viertel des Umsatzes stammten vom Kassenschlagermedikament Tracleer, dessen Verkäufe in Lokalwährungen gerechnet um 10 Prozent zunahmen. Der Gewinn hat das Biotechunternehmen, bei dem derzeit der Hedgefonds Elliott Advisors Einfluss zu gewinnen versucht, um 10 Prozent auf 146,3 Mio. Franken steigern können. Gemäss Communiqué wäre ohne den negativen Einfluss der Frankenstärke der Gewinn sogar um 33 Prozent und der Umsatz um 15 Prozent gestiegen.
MICRONAS MIT EINBUSSEN: Der auf Autoelektronik spezialisierte Halbleiter-Hersteller Micronas hat im ersten Quartal 2011 einen Umsatz von 41,4 Mio. Fr. erzielt, 8,2 Prozent weniger als im vierten Quartal des Vorjahres. Der Betriebsgewinn (EBIT) sank von 8,7 Mio. auf 5,7 Mio. Franken. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Steuern liege der Gewinn bei 5,3 Mio. Franken, nachdem im letzten Quartal 2010 wegen eines Sondereffekts ein Verlust von 8,9 Mio. Fr. ausgewiesen wurde. Wegen der Katastrophen in Japan rechnet Micronas mit Auftragsverschiebungen im Umfang von 3 Mio. Franken. Konkret rechnet Micronas im ersten Halbjahr 2011 mit einem Umsatz von 82 statt 85 Mio. Franken, im zweiten Halbjahr dafür dann mit einem entsprechend höheren Umsatz. Die Versorgung mit Produktionsmaterial und Ersatzteilen für mindestens drei weitere Monate gesichert.
DKSH VON REKORD ZU REKORD: Der im Asienhandel gross gewordene und verankerte Konzern DKSH hat im vergangenen Jahr erneut seine eigenen Rekorde in den Schatten gestellt. Der Umsatz auf eigene Rechnung stieg um 14,8 Prozent auf 7,3 Mrd. Franken. Das Transaktionsvolumen lag bei knapp 10 Mrd. Fr. und übertraf den Wert von 2009 somit um knapp ein Fünftel. Unter dem Strich verdiente das Zürcher Unternehmen mit einem Gewinn von 121 Mio. Fr. 42,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit dem Jahr 2002, als durch Fusion die heutige DKSH-Gruppe entstand, habe sich der Umsatz mehr als verdoppelt. Auch 2011 sei bisher trotz der Natur- und Atomkatastrophe in Japan mit grossem Schwung verlaufen, sagte Konzernchef Jörg Wolle vor den Medien in Zürich.
VILLARS EXPANDIERT: Der Freiburger Mischkonzern Villars hat im Geschäftsjahr 2010 einen um 4,2 Prozent höheren Handelsumsatz von 98 Mio. Fr. erwirtschaftet. Unter Einbezug des Immobilienbereichs ergab sich ein um 3,9 Prozent gestiegener Gesamtumsatz von 102,5 Mio. Franken. Der Reingewinn ging dagegen um 10,2 Prozent auf 3,15 Mio. Fr. zurück, wie die in der Gastronomie, im Detailhandel und im Immobilienbereich tätige Gruppe mitteilte.
ADVAL TECH ERWARTET GEWINN: Die Industriegruppe Adval Tech rechnet nach einem weiteren Verlust im vergangenen Jahr für 2011 mit schwarzen Zahlen. Es werde aber immer schwieriger, die Nachteile des Produktionsstandortes Schweiz mit Innovationen und Effizienzsteigerungen wettzumachen. Der Druck auf die Preise wegen der Frankenstärke sei enorm, sagte der Chef des Metall- und Plastikteile-Produzenten, Jean-Claude Philipona, an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Neue Grossprojekte siedelt das Unternehmen im Ausland an: Komponenten zur Luft/Wasser-Trennung in neuen Automodellen von BMW (Plattform L7) sollen ab Mitte Jahr in Ungarn und China produziert werden, Plastikelemente für Spritzen von Becton Dickinson in Mexiko.
ZURÜCK IN SCHWARZEN ZAHLEN: Das Grand Resort Bad Ragaz hat im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz um 12,3 Prozent auf rekordhohe 112,9 Mio. Fr. gesteigert. Nach drei Verlustjahren resultierte ein Reingewinn von 1,2 Mio. Franken. 2010 seien wieder sämtliche Kapazitäten das ganze Jahr zur Verfügung gestanden, heisst es in einer Medienmitteilung. In den drei Jahren zuvor waren wegen Umbaus einzelne Unternehmensteile geschlossen, was zu Verlusten führte. Insgesamt wurden über 160 Mio. Fr. investiert.
GLASFASER-TRAUM GEPLATZ: Als erster Kanton wollte Obwalden bis 2014 ein flächendeckendes Glasfasernetz. Dieser Traum ist geplatzt. Weil die zu erwartende Auslastung nicht den Erwartungen entspricht, hat das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) das Projekt "Fiber to the home" gestoppt. In grösseren Städte habe sich gezeigt, dass durch das 4-Fasermodell, bei welchem mehr als eine Faser zu jedem Kunden gebaut wird, ein Wettbewerb zwischen den Faser-Betreibern entsteht, schreibt das EWO. Das führe zu einem erhöhten Risiko, dass einzelne Fasern nicht ausgelastet seien, weil ein Kunde häufig nur die Dienste eines Anbieters in Anspruch nehme.
JOHNSON & JOHNSON WÄCHST: Der Pharmariese Johnson & Johnson geht mit breiter Brust in die Übernahmeverhandlungen mit dem Schweizer Medizintechnikunternehmen Synthes. Der US-Konzern erzielte im ersten Quartal überraschende Geschäftszuwächse. Der Quartalsumsatz legte um 3,5 Prozent auf 16,2 Mrd. Dollar zu. Johnson & Johnson profitierte zuletzt vor allem vom schwachen Dollar, der sich positiv im Auslandsgeschäft niederschlägt sowie von anziehenden Erlösen im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Belastet wurde das Unternehmen von einer Reihe Rückrufen. Der Quartalsgewinn lag mit 3,5 Mrd. Dollar unter dem Vorjahreswert von 4,5 Mrd. Dollar.
GOOGLE SETZT AUF WINDENERGIE: Der stromhungrige Internetkonzern Google investiert weiter fleissig in erneuerbare Energien. Dieses Mal steckt Google 100 Mio. Dollar in einen Windpark im US-Bundesstaat Oregon. Das Projekt "Shepherds Flat" soll 2012 ans Netz gehen, liess ein Google-Manager im Firmenblog verlauten. Der neue Windpark soll der grösste der Welt werden und mit 845 Megawatt genug Strom für mehr als 235'000 Haushalte liefern. Google hat bereits in mehrere Wind- und Solarparks investiert, zuletzt 3,5 Mio. Euro in eine Anlage in Brandenburg an der Havel. Mit seinen riesigen Rechenzentren ist der Internetkonzern ein gigantischer Stromverbraucher.
GOLDMAN SACHS ZAHLT BUFFETT AUS: Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im ersten Quartal 2011 einen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen noch 0,9 Mrd. Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 3,3 Mrd. Dollar gewesen. Neben dem schleppenden Anleihenhandel habe insbesondere die Rückzahlung einer Finanzspritze an den US-Investor Warren Buffett auf das Ergebnis gedrückt, hiess es. Buffett hatte Goldman Sachs während der Finanzkrise mit 5 Mrd. Dollar unterstützt.
APPLE VERKLAGT SAMSUNG: Apple fügt dem Patentkampf auf dem Technologiemarkt ein weiteres Kapitel hinzu. Der US-Konzern wirft dem südkoreanischen Konkurrenten Samsung in einer Klage vor, bei seinen Handys und Tablet-Computern Apple-Produkte kopiert zu haben. Besonders das Design der Geräte, die Bedienbarkeit und die Verpackung erinnerten an iPads und iPhones. Apple selbst ist bereits in Patent-Streitereien mit anderen Smartphone-Herstellern wie Nokia oder HTC verwickelt.

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