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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 27. April
SYNTHES GEHT AN J&J: Der Orthopädiekonzern Synthes wird vollständig amerikanisch. Firmenlenker Hansjörg Wyss verkauft sein Lebenswerk an den US-Grosskonzern Johnson&Johnson (J&J). J&J zahlt 21,3 Mrd. Dollar für den weltgrössten Anbieter von Knochenschrauben und Skelettimplantaten. J&J und Synthes hatten schon vor einer Woche bekannt gegeben, dass sie Gespräche führten. Alles hing von Verwaltungsratspräsident Hansjörg Wyss ab, der direkt sowie über eine Stiftung 47,8 Prozent an Synthes kontrolliert. Synthes soll nun mit der DePuy-Gruppe von Johnson&Johnson zusammengeführt werden. Letztes Jahr erzielte der Orthopädiekonzern Synthes einen Umsatz von 3,69 Mrd. Dollar und einen Gewinn von 907 Mio. Dollar.
CS MIT VIEL NEUGELD: Während die Credit Suisse im ersten Quartal 2011 über 19 Mrd. Neugeld entgegengenommen hat, sind ihre Gewinnzahlen geprägt von der Investmentbank. Nach einem Schwächeanfall im Schlussquartal 2010 erholte sich die Sparte, die mit Wertpapieren handelt oder Firmenfusionen durchführt. Der Vorsteuergewinn von 1,34 Mrd. Fr. liegt weit mehr als doppelt so hoch wie im letzten Quartal 2010. Unter dem Strich weist die CS für das erste Quartal einen Reingewinn von 1,14 Mrd. Fr. aus. Ohne Bewertungseffekte sind es 1,61 Mrd. Franken. Im ersten Quartal 2010 hatte das Finanzhaus noch 2,06 Mrd. eingefahren. Im Schlussquartal 2010 waren es dagegen nur 841 Mio. Fr. gewesen.
ABB WÄCHST KRÄFTIG: ABB profitiert vom Wirtschaftsaufschwung und dem weltweit zunehmenden Bedürfnis nach Energieffizienz: Der Energie- und Automationstechnikkonzern konnte Gewinn und Umsatz im ersten Quartal deutlich steigern und erhielt auch viel mehr Aufträge als vor einem Jahr. ABB setzte 8,4 Mrd. Dollar um, dass sind 21 Prozent mehr als im ersten Quartal 2010. Ein Teil des Wachstums ist auf die Übernahme des US-Konzerns Baldor zurückzuführen. Aufträge gingen im Umfang von 10,36 Mrd. Dollar ein, dies entspricht einer Steigerung um 28 Prozent. Unter dem Strich verdiente ABB 41 Prozent mehr als vor einem Jahr, der Gewinn erreichte 655 Mio. Dollar.
STRAUMANN LEIDET UNTER FRANKENSTÄRKE: Der Zahnimplantate-Hersteller Straumann verzeichnet für das erste Quartal 2011 einen Umsatzrückgang von 5,4 Prozent auf 188,4 Mio. Franken. Der starke Franken habe den Umsatz gedrückt, heisst es in einer Mitteilung. In Lokalwährung habe der Umsatz um 4,3 Prozent zugenommen. Das Wachstum führt Straumann hauptsächlich auf Volumensteigerungen im Implantatgeschäft und Verkäufe von Scannerausrüstungen zurück.
NUR WENIG GELEASTE AUTOS: Drei von vier in der Schweiz gekauften Autos werden bar oder per Rechnung bezahlt. 14 Prozent werden geleast und 11 Prozent werden über Kredite finanziert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1120 Personen aus der ganzen Schweiz. Die Befragung wurde im April 2011 durch das Marktforschungsinstitut Link im Auftrag des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass Barzahlung des neu gekauften fahrbaren Untersatzes vor allem in der Deutschschweiz bevorzugt wird.
APPLE KREBST ZURÜCK: Eine Woche nach Berichten über die Speicherung von Ortsdaten auf iPhone und iPad hat der Hersteller Apple den Stopp dieser Praxis angekündigt. Die Speicherung weckte den Unmut der Datenschützer - auch in der Schweiz. Apple sprach von einem Softwarefehler. Wie Apple mitteilte, speichern die mobilen Geräte nicht die tatsächlichen Aufenthaltsdaten, sondern Ortsdaten von Mobilfunkzellen und WLAN-Netzen aus der jeweiligen Umgebung des Nutzers. Der Computerkonzern kündigte an, dass dieser Fehler in den nächsten Wochen mit einem Update des Handy-Betriebssystems behoben werde.
KAHLSCHLAG BEI NOKIA: Der Handyhersteller Nokia streicht wegen sinkender Marktanteile und mit Blick auf die neue Allianz mit Microsoft weltweit 4000 Stellen. Betroffen seien vor allem Arbeitnehmende in Dänemark, Finnland und Grossbritannien, teilte das finnische Unternehmen mit. Ausserdem will Nokia seine Handysoftware Symbian an Accenture auslagern. Dabei sollen 3000 weitere Mitarbeiter in China, Finnland, Indien, Grossbritannien und den USA noch in diesem Jahr zu dem Managementberatungs- und Technologiedienstleistungs-Unternehmen wechseln.
JAPAN DROHT RATING-RÜCKSTUFUNG: Der Milliardenaufwand für den Wiederaufbau in Japan schürt Zweifel an der Bonität des katastrophengeschüttelten Landes. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) senkte ihren langfristigen Ausblick von stabil auf negativ. S&P stellte damit eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit Japans in Aussicht, welche sie derzeit mit der vierthöchsten Note AA- bewertet. Berechnungen von S&P zufolge kommen auf Japan nach dem verheerenden Erdbeben, dem Tsunami und der Atomkatastrophe gewaltige Wiederaufbaukosten von bis zu 50 Billionen Yen (gegen 540 Milliarden Franken) zu.

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