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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 28. April
UBS-SPITZE SORGT SICH UM FINANZPLATZ: Die UBS-Spitzenleute Kaspar Villiger und Oswald Grübel haben an der Generalversammlung der Grossbank in Basel ihre kritische Haltung zur geplanten Verschärfung der Bankenregulierung verteidigt. Ihre Kritik an der Too-big-to-fail-Vorlage sei "vielen Kommentatoren in den falschen Hals geraten", sagte dabei Villiger. Es zeichne sich eine Grossbankenregulierung ab, deren Konsequenzen für den Finanzplatz Schweiz unterschätzt würden. Aus der Schweiz abziehen will die UBS laut Villiger aber nicht. Bei den Traktanden folgten die Aktionäre dem Verwaltungsrat. Opposition zeigte sich beim Vergütungsbericht, der aber in der Konsultativabstimmung mit 64,4 Prozent der abgegebenen Aktienstimmen deutlicher bestätigt wurde als letztes Jahr. Die Déchargeerteilung an Verwaltungsrat und Konzernleitung erfolgte mit 97,8 Prozent der abgegebenen Stimmen. Den Dividendenverzicht für 2010 genehmigten die Aktionäre mit 98,5 Prozent.
LOGITECH ENTTÄUSCHT IM SCHLUSSQUARTAL: Der Computerzubehör-Hersteller Logitech hat nach zwei rückläufigen Jahren Umsatz und Gewinn zwar wieder steigern können. Im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2010/11 gab es aber einen Rückschlag in Europa, zudem hat Logitech den Trend zu Tabletcomputern verschlafen. "Wir waren langsam und warteten die Entwicklung beim Tabletzubehör ab", räumte Logitech-Chef Gerald Quindlen an der Jahresmedienkonferenz in Zürich ein. Nun will Logitech unter anderem eine Tastatur in einem Deckel fürs iPad auf den Markt bringen.
NOBEL BIOCARE MIT TIEFEREM GEWINN: Der Dentalimplantate-Hersteller Nobel Biocare hat im ersten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 184,8 Mio. Euro gesteigert. Die Erdbebenkatastrophe in Japan und der Wechsel auf dem Chefsessel belasteten aber das Ergebnis. Unter dem Strich weist Nobel Biocare denn auch einen um zwei Drittel tieferen Quartalsgewinn von 12,9 Mio. Euro aus. Im ersten Quartal des letzten Jahres hatte der Konzern noch 38,7 Mio. Euro verdient.
BUCHER INDUSTRIES MIT MEHR UMSATZ: Die Industriegruppe Bucher hat im ersten Quartal von der positiven Nachfrageentwicklung in allen Absatzmärkten profitiert. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 537 Mio. Franken. Währungsbereinigt entspricht dies einem Plus von 26 Prozent. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 27 Prozent auf 720 Mio. Franken, wie Bucher Industries mitteilte. Der hohe Auftragsbestand zu Beginn des Jahres habe zu Umsatzsteigerungen in allen Divisionen beigetragen.
ALSO-ACTEBIS MIT STABILEM ERGEBNIS: Der europaweit tätige IT-Grosshändler Also-Actebis, der aus der Fusion des Schindler-Tochter Also und der deutschen Actebis entstanden war, hat im ersten Quartal ein Ergebnis auf dem Niveau von 2010 erzielt. Der Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres lag mit 1,37 Mrd. Euro leicht unter demjenigen des Vorjahre, während der Konzerngewinn von 5,1 Mio. auf 5,4 Mio. Euro stieg. Weil die Unternehmen erst Anfang Februar fusionierten, ist ein direkter Vergleich schwierig.
MARKTZULASSUNG FÜR NOVARTIS-MEDIKAMENT: Der Pharmakonzern Novartis hat von der EU-Kommission die Marktzulassung für den Blutdrucksenker Rasilamlo erhalten. Dabei geht es die Behandlung von Patienten, deren hoher Blutdruck nicht mit den Mitteln Aliskiren (Rasilez/Tekturna) oder Amlodipin alleine kontrolliert wird. Rasilamlo ist die Kombination der beiden Wirkstoffe in einer Pille.
JAPANS INDUSTRIEPRODUKTION EINGEBROCHEN: Die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe hat der japanischen Wirtschaft schwerer zugesetzt als vermutet: Die Industrieproduktion der weltweit drittgrössten Volkswirtschaft ging laut der Regierung im März um 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Dies ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen 1953. Die japanische Regierung rechnet ab April allerdings wieder mit einer leichten Erholung. Experten sagten einen Anstieg der Produktion um 3,9 Prozent voraus, für Mai seien 2,7 Prozent zu erwarten.
DEUTSCHE BANK AUF KURS: Die Deutsche Bank hat sich im Investmentbanking besser gehalten als die Konkurrenz und bleibt auf Kurs auf das grosse Ziel von Bankchef Josef Ackermann. Im ersten Quartal wies die grösste deutsche Bank einen Gewinn von 3,0 (Vorjahr: 2,8) Mrd. Euro vor Steuern aus. Damit verblüffte Ackermann die Analysten. Diese hatten einen Gewinnrückgang erwartet und dem Bankchef sein ehrgeiziges Jahresziel bislang nicht so recht abgenommen. Ackermann will 2011 im Kerngeschäft operativ einen Gewinn vor Steuern von zehn Milliarden Euro erwirtschaften.
PANASONIC STREICHT MEHR ALS 30'000 STELLEN: Der japanische Elektronikriese Panasonic streicht massiv Stellen, um angesichts der immer härter werdenden Konkurrenz Kosten zu sparen. Der Konzern teilte mit, bis Ende des Geschäftsjahres 2012 würden etwa 34'000 Jobs der rund 384'000 wegfallen.
WENIGER ARBEITSLOSE IN DEUTSCHLAND: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April deutlich zurück gegangen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Punkte auf 7,3 Prozent. Im April waren 3,078 Millionen Arbeitslose registriert. Das seien 132'000 weniger gewesen als im März und 321'000 weniger als vor einem Jahr.
GAZPROM MIT GEWINNSPRUNG: Der russische Gasmonopolist Gazprom hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von umgerechnet über 31 Mrd. Franken eingefahren. 2010 habe das Unternehmen einen Überschuss von rund 998 Mrd. Rubel (31,44 Mrd. Franken) erwirtschaftet. Das teilte Gazprom mit. Der weltgrösste Erdgaslieferant erzielte damit 25,7 Prozent mehr Gewinn als 2009. Der Vorsteuergewinn sei um 29,7 Prozent auf 1,27 Billionen Rubel und der Umsatz um 20,1 Prozent auf 3,59 Billionen Rubel gewachsen.
STRABAG MIT MEHR GEWINN: Der auch in der Schweiz präsente österreichische Bauriese Strabag hat im vergangenen Jahr leicht weniger eingenommen und den Stellenbestand reduziert. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Gewinn ein. Während unter anderem wegen wegen des kalten Wetters am Jahresanfang der Umsatz um 1 Prozent auf 12,4 Mrd. Euro nachliess, sank die Zahl der Mitarbeiter von 75'548 auf 73'600. Der Gewinn der Gruppe, die in Europa und auf der arabischen Halbinsel tätig ist, steigerte sich um 8 Prozent auf 174,9 Mio. Euro.

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