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Zürich (awp/sda) -Freitag, 6. Mai 2011
IMMER WENIGER ARBEITSLOSE: Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist von 3,4 Prozent im März auf 3,1 Prozent im April gesunken. Der starke Rückgang ist neben konjunkturellen und saisonalen Gründen auch auf die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes zurückzuführen, welche die Bezugsdauer von Taggeldern verkürzt. 16'000 Personen dürften laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) davon betroffen sein, wobei 4500 sich bereits bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) abgemeldet haben und so nicht mehr als Arbeitslose zählen. Laut Seco waren per Ende April 123'448 Arbeitslose gemeldet, 11'457 weniger als im Vormonat.
AUFSCHWUNG BESCHERT ARBEITSPLÄTZE: Der Aufschwung der Schweizer Wirtschaft hat sich im ersten Quartal laut einer Umfrage der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF bei 6800 Firmen fast unvermindert fortgesetzt. Auch für das zweite und dritte Quartal sei ein kräftiges Wachstum zu erwarten. In vielen Branchen Ausser im Gastgewerbe und im Finanzsektor werde die Zahl der Beschäftigten als knapp beurteilt. Die KOF bestätigte ihre Prognose, dass die Arbeitslosenquote bis Ende Jahr von jetzt 3,1 auf 2,7 Prozent sinken dürfte.
SONOVA TROTZ SKANDAL MIT REKORD: Trotz der Erschütterungen durch den Skandal um mutmasslichen Insiderhandel hat der Hörgerätehersteller Sonova hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010/11 einen Rekordumsatz erzielt. Der Umsatz kletterte um 7,8 Prozent auf 1,62 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn vor übernahmebedingten Abschreibungen (EBITA) tauchte indes auf 326,6 Mio. Franken. Im Vorjahr hatte der Hörgerätehersteller aus Stäfa ZH einen EBITA von 420,1 Mio. Fr. ausgewiesen. Zu schaffen machte dem Konzern ein defektes Hörimplantat der US-Tochterfirma Advanced Bionics, das zurückgerufen werden musste.
AKW-DEBATTE HÄLT ALPIQ AUF: Der Marschhalt auf dem Weg zu neuen Atomkraftwerken (AKW) kontaminiert den Jahresstart des Stromkonzerns Alpiq. Unter dem Strich halbierte sich der Gruppengewinn von 177 Mio. auf 89 Mio. Franken. Der Umsatz sank um 7 Prozent auf 3,45 Mrd. Franken. Bundesrätin Doris Leuthard hatte am 14. März als Reaktion auf die Atomkatastrophe in Japan die Rahmenbewilligungsgesuche für drei neue AKW in der Schweiz auf Eis gelegt. Negativ wirkten sich auch der starke Franken und die tiefen Energiemarktpreise aus.
SEI GUT ZU DEINEN BANKERN: Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, fühlt sich in Deutschland gut aufgenommen. Da er nicht als Fremder wahrgenommen werde, sei er aber auch nicht speziell gegen Kritik geschützt, sagte der Top-Banker vor Unternehmern in Zürich. Die Meinungsäusserungen zugunsten einer starken Finanzbranche des gebürtigen St. Gallers sorgen gelegentlich für rote Köpfe.
CHEMIERIESE BASF LÄUFT AUF HOCHTOUREN: Beim weltgrössten Chemiekonzern BASF laufen die Geschäfte vor allem dank des anhaltenden Booms in Asien auf Hochtouren. Im ersten Quartal 2011 stieg der Reingewinn von 1,03 Mrd. Euro im Vorjahr auf 2,41 Mrd. Euro. Der Umsatz kletterte von Januar bis März, auch dank der milliardenschweren Übernahme der Chemiefirma Cognis, um 25 Prozent auf 19,36 Mrd. Euro.
VERLUSTE ÜBER VERLUSTE BEI BRITISCHER PROBLEMBANK: Die vom britischen Staaten übernommene Royal Bank of Scotland (RBS) ist wegen der Folgen der Finanzkrise und der Kosten für die staatliche Hilfe noch viel tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal kletterte der Verlust um mehr als das Doppelte von 248 Mio. auf 528 Mio. Pfund (750 Mio. Franken). Die weltweit zu den grössten Verlierern der Finanzkrise gehörende Bank hatte in den Jahren 2008 bis 2010 einen Verlust von rund 29 Mrd. Pfund angehäuft und musste deshalb verstaatlicht werden.
MILLIARDENVERLUST BEI AIG: Der vom Staat gerettete US-Versicherer AIG hat im ersten Quartal in seinen fortgeführten Geschäften ein Minus von 1,18 Mrd. Dollar ausgewiesen, nach einem Gewinn von 2,09 Mrd. Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Durch die Beendigung der Kreditfazilität von der US-Notenbank Federal Reserve habe AIG einen Sonderaufwand von 3,3 Milliarden Dollar verbucht, begründete AIG den Fehlbetrag. Die Japan-Katastrophe schlage mit 864 Millionen Dollar zu Buche.
SONY BITTET UM PARDON: Sony-Chef Howard Stringer hat sich nach den Datenschutzpannen bei Millionen Online-Kunden zu den Vorfällen geäussert. Es war seine erste Stellungnahme, seitdem Sony das zuerst betroffene PlayStation-Netzwerk am 20. April abgeschaltet hatte. Danach war auch noch ein möglicher Angriff auf das Netzwerk Sony Online Entertainment (SOE) bekannt geworden.
AUSVERKAUF BEI THYSSEN-KRUPP: Der deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp will sich von 35'000 Beschäftigten trennen. Die Edelstahlsparte und grosse Teile des Autozuliefergeschäfts sollen abgespalten oder verkauft werden. Mit dem radikalen Schnitt will das Unternehmen seinen Schuldenberg abbauen und Spielraum für Wachstum in Schwellenländern gewinnen.

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