Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern (awp/sda) - Mittwoch, 11. Mai
SKIGEBIET IN ANDERMATT: Samih Sawiris will in Andermatt UR nicht nur ein Feriendorf bauen, sondern auch das Skigebiet auf Vordermann bringen. Seine Firma Andermatt Swiss Alps AG hat deshalb mit dem schwedischen Skigebietbetreiber SkiStar AB eine Absichtserklärung unterzeichnet. Investiert werden soll in die Skigebiete Gemsstock, Nätschen, Hospental und Sedrun GR. Mit 18 neuen Skiliften und Gondelbahnen sollen die Anlagen leistungsfähiger und die Pisten zusammengeschlossen werden. Andermatt Swiss Alps rechnet mit Investitionen von 140,8 Mio. Franken. Eingebunden sind auch die Andermatt Gotthard Sportbahnen AG und Sedrun Bergbahnen AG. Die ersten neuen Anlagen sollen im Dezember 2013 den Betrieb aufnehmen. Umweltverbände kritisieren zumindest Teile des geplanten Ausbaus.
CHANCEN IN JAPAN: Zwei Monate nach der Katastrophenserie in Japan hat die Exportförderungsorganisation Osec an Schweizer Firmen appelliert, die sich durch den Wiederaufbau bietenden Geschäftschancen zu nutzen. Innovative Technologien und Produkte seien sehr gefragt im Lande der aufgehenden Sonne. Insgesamt lägen nach der Riesenwelle 2,7 Mio. Tonnen Schutt herum, sagte Yumiko Kijima, die für die Exportförderung beim Swiss Business Hub der Schweizer Botschaft in Tokio arbeitet. Angesichts dieser Berge seien Rückgewinnungsanlagen etwa für Edelmetalle aus Elektroschrott im Moment sehr gefragt. Auch energiesparende Häuser, Photovoltaikanlagen, wiederaufladbare Batterien und Generatoren liessen sich derzeit sehr gut verkaufen. Gross sei das Interesse auch an Passivhäusern mit guter Wärmedämmung.
MEHR FUSIONEN UND ÜBERNAHMEN: Schweizer Unternehmen haben erstmals seit 2009 wieder mehr Fusionen und Übernahmen getätigt. Im ersten Quartal 2011 wurden laut der Beratungsgesellschaft KPMG 61 Transaktionen getätigt. Das sind 4 mehr als in der Vorjahresperiode. Der Transaktionswert sei aber mit 10,8 Mrd. Fr. wegen des Fehlens von grossen Deals auf bescheidenem Niveau geblieben. Im Vorjahresquartal hatte sich das Volumen auf 39,9 Mrd. Dollar belaufen.
KEINE ANGST UM IMMOBILIENMARKT: Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) rechnet mit weiter steigenden Immobilienpreisen. Der Anstieg werde 2011 zwar nicht mehr so üppig wie in den Vorjahren ausfallen. Crash-Ängste seien angesichts der robusten Nachfrage aber unbegründet. Die restriktivere Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank werde der Gefahr einer übermässigen Beschleunigung der Preissteigerungen für Liegenschaften entgegenwirken, teilten die Immobilienexperten der ZKB mit. Hinter den aktuell hohen Liegenschaftspreisen stünden robuste Fundamentaldaten.
NESTLÉ INVESTIERT IN SAUDI-ARABIEN: Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé kann mit einem eigenen Verkaufs- und Distributionsbetrieb nach Saudi-Arabien expandieren. Die neue Tochtergesellschaft mit Sitz in Jeddah am Roten Meer und Filialen in der Hauptstadt Riad sowie in Khobar soll bereits im ersten Jahr 225 Angestellte beschäftigen. Nestlé ist seit 1955 in Saudi-Arabien tätig, als ein erster Agenturvertrag geschlossen werden konnte.
TOYOTA LEIDET UNTER KATASTROPHE: Erdbeben, Atomkatastrophe, Produktionsausfälle: Der weltgrösste Autohersteller Toyota hat Rückschläge erlitten. Um mehr als drei Viertel (77 Prozent) brach der Gewinn im Schlussquartal des am 31. März ausgelaufenen Geschäftsjahres 2010/2011 ein. Er liegt bei 25.4 Mrd. Yen (276 Mio. Franken). Allein die Katastrophe vom 11. März belastete den Autohersteller mit rund 100 Mrd. Yen. Der Umsatz sank in dem Quartal um 12 Prozent auf 4,6 Billionen Yen, im Gesamtjahr stiegen die Erlöse allerdings um 0,2 Prozent auf 18,9 Billionen Yen. Unter dem Strich verdiente Toyota im abgelaufenen Geschäftsjahr sogar 408,1 Mrd. Yen - fast doppelt so viel wie im Vorjahr, als 209,4 Mrd. Yen in der Kasse blieben.
HOHES US-HANDELSDEFIZIT: Höhere Kosten für Ölimporte haben das US-Aussenhandelsdefizit im März auf den höchsten Wert seit Juni 2010 getrieben. Die Differenz zwischen Exporten und Importen stieg auf 48,2 Mrd. Dollar nach 45,4 Mrd. Dollar im Februar, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Die Ausfuhren schnellten um 4,6 Prozent in die Höhe, das ist der stärkste Anstieg seit März 1994. Sowohl bei Gütern als auch bei Dienstleistungen setzten US-Firmen so viel im Ausland ab wie nie zuvor. Doch zugleich stiegen auch die Einfuhren deutlich kräftiger, vor allem wegen höherer Ölrechnungen für die Importeure.
HSBC AUF SPARKURS: Europas grösste Bank, die britische HSBC Holdings, schlägt einen harten Sparkurs ein. Das Institut will seine Kosten um 2,5 bis 3,5 Milliarden Dollar senken, um die Geschäftsziele bis 2013 zu erreichen. Zudem werde die Kreditkartensparte in den USA überprüft und das Privatkundengeschäft auf profitable Märkte beschränkt, kündigte die Bank an.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???