Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern (awp/sda) - Freitag, 20. Mai 2011
HOTELIERS STEHEN VOR SCHLECHTEM SOMMER: Der starke Franken belastet die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Tourismusindustrie. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland dürften zwischen Mai und Oktober um 2,6 Prozent zurückgehen, prognostizierte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Vor allem aus den traditionellen westeuropäischen Märkten, den USA und aus Japan sei ein deutlicher Rückgang zu befürchten. Weiterhin dynamisch dürfte dagegen die Nachfrage aus den übrigen asiatischen Ländern sein.
UNIA KRITISIERT LIDL: Die Gewerkschaft Unia schliesst sich dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit dem Discounter Lidl nicht an. Die beiden Institutionen konnten sich nicht einigen. Der Vertrag verpflichtet die Angestellten gemäss Unia zu Geheimhaltung, welche sogar nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gelte. Zudem fehlten im GAV fixe Mindestlöhne, Überstunden und Abendarbeit würden ohne Zuschlag ausbezahlt.
UBS WILL US-VERMÖGENSVERWALTUNGSGESCHÄFT BEHALTEN: Die Grossbank UBS hat Verkaufsabsichten für ihr amerikanisches Vermögensverwaltungsgeschäft dementiert. UBS Wealth Management Americas sei ein integraler Bestandteil des UBS-Geschäftsmodells. Die immer wieder auftauchenden Verkaufsspekulationen hatten neue Nahrung erhalten, nachdem ein Analyst Wells Fargo als möglichen Interessenten ins Spiel gebracht und von einem Verkaufspreis von 6 Mrd. Dollar gesprochen hatte. Die UBS verwaltet in den USA Kundenvermögen von umgerechnet 750 Mrd. Fr. und beschäftigt gut 6800 Anlageberater.
AUSZEICHNUNG DER BESTEN JUNGUNTERNEHMER: Am Swiss Economic Forum in Interlaken ist vor 1250 Teilnehmern der bedeutendste Jungunternehmerpreis der Schweiz vergeben worden. Ausgezeichnet wurden drei Firmen: Dacuda für ihre Computermaus, die auch scannen kann; Loylogic mit ihren internetbasierten Kundenbindungsprogramme für Fluggesellschaften und Hotelketten; der Hauslieferservice Gourmet15Box, dessen Menus sich in der eigenen Küche in 15 Minuten zubereiten lassen. Der Jungunternehmerpreis ist insgesamt mit 75'000 Franken dotiert.
ÖSTERREICH STEIGERT EXPORTE IN DIE SCHWEIZ: Österreichs Wirtschaftsbeziehungen mit der Schweiz haben ein Rekordniveau erreicht. Österreichische Firmen konnten ihre Exporte 2010 um fast 20 Prozent auf 5 Mrd. Euro steigern. In den Monaten Januar und Februar 2011 gab es gar ein Exportplus von 23 Prozent. Die Schweiz bleibe damit weiter Österreichs drittgrösster Export- und Importpartner. Besonders erfreulich sei die hohe Zahl der österreichischen Investitionen in der Schweiz. Diese beliefen sich 2009 laut Schweizer Nationalbank auf 74,7 Mrd. Franken.
ERSTER BP-PARTNER BETEILIGT SICH AN KOSTEN FÜR ÖLPEST: Nach dem britischen Ölkonzern BP hat sich erstmals eine weitere, in die Ölpest im Golf von Mexiko verwickelte Firma an den Kosten für die Katastrophe beteiligt. Neben BP wird auch der MOEX-Konzern über eine Milliarde Dollar in einen Entschädigungsfonds zahlen. MOEX hatte eine Beteiligung von zehn Prozent an der betroffenen Macondo-Ölquelle. Bei der Explosion auf der Plattform waren 11 Menschen ums Leben gekommen. Wochenlang strömte Öl ins Meer.
VERZICHT AUF WEITERE KONJUNKTURHILFEN: Die japanische Zentralbank hat sich nicht zu zusätzlichen Konjunkturhilfen durchringen können. Der Fonds für die Folgen des Erdbebens wird nicht aufgestockt. Die Notenbanker beliessen ihren wichtigsten Zinssatz wie erwartet bei 0 bis 0,1 Prozent. Die japanische Konjunktur hatte jüngsten Meldungen zufolge im ersten Quartal einen Rückschlag verkraften müssen, der mit einem Einbruch des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 3,7 Prozent deutlich stärker ausfiel als Ökonomen zuvor befürchtet hatten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???