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Bern (awp/sda) - Donnerstag, 09. Juni
FRANKENSTÄRKE BELASTET WACHSTUM: Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse erwartet für 2011 und 2012 ein Wirtschaftswachstum von 2,1 respektive 1,7 Prozent. Damit flacht die Dynamik merklich ab. Der starke Franken zwinge insbesondere die Exportindustrie, neue Lösungen zu suchen. Gewisse Industriebranchen seien gezwungen, wertschöpfungsarme Zweige auszulagern und vermehrt Vorleistungen aus dem Ausland zu beziehen. Der Binnenmarkt entwickelt sich nach Ansicht des Wirtschaftsdachverbands weiterhin stabil, wenn auch eine leichte Wachstumsverlangsamung zu erwarten sei. Der Konsum der Privathaushalte wird sich in diesem Jahr nach Einschätzung von Economiesuisse nur leicht erhöhen. Das Inflationsrisiko sei nach wie vor tief.
WEKO BÜSST BAUFIRMEN: Mehrere Strassen- und Tiefbauunternehmen im Kanton Aargau sollen mit insgesamt 7 Mio. Fr. gebüsst werden. Das beantragt das Sekretariat der Wettbewerbskommission (WEKO). Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Unternehmen gegen das Kartellgesetz verstossen hätten. Die Untersuchung war im Juni 2009 eingeleitet worden. Dabei habe sich der Verdacht erhärtet, dass die Unternehmen bei öffentlichen und privaten Ausschreibungen unzulässige Preisabsprachen und Kundenzuteilungen getroffen hätten. Zu den verdächtigten Unternehmen zählt auch der Bauriese Implenia.
ZUVERSICHTLICHE LEM: Der Genfer Elektronikkomponenten-Hersteller Lem wittert nach einem Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2010/11 weiteres Wachstumspotenzial. Ein Ausstieg aus der Atomenergie sei für Lem eine sehr grosse Chance, sagte Lem-Chef François Gabella an der Bilanzmedienkonferenz. Das Unternehmen ist Weltmarktführer für Strom- und Spannungswandler. Nach zwei rückläufigen Jahren kletterte der Umsatz im Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende März) um 60 Prozent auf 296,2 Mio. Franken. Weil die operativen Kosten nur um ein Fünftel stiegen und die Steuerquote sank, vervierfachte sich der Gewinn sogar von 10,5 auf 39,6 Mio. Franken.
EZB SIGNALISIERT ZINSERHÖHUNG: Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte trotz der Angst vor einer Staatspleite Griechenlands ihren Leitzins im Juli abermals erhöhen. Notenbankchef Jean-Claude Trichet signalisierte wie an den Finanzmärkten erwartet einen solchen Schritt. Dies begründete Trichet mit der deutlich anziehenden Teuerung in der Währungsunion. Zuvor hatte der EZB-Rat den Leitzins wie am Finanzmarkt erwartet bei 1,25 Prozent belassen. Die Währungshüter hatten den Schlüsselzins für die Versorgung des Bankensystems mit frischem Zentralbankgeld im April zum ersten Mal seit Mitte 2008 angehoben.
LIDL-BESITZER MIT MEHR UMSATZ: Die deutsche Schwarz-Gruppe, zu der auch der Discounter Lidl gehört, rechnet nach Rekorderlösen im abgelaufenen Geschäftsjahr mit weiter steigenden Umsätzen. Im Ende Februar zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2010/11 legten die Erträge um knapp zehn Prozent auf 60 Mrd. Euro zu. Ergebniszahlen nennt die Gruppe nicht. Für das Geschäftsjahr 2011/2012 rechnet die Gruppe mit einem Umsatzplus von sieben Prozent auf 64 Mrd. Euro. Lidl steuerte 42 Mrd. Euro zum Umsatz bei, die Kette Kaufland setzte 18 Mrd. Euro um.
WACHSTUM IN JAPAN: Nach dem schweren Erdbeben und der Atomkatastrophe ist in Japan wieder Wachstum in Sicht. Die Konsumenten zeigten sich im Mai spürbar optimistischer als noch im Vormonat. Auch die Industrie will ihre Produktion nach dem herben Einbruch in Folge der Naturkatastrophe in den kommenden Monaten wieder hochfahren. Zum Jahresauftakt schrumpfte die Wirtschaftsleistung jedoch noch spürbar: Nach revidierten Angaben lag das Minus von Januar bis März bei 0,9 Prozent.
DATENLECK BEI CITIGROUP: Auch bei der US-Bank Citigroup haben sich Hacker Zugang zu Kundendaten verschafft. Sie spähten Daten der Kreditkartenkunden der Bank aus, wie das Institut mitteilte. Betroffen seien etwa ein Prozent der Kunden in den USA. Eine Sprecherin nannte keine Zahl. Laut Geschäftsbericht 2010 hat die Citigroup 21 Millionen Kreditkartenkunden in Nordamerika, ein Prozent wären also 210'000 Kunden.

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