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Bern (awp/sda) - Montag, 20. Juni
LOHNSCHERE ÖFFNET SICH: Das Lohngefälle in Schweizer Grosskonzernen ist laut dem Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse wieder ausgeprägter geworden. In 16 von 27 untersuchten Unternehmen vergrösserte sich im letzten Jahr der Unterschied zwischen den Tiefstlöhnen und den Managersalären. Grösser wurde die Lohnschere beispielsweise beim Industriekonzern Georg Fischer, beim Uhrenkonzern Swatch und beim Telekomzulieferer Ascom. Die Löhne in den Chefetagen der 27 Konzerne seien in den letzten sieben Jahr im Schnitt um 126 Prozent gestiegen. Die Durchschnittslöhne in der Schweiz hingegen hätten sich nominal nur um 10,4 Prozent und teuerungsbereinigt nur um 3,7 Prozent erhöht. Die Manager verspielten die Glaubwürdigkeit der gesamten Wirtschaft, sagte Travail.Suisse-Präsident Martin Flügel.
HÖHERE ERTRÄGE IM TOURISMUS: Ausländische Touristen haben 2010 in der Schweiz 15,6 Mrd. Fr. ausgegeben. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die aktuelle Fremdenverkehrsbilanz des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigt. Der Ferien- und Geschäftstourismus mit Übernachtungen bleibt mit 7,6 Mrd. Fr. die grösste Einnahmequelle für die Schweiz. Wie die Fremdenverkehrsbilanz weiter zeigt, gaben die Schweizer Reisenden im Ausland 1,9 Prozent weniger aus: Die Ausgaben beliefen sich auf total 11,6 Mrd. Franken. Dies sei die dritte Abnahme in Folge, stellt das BFS fest.
EGL UND AXPO VERDIENEN MEHR: Der Energiehändler EGL hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 (Ende März) bei weitem nicht das Handelsergebnis der Vorjahresperiode erreicht. Die Bruttomarge sank um 40 Prozent auf 252,2 Mio. Franken. Unter dem Strich gelang EGL eine Gewinnsteigerung von knapp ein Viertel auf 47,7 Mio. Franken. Die EGL-Mehrheitsbesitzerin Axpo hat im ersten Halbjahr bei einer um 7 Prozent tieferen Gesamtleistung von 3,33 Mrd. Fr. einen um 32 Prozent höheren Gewinn erzielt. Das Ergebnis kommt bei 459 Mio. Fr. zu liegen. Neben Sparmassnahmen nützten Axpo auch die seit Anfang Jahr höheren Preise im Versorgungsgebiet.
TEURE UNWETTER FÜR ZFS: Beim Versicherer Zurich Financial (ZFS) schlagen Unwetter in den USA in den Monaten April und Mai mit Schäden von schätzungsweise insgesamt 295 Mio. Dollar vor Steuern zu Buche. Häufigkeit und Schwere dieser Unwetterserie lagen deutlich über den bisher im langjährigen Durchschnitt verzeichneten Branchenwerten. Die entsprechenden Kosten würden im ersten Halbjahr 2011 verbucht, über das Zurich am 11. August 2011 berichtet, teilte ZFS mit.
BEDINGUNGEN FÜR GRIECHENLAND: Griechenland erhält nur dann die nächsten 12 Milliarden Euro, wenn das griechische Parlament das Spar -und Privatisierungsprogramm bis Ende Monat verabschiedet. Eine neue Mission der EU-Kommission, der EZB und des IWF wird nächste Woche nach Athen reisen. Dabei wird die neue "Troika-Mission" von Experten der EU-Kommission, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) während zweier Tage prüfen, ob die griechische Regierung das überarbeitete Sparprogramm umsetzt.
EU WILL NEUE STEUER: Die Europäische Union will Ernst machen mit der Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf europäischer Ebene. Das kündigte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso in einem Schreiben an EU-Ratspräsident Herman van Rompuy an. "Die Kommission schliesst ihre Folgenabschätzung ab und wird einen formellen Gesetzesvorschlag nach dem Sommer vorlegen." Im März hatte sich das Europäische Parlament mit grosser Mehrheit für einen Alleingang der EU zur Einführung der international umstrittenen Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Auf globaler Ebene galt der Vorschlag einer Finanztransaktionssteuer zuletzt als gescheitert.
NEUE INTERNET-ADRESSEN: Für die Endungen von Domain-Namen im Internet wird es bald keine Beschränkungen mehr geben. Das derzeit auf Abkürzungen wie .ch, .com oder .gov begrenzte Adress-System werde Ende kommenden Jahres komplett geöffnet, teilte die zuständige Organisation Icann mit. Derzeit gibt es 290 Länderkennungen wie .ch für die Schweiz sowie 22 freie Bezeichnungen wie .tel für die Telekommunikationsbranche. Ab dem 12. Januar können sich Interessierte um neue Endungen bewerben. Mit ersten Freischaltungen sei bis Ende 2012 zu rechnen, teilte der Internetregulierer Icann weiter mit.

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