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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 13. Januar 2010
STARKER FRANKEN SCHWÄCHT BARRY CALLEBAUT: Der starke Franken macht Barry Callebaut zu schaffen. Der weltgrösste Schokoladen-Produzent verkaufte im ersten Quartal 2009/10 (per 30. November) zwar mehr, der Umsatz stieg aber nur leicht. Er nahm um 1,5 Prozent auf 1,45 Mrd. Fr. zu und blieb damit unter den Erwartungen der Analysten. In Lokalwährungen betrug das Umsatzwachstum 6,3 Prozent, wie Barry Callebaut bekanntgab. Die Verkaufsmenge erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 362'973 Tonnen. Barry Callebaut zeigte sich erfreut über das Ergebnis. Nach einem Volumenrückgang des globalen Schokoladenmarktes um über 2 Prozent im letzten Geschäftsjahr sei die Talsohle erreicht, wird Konzernchef Jürgen Steinemann zitiert.
DETAILHANDEL - SCHWEIZER RIESEN AUF PLATZ 40 UND 52: Die Schweizer Grossverteiler Migros und Coop gehören zu den grössten Detailhandelsunternehmen der Welt. In der vom Beratungsunternehmen Deloitte erstellten Rangliste liegt Migros auf Platz 40, Coop auf Rang 52. Beide Detailhändler konnten sich verbessern, wie der Studie "Global Powers of Retailing 2010" zu entnehmen ist: Migros verbesserte sich um 18 Plätze, Coop um 17. Die Rangliste basiert auf Umsätzen aus dem Jahr 2008. Als drittes Schweizer Unternehmen figuriert der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont (243) in der Rangliste. Weltweit führend ist wie bereits im Vorjahr die US-Kette Wal-Mart vor der französischen Carrefour Group.
SR TECHNICS SCHLIESST WERK IN ENGLAND: Die Flugzeugwartungsfirma SR Technics schliesst ihren Standort in London-Stansted mit 340 Stellen. Die Aktivitäten sollen zum grossen Teil nach Zürich verlagert werden, wie das Unternehmen mitteilte. Mit den englischen Gewerkschaften laufen Gespräche. In London-Stansted führte SR Technics Komponenten-Wartungen aus und unterhielt alle damit verbundenen unterstützenden Tätigkeiten. Wieviele neue Stellen mit der Verlagerung dieser Aktivitäten in Zürich entstehen, konnte Unternehmenssprecher Marco Imboden auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht beziffern.
MINUS BEI EUROAIRPORT: Die Wirtschaftskrise hat im vergangenen Jahr auf dem Flughafen Basel-Mülhausen sowohl die Passagierzahlen wie das Frachtvolumen sinken lassen. Bei den Fluggästen betrug das Minus fast 10, bei den Gütern gute 16 Prozent. Insgesamt verzeichnete der EuroAirport (EAP) letztes Jahr gut 3,85 Mio. Passagiere. Der Rückgang liegt damit deutlich über den Erwartungen der Flughafendirektion, die Anfang letzten Jahres von einem Minus von einem Prozent ausgegangen war. Rückläufig waren 2009 auf dem EAP auch die Flugbewegungen. Die Zahl der Starts und Landungen sank um 7,6 Prozent auf 74'992.
BSI VERKRAFTET STEUERAMNESTIE: Die in Lugano ansässige BSI hat die italienische Steueramnestie bisher gut überstanden. Weit über die Hälfte der legalisierten Kundenvermögen sei in der BSI geblieben, sagte deren Chef Alfredo Gysi in einem Interview mit der Zeitung "Finanz und Wirtschaft". Viele italienische Kunden der Banca della Svizzera Italiana (BSI), die von der Steueramnestie profitierten, haben laut Gysi von der Möglichkeit der juristischen Repatriierung Gebrauch gemacht.
PARTNERS GROUP STEIGERT VERMÖGEN: Trotz weniger Neugeld hat die Zuger Vermögensverwalterin Partners Group ihre verwaltete Vermögen per Ende 2009 auf geschätzte 25,7 Mrd. Fr. steigern können. Ein Jahr zuvor hatten sie 24,4 Mrd. Fr. betragen. Neugeld floss der Gruppe in Höhe von 3,6 Mrd. Fr. zu, dies entspricht der im März gesetzten Jahresprognose von 3 bis 4 Mrd. Franken, wie es hiess. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe allerdings deutlich mehr Neugelder von insgesamt 6,2 Mrd. Fr. verbucht. Den Anstieg im 2009 gebremst hätten Kapitalabflüsse in Höhe von 800 Mio. Franken.
SEHR TIEFE HYPOZINSEN: Die Hypothekarzinsen bewegen sich laut dem Internet-Vergleichsdienst Comparis weiterhin auf einem aussergewöhnlich tiefem Niveau. Für Festhypotheken mit einer Laufzeit von fünf Jahren betrug der durchschnittliche Zinssatz im Schlussquartal 2009 2,6 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal blieb der Durchschnittszinssatz damit unverändert, wie aus dem Hypothekenbarometer des Vergleichdienstes hervorgeht. Sogar leicht günstiger wurden Festhypotheken mit einer Laufzeit von 10 Jahren: Ihr durchschnittlicher Zinssatz sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent. Praktisch unverändert blieben auch die Zinsen von Festhypotheken mit anderen Laufzeiten.
KLAGE GEGEN CS IN DEN USA: Der Anleihenversicherer Ambac hat die Credit Suisse auf Schadenersatz verklagt. Das krisengeplagte US-Unternehmen musste hohe Schadenssummen schultern, weil die Schweizer Grossbank laut der Klageschrift falsche Angaben zu Hypothekenverbriefungen gemacht hatte. In der am Dienstag in Manhattan beim obersten Gericht des Staates New York eingereichten Klage geht es um ein Paket von mehr als 2000 Hypotheken, das die CS verbrieft und am Markt weiterverkauft hatte. Nach Ansicht von Credit Suisse sind die Klagen jedoch unbegründet; die Bank will sich deswegen zur Wehr setzen.
DEUTSCHE WIRTSCHAFT BRICHT EIN: Die deutsche Wirtschaft hat 2009 den stärksten Einbruch der Nachkriegszeit erlitten. Das Bruttoinlandprodukt schrumpfte um 5,0 Prozent im Vergleich zu 2008, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilte. Damit fiel die Rezession über fünf Mal stärker aus als beim bisher stärksten Einbruch 1975 nach der Ölkrise. Damals war ein Minus von 0,9 Prozent verzeichnet worden. Grund für die schwere Rezession war der Einbruch bei Exporten und Investitionen. Der private Konsum hielt sich noch vergleichsweise gut, weil die Preise kaum stiegen und die Abwrackprämie den Autokauf kräftig angekurbelt hatte.
DEUTSCHLAND NIMMT RATING-AGENTUREN AN DIE KANDARE: Deutschland unterwirft die seit der Finanzkrise in der Kritik stehenden Rating-Agenturen schärferen Regeln. In besonders schweren Fällen müssen die Agenturen, die die Kreditwürdigkeit von Frimen, Finanzprodukten und Staatsschuldnern bewerten, mit Bussen von bis zu 1 Mio. Euro rechnen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das deutsche Regierungskabinett beschlossen, das damit EU-Vorgaben umsetzt. Diese zielen auf mehr Transparenz bei den Rating-Agenturen und die Vermeidung von Interessenkonflikten.
DB EXPANDIERT IN ITALIEN: Die Deutsche Bahn (DB) expandiert weiter im europäischen Güterverkehr. Ihre Tochter DB Schenker Rail hat die Mehrheit an der italienischen Gesellschaft Nordcargo erworben. Wie Schenker Rail in Mainz mitteilte, erhöhte das deutsche Unternehmen seinen Anteil auf 60 Prozent. Vor einem Jahr hatten die Deutschen bereits 49 Prozent an Nordcargo mit Sitz in Mailand erworben. Zusammen mit dem Geschäft von DB Schenker Rail Italia entstehe die zweitgrösste Güterbahn Italiens.

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