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Bern (awp/sda) - CS MIT DRITTBESTEM ERGEBNIS: Die Credit Suisse (CS) knüpft wieder an die Zeit vor der Finanzkrise an: Mit einem Reingewinn von 6,7 Mrd. Fr. hat die Grossbank 2009 das drittbeste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Im Vorjahr hatte sie einen Verlust von 8,2 Mrd. Fr. eingefahren, der primär auf das riesige Minus bei der Investmentbank zurückzuführen war. 2009 hat diese - im Gegensatz zum Investmentbanking der UBS - in allen vier Quartalen wieder Gewinne geschrieben. Insgesamt spülten die Investmentbanking-Aktivitäten 6,8 Mrd. Fr. in die Kasse.
SGKB MIT WENIGER GEWINN: Die Kunden haben der St. Galler Kantonalbank (SGKB) 2009 mehr Vermögen anvertraut und mehr Hypotheken bezogen. Doch waren sie als Anleger zurückhaltend. Der Konzerngewinn sank um 1,7 Prozent auf 168,1 Mio. Franken. Die Kundenvermögen legten um 8,8 Prozent auf 41 Mrd. Fr. zu. Bei den Kundenausleihungen verzeichnete die Bank einen Rekord von 18,5 Mrd. Franken (+3,1 Prozent).
LIENHARDT MIT MEHR GEWINN: Die Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner hat die Finanzkrise unbeschadet überstanden. Sie hat ihren Reingewinn im Krisenjahr 2009 auf 6,2 Mio. Fr. gesteigert. Damit wurde das Rekordergebnis des Vorjahres um 0,2 Prozent übertroffen. Der Bruttogewinn stieg um 0,7 Prozent auf 10,1 Mio. Franken, wie die Bank mitteilte. Der Geschäftsertrag stieg innert Jahresfrist um 2,1 Prozent auf 24,6 Mio. Franken. Der Aufwand kletterte um 3,1 Prozent auf 14,4 Mio. Franken. Die Bank begründete dies unter anderem mit höheren IT-Kosten und einer Werbekampagne.
MILLIARDEN VERDAMPFT: Eine Beteiligung an der UBS kommt Singapur vorerst teuer zu stehen. Das Investment von rund 11 Mrd. Fr. schrumpft auf 3,2 Mrd. Fr. zusammen, wenn der Staatsfonds Government of Singapore Investment Corp (GIC) eine Anfang 2008 gezeichnete Pflichtwandelanleihe in 230,7 Millionen UBS-Aktien umtauscht. Grund ist der stark gesunkene Aktienkurs der UBS: Gemäss Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters dürfte der Wandelpreis 47.70 Fr. je UBS-Aktie betragen, während die Papiere am Donnerstag nur noch bei 13.70 Fr. notierten. Laut einer Eingabe bei der US-Börsenaufsicht SEC soll die Transaktion am 5. März ablaufen.
TEUERUNG STEIGT: Gestiegene Ölpreise haben die Jahresteuerung im Januar auf 1,0 Prozent in die Höhe getrieben. Das ist der höchste Wert seit November 2008. Im Dezember hatte die Jahresteuerung erst 0,3 Prozent betragen, im Juli war sie mit -1,2 Prozent sogar so tief wie seit 50 Jahren nicht mehr gewesen. Die neue Preishausse geht vorab auf die Preise für Erdölprodukte zurück, die im Januar 15,7 Prozent höher waren als ein Jahr zuvor. Auch Tabakwaren kosteten deutlich mehr (+6,0 Prozent). Die Kerninflation, die besonders preisschwankende Produkte wie Nahrungsmittel, Tabak und Energie ausklammert, lag bei 0,6 Prozent.
PC-HÄNDLER LEIDEN: Die Schweizer Konsumenten haben 2009 zwar mehr Computer gekauft, doch wegen tieferen Preisen verzeichneten die PC-Händler beim Umsatz einen Rückgang um 9,3 Prozent oder 183 Mio. Franken. Weil auch Drucker und Server günstiger zu haben waren, verlor die gesamte Branche rund 580 Mio. Franken. Dies entspreche einem Rückgang von 13,9 Prozent, heisst es im "Weissbuch 2010". Doch nicht nur die Preise drückten den Umsatz: Die Geschäftskunden kauften geringere Mengen. Die Stückzahlen im Business-Markt gingen um 20 Prozent zurück. Im Heim-Segment verzeichnete die Branche hingegen ein Plus von 33,8 Prozent.
BITTERE WÄHRUNGSEFFEKTE: Die Migros-Tochter Chocolat Frey hat im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang um 3,4 Prozent auf 368 Mio. Fr. erlitten. Schuld sind Währungseffekte, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Zerfall des britischen Pfunds und die Schwäche des Dollars führten im internationalen Geschäft zu einem Umsatzrückgang von 10,9 Prozent auf 103 Mio. Franken. In Lokalwährungen wurde das Niveau des Vorjahrs erreicht. Im Inland wurde der Rekordumsatz des Vorjahrs von 265 Mio. Fr. erneut erreicht.
SWISS WILL MEHR: Fliegen mit der Swiss wird etwas teurer. Für einen Hin- und Rückflug innerhalb Europas beträgt die Erhöhung bis zu 30 Franken. Die neuen Tarife gelten für Tickets, die ab 18. Februar ab der Schweiz ausgestellt werden, wie die Airline am Donnerstag mitteilte. Interkontinentale Retourflüge in der Economy-Klasse werden um 20 bis 50 Fr. teurer, in der Business-Klasse um 50 bis 100 Franken.
BOBST MIT UMSATZEINBRUCH: Der Verpackungsmaschinen-Hersteller Bobst hat 2009 gut eine halbe Milliarde Franken weniger eingenommen als im Vorjahr. Der Umsatz brach um 35,4 Prozent auf 1,055 Mrd. Fr. ein. Bobst erlitt in allen Regionen und Geschäftssparten Einbussen. Weiter bestätigte das Waadtländer Unternehmen, dass für 2009 ein "signifikanter Verlust" resultieren werde.
ADB VERKAUFT MEHR: Der Settop-Boxen-Hersteller Advanced Digital Broadcast (ADB) macht gute Geschäfte mit der zunehmenden Verbreitung von Digitalfernsehen. 2009 wuchs der Umsatz der Genfer Firma um 5,6 Prozent auf 380,1 Mio. Dollar. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 15,25 Mio. Dollar. Das sind 31,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie ADB mitteilte. Der Reingewinn aus fortgeführten Aktivitäten kletterte von 14,9 Mio. auf 23,1 Mio. Dollar.
RENAULT AUSGEBREMST: Der französische Autohersteller Renault hat im Krisenjahr 2009 einen überraschend hohen Verlust eingefahren und stellt sich auf anhaltend harte Zeiten ein. Unter dem Strich ergab sich ein Reinverlust von 3,07 Mrd. Euro nach einem Gewinn von 599 Mio. Euro im Jahr zuvor. Der Umsatz sank um knapp 11 Prozent auf 33,71 Mrd. Euro.
AUCH VW RUFT ZURÜCK: Der deutsche VW-Konzern ruft in Brasilien fast 200'000 Autos wegen Problemen mit Kugellagern zurück. Es bestehe die Gefahr, dass die Lager an den Hinterrädern nicht ausreichend gefettet seien, teilte Volkswagen do Brasil mit. Wegen der teils unzureichenden Fettung können die Hinterräder demnach bei Beanspruchung über lange Zeit hinweg blockieren. In extremen Fällen bestehe die Gefahr, dass sich die Räder lösten, wodurch es möglicherweise zu Unfällen kommen könne.
SPANIEN IN DER REZESSION: Spanien hat sich auch zum Jahresende 2009 nicht aus der seit nunmehr sieben Quartalen andauernden Rezession lösen können. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte von Oktober bis Dezember 2009 um 0,1 Prozent zum Vorquartal, wie das spanische Statistikamt mitteilte. Im vierten Quartal 2009 ging die Wirtschaftsleistung auf Jahressicht um 3,1 Prozent zurück. Im gesamten Jahr 2009 schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 3,6 Prozent. Das frühere Boomland Spanien war nach dem Platzen einer Immobilienblase im Frühjahr 2008 in die Rezession abgerutscht.
MILLIARDEN-ÜBERNAHME: Auf dem US-Energiemarkt entsteht ein neuer grosser Spieler. Für 4,7 Mrd. Dollar übernimmt First Energy den Konkurrenten Allegheny Energy. Die Allegheny-Aktionäre erhalten allerdings kein Bargeld. Sie werden mit Anteilen von First Energy bezahlt und sind dadurch mit rund 27 Prozent am neuen Konzern beteiligt, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Willigen die Aktionäre ein, soll der Zusammenschluss in gut einem Jahr perfekt sein.

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