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Zürich (awp) - Die Tamedia-Gruppe hat ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr 2010 um 7,6% auf 806,3 Mio CHF gesteigert. Der EBIT nahm um 122% auf 112,4 Mio zu, die entsprechende Marge verbesserte sich auf 13,9% von 6,7% im Vorjahr. Unter dem Strich schliesslich verblieb ein knapp 140% höherer Konzerngewinn von 110,8 Mio CHF, wie die Mediengruppe am Dienstag mitteilte.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer auf 4,00 von 1,50 CHF erhöhten Dividende vor.
Die ausgewiesenen Zahlen liegen über den Erwartungen. Gemessen am AWP-Konsens hatten Analysten einen Umsatz von 800,9 Mio CHF, einen EBIT von 104,3 Mio sowie einen Gewinn von 108,2 Mio prognostiziert.
Der Gewinnsprung sei dank anziehenden Werbeumsätzen und einer deutlichen Effizienzsteigerung gelungen, so die Mitteilung. Alle Unternehmensbereiche erreichten auf Stufe EBIT schwarze Zahlen.
Bezüglich Ausblick auf das laufende Jahr gibt sich die Gruppe wie gewohnt wenig konkret: Tamedia rechnet auf Basis der Konjunkturprognosen des Staatssekretariates für Wirtschaft Seco mit einem moderaten Wachstum der Werbeinvestitionen und im Jahresverlauf mit steigenden Umsätzen im Bereich der Stelleninserate.
Nach dem Zusammenschluss mit Edipresse Schweiz hat Tamedia weiter eine eine Unternehmensstrategie mit Zeitungen, Zeitschriften sowie Onlinemedien als Kerngeschäft verabschiedet. Angesichts ungünstigster Rahmenbedingungen und geringer Synergiepotentiale werde hingegen ein Verkauf der Radio- und TV-Aktivitäten sowie der Fachmedien Mobil geprüft.
Wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte, sollen in den nächsten Wochen Gespräche mit möglichen Käufern aufgenommen werden. Die Prüfung soll bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Tamedia werde zudem als Folge des Zusammenschlusses die Unternehmensorganisation anpassen und neu die Segmentberichterstattung nach Märkten gliedern.
Anlässlich der kommenden Generalversammlung vom 6. Mai 2011 wird sich Karl Dietrich Seikel nicht mehr für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung stellen. Der frühere Geschäftsführer des Spiegel-Verlages wolle sich in Zukunft wieder vermehrt im deutschen Verlagsumfeld engagieren. An seiner Stelle wird Tibère Adler, Geschäftsführer der Groupe Edipresse, zur Neuwahl in das Gremium vorgeschlagen.
gab/uh

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