Tamedia trotzt der Krise

Der Gewinn des Tamedia-Medienkonzerns fiel um 29,8 Prozent auf 105,8 Mio. Franken. 2008 sei trotz allem ein zufriedenstellendes Jahr gewesen, sagte VR-Präsident Pietro Supino am Mittwoch an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

Dieser Inhalt wurde am 08. April 2009 - 17:14 publiziert

Die unternehmerischen Ziele seien trotz des zunehmend schwierigen Umfelds erreicht worden.

Der Umsatz wuchs, vor allem dank der Übernahme der Berner Espace Media Groupe, um 20,8% auf 897,5 Mio. Franken.

Zum Wachstum trugen auch die Gratiszeitungen 20 Minuten, News und L'Essentiel sowie die Online-Plattformen "Homegate" und "Newsnetz" bei.

Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 10,6% auf 119,4 Mio. Franken. Als Grund für die Abnahme wurden vor allem Investitionen in neue Medienprojekte genannt.

Für 2009 rechnet Tamedia mit einem weiteren Rückgang der Werbeinvestitionen und dem Fortgang des Strukturwandels. Tamedia will wie bisher jene Medien überprüfen, die ihre Ziele nicht erreicht hätten.

Der schrittweise Zusammenschluss von Tamedia und dem Schweizer Edipresse-Geschäft ist laut Supino ein "Höhepunkt von firmenhistorischer Dimension".

Zusammen mit Espace Media entstehe, nach Zustimmung der Wettbewerbskommission, ein nationales Medienhaus.

swissinfo und Agenturen

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