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BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Kommission verdächtigt die etablierten Telefonanbieter in Spanien und Portugal verbotener Absprachen zum Schaden von Verbrauchern. Die Brüsseler Wettbewerbshüter nehmen daher eine Vereinbarung zwischen der spanischen Telefonica und der portugiesischen Portugal Telecom (PT) in einem Verfahren genauer unter die Lupe, wie die EU-Behörde am Montag in Brüssel mitteilte. Die Konzerne hatten im vergangenen Jahr vereinbart, auf ihren jeweiligen Heimatmärkten nicht miteinander in Wettbewerb zu treten. Nun prüft Brüssel, ob die Firmen damit gegen EU-Kartellrecht verstossen haben.
Die Unternehmen hatten diese Absprache getroffen, als Telefonica die alleinige Kontrolle über das zuvor gemeinsame brasilianische Joint Venture Vivo erworben hatte. Die Kommission betonte, dass die Untersuchung sich nicht auf die Übernahme von Vivo beziehe. Die Spanier hatten den 50-Prozent-Anteil von PT an dem Joint Venture für 7,5 Milliarden Euro übernommen.
Die Einleitung eines Kartellverfahrens sagt noch nichts über das Ergebnis aus. Beweise lägen bislang noch nicht vor, betonte die Kommission. Falls sich der Verdacht der Wettbewerbshüter bestätigt, drohen den Firmen hohe Geldstrafen. In der EU sind Absprachen über Preise oder die Aufteilung des Marktes verboten./mt/DP/enl

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