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Telekommunikation erwirtschaftet in der Schweiz drei Prozent des BIP

Im ersten Jahr des liberalisierten Telekom-Marktes (1998) haben 30 in diesem Bereich tätige Unternehmen in der Schweiz einen Umsatz von 11,1 Mrd. Franken erwirtschaftet. Das sind 3,03 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP).

Dieser Inhalt wurde am 15. April 2000 - 14:02 publiziert

Im ersten Jahr des liberalisierten Telekom-Marktes (1998) haben 30 in diesem Bereich tätige Unternehmen einen Umsatz von 11,1 Mrd. Franken erwirtschaftet. Das sind 3,03 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP).

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat sich nach eigenen Angaben vom Samstag (15.04.) bei der Erstellung der ersten Fernmeldestatistik auf die Ergebnisse von 30 Telekom-Unternehmen abgestützt, weil von den 170 gemeldeten Unternehmen zum Zeitunkt der Erhebung zahlreiche entweder ihre Tätigkeit noch nicht aufgenommen hatten, aufgekauft wurden oder ihr Geschäftsvolumen noch sehr klein war.

Die 30 für die Statistik ausgewählten Unternehmen bestritten nach Schätzungen des Bakom im Jahr 1998 etwa 98 Prozent des Gesamtumsatzes der schweizerischen Telekom-Branche.

Gesamtinvestitionen von 1,772 Mrd. Franken

Laut der ersten Fermeldestatistik des Bakom belief sich das dem Fernmeldebereich zurechenbare Betriebsergebnis (Nettoumsatz ohne Mehrwertsteuer MWST) auf 11,118 Mrd. Franken. Der Betriebsaufwand (ohne MWST) betrug 10,155 Mrd. Franken. Die Telekom-Unternehmen tätigten laut der Statistik Gesamtinvestitionen auf 1,772 Mrd. Franken.

Die Einnahmeüberschüsse betrugen somit 963 Mio. Franken, was einer Umsatzrendite von 8,66 Prozent entspricht. Über die Hälfte (56,4 Prozent) des Nettoumsatzes stammte aus der Festnetztelefonie. Der Bereich Mobilfunkdienste kam 1998 lediglich auf einen Anteil von 16,2 Prozent.

Über 23'000 Angestellte

Der Zugang zu den Internet-Diensten und von anderen Betreiberinnen angebotenen Dienste entsprachen 2,5 Prozent, bzw. 2,8 Prozent des Betriebsergebnisses. Die übrigen Produkte (Satellitendienste, Zusatzdienste, übrige Mehrwertdienste und Datenübertragung) erzielten 22,2 Prozent des Gesamtergebnisses.

Zum Zeitpunkt des Rechnungsabschlusses waren in diesen 30 Unternehmen 23 413 Personen beschäftigt. Von den 30 Unternehmen boten 16 Festnetzanschlüsse und 12 Abonnemente für die Sprachübertragung in Echtzeit (ISDN oder PSTN) an.

Am 31.Dezember 1998 bestanden 4'404'616 solcher Abonnemente. Da pro Anschluss mehrere Abonnemente vorhanden sein können, ist diese Zahl höher als die Zahl der Anschlüsse.

Am 31. Dezember 1998 waren im Bereich Mobiltelefonie zwei Betreiberinnen auf dem Markt aktiv: Swisscom und diAx. Orange, die dritte Betreiberin im Besitz einer Mobilfunkkonzession, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht präsent. Am Stichtag 31. Dezember 1998 existierten 1'698'565 Abonnemente.

swissinfo und Agenturen

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