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Telethon: Über 2,4 Millionen Franken gesammelt

In der Waadt wurde für den Telethon ein 33 Kilometer langer Feuerwehrschlauch gelegt.

(Keystone)

Im Rahmen der Sammelaktion Telethon haben sich Schweizerinnen und Schweizer solidarisch mit den Betroffenen von seltenen Erbkrankheiten gezeigt und über 2,4 Millionen Franken versprochen.

An über 500 Veranstaltungen in der ganzen Schweiz wurde Geld gesammelt, um die rund 20'000 von neuromuskulären Krankheiten betroffenen Kinder und Erwachsenen zu unterstützen.

Die 2,4 Millionen Franken, die bis zum Ende der Aktion am Sonntag um 01.00 Uhr versprochen wurden, sind etwas mehr als 2006 zur selben Uhrzeit.

Es kann jedoch weiterhin gespendet werden, bis Ende Juni. Normalerweise gehen nach dem Sammeltag noch rund eine Million Franken ein.

So hatte der Telethon im letzten Jahr schliesslich 3,3 Millionen Franken eingebracht.

Das Geld fliesst zur Hälfte in die Forschung. Die andere Hälfte dient dazu, das Leiden von Kranken mit seltenen Erbkrankheiten zu lindern.

Mehr Spenden auf der Strasse

Der 20. Telethon hatte am Freitagabend begonnen. Rund 10'000 Freiwillige sammelten Spenden. Die 30 Stunden dauernde Aktion wurde von den regionalen TV-Sendern der Westschweiz übertragen.

Die Telefonzentrale zählte am Sammeltag über 3000 Anrufe. Im Gegensatz zu früheren Jahren seien auf der Strasse mehr Spendenversprechen zusammengekommen als per Telefon, sagte der Verantwortliche des 20. Telethon, Claude Comte.

Wie schon in früheren Jahren hätten auch diesmal zahlreiche Feuerwehren gespendet, so Comte.

Über 500 Veranstaltungen

Im Rahmen des Telethon fanden über 500 Veranstaltungen in der ganzen Schweiz statt. Unter anderem wurde im waadtländischen Chablais ein 33 Kilometer langer Feuerwehrschlauch gelegt.

In Bern war Pascal Zuberbühler, Torwart der Schweizer Fussball- Nationalmannschaft, an einem Informationsstand anwesend.

Die Aktionen fanden wie gewöhnlich in der französischsprachigen Westschweiz sowie in den Kantonen Bern, Zürich, St. Gallen, Solothurn und Tessin statt. Daneben gab es erstmals auch Veranstaltungen im Kanton Graubünden.

swissinfo und Agenturen

In Kürze

Die Idee des Telethons ist 1966 in den USA auf Initiative des Komikers Jerry Lewis entstanden.

In der Romandie wurde der Spendenmarathon erstmals 1988 durchgeführt, auf Initiative der Vereinigung der französisch- und der italienischsprachigen Schweiz gegen die Myopathie (ASRIM) und der Schweizerischen Gesellschaft für Muskelkranke.

Seit 1990 gibt es die Aktion im Tessin und seit 1993 in der Deutschschweiz.

Der Telethon findet immer am ersten Dezember-Wochenende statt. Tausende Freiwillige, Feuerwehren, Zivilschützer und Sportvereine machen jeweils mit.

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